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	<title>Wolfgang Sommergut &#187; Medien und Web-Dienste</title>
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	<description>Selektive Wahrnehmungen zu Web, Content &#38; Collaboration</description>
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		<title>Heribert Prantls falsche Hoffnung für die Zeitung</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Aug 2008 20:28:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Sommergut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien und Web-Dienste]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Tod der Zeitung ist angesichts sinkender Auflagen und Rückläufiger Leserzahlen schon oft prophezeit worden. Der SZ-Autor Heribert Prantl sagt dem Printmedium aber noch ein langes Leben voraus, wenn es sich auf seine Stärken konzentriert. Dieser Einschätzung liegt jedoch eine beschränkte Sicht auf das Internet zugrunde.

Die Kernthese von Prantls Beitrag lautet, dass Aktualität noch nie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Tod der Zeitung ist angesichts sinkender Auflagen und Rückläufiger Leserzahlen schon oft prophezeit worden. Der SZ-Autor Heribert Prantl <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/571/306531/text/">sagt dem Printmedium aber noch ein langes Leben voraus</a>, wenn es sich auf seine Stärken konzentriert. Dieser Einschätzung liegt jedoch eine beschränkte Sicht auf das Internet zugrunde.</p>
<p><span id="more-1421"></span></p>
<p>Die Kernthese von Prantls Beitrag lautet, dass Aktualität noch nie die Stärke des gedruckten Wortes war, und dass Zeitungen daher in dieser Hinsicht nicht mit dem Internet konkurrieren können. Das Online-Medium sei zwar schnell, aber könne <q>in der Hetze der Echtzeit</q> wesentliche Dinge nicht leisten: Analyse, Hintergrund, Kommentierung, Sprachkraft, Gründlichkeit und Tiefgang. Das seien originäre Tugenden der Zeitung.</p>
<p>Giesbert Damaschke <a href="http://www.damaschke.de/notizen/index.php/prantl-pfeift-im-blatterwald/">merkt treffend an</a>, dass nichts und niemand einen dazu zwingt, sich an der Hetze zu beteiligen. Das digitale Medium sperrt sich keineswegs gegen anspruchsvolle Berichterstattung. Der <a href="/wp/archives/das-elend-des-online-journalismus-klicks-quoten-reizworter/">oberflächliche Online-Journalismus</a> ist ein Ergebnis ökonomischer Rahmenbedingungen, vor denen auch das Printmedium nicht verschont wird. Prantl selbst liefert das Beispiel der Berliner Zeitung, die zu Lasten des Journalismus auf Rendite getrimmt wird. Nach seiner Sicht handelt es sich dabei aber um einen Verstoß gegen ureigenste Qualitätsmerkmale der Zeitung, während die gleichen Erscheinungen im Internet offenbar eine Eigenheit des Mediums darstellen.</p>
<p>Aufgrund des spezifischen Charakters der beiden Kanäle bietet sich nach Prantls Ansicht eine ideale Arbeitsteilung zwischen Internet und Zeitung an: Ersteres ist für die schnelle Nachricht zuständig und Zweitere für die Analyse und Reflexion. Naiv an dieser Vorstellung ist vor allem, dass sie das Publizieren in allen Medien weiterhin für eine Domäne des professionellen Journalismus hält. Es geht quasi nur darum, welchen Kanal der Redakateur für welche Inhalte und Darstellungsformen bevorzugen soll. Dabei stellt das Web aber den ohnehin immer schon prekären Status des professionellen Journalisten grundsätzlich in Frage. Der Verdrängungswettbewerb zwischen Internet und Zeitung Web findet nicht nur zwischen Online-Journalisten und Print-Redaktionen statt, vielmehr setzen Amateure den Verlagen immer stärker zu.</p>
<p>Wie sehr Prantl, einer der wenigen noch lesenswerten SZ-Autoren, von einem Überlegenheitsdünkel des Print-Journalisten beseelt ist, zeigt des Schluss seines Beitrags. Ein Zitat aus der letzten Weltbühne vom 7. März 1933 dient ihm dazu, in der Zeitung den Ort des Geistes zu sehen. Und der Geist setzte sich zuletzt nicht nur gegen die Nazi-Barbarei durch, sondern kann der Zeitung auch gegen neue Bedrohungen wie das Internet helfen, aus dem vielleicht nicht der Ungeist, aber die Geistlosigkeit spricht.</p>
<p><b>Siehe auch: </b><a href="/wp/archives/die-suddeutsche-bekraftigt-ihre-web-inkompetenz/">Das SZ-Feuilleton bekräftigt seine Web-Inkompetenz</a></p>
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		<title>Knüwer geht dem Link-Angler an den Haken</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Aug 2008 21:02:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Sommergut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien und Web-Dienste]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschinen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Handelblatt-Vorzeige-Blogger bemüht wieder einmal seine kleine Agentur am Rande der Stadt, um eine überkandidelte Veranstaltungsankündigung zu verreißen. Gemeint ist das SEOktoberfest, das neben Wies&#8217;n-Gaudi einen Plausch mit Über-Optimierern bieten soll, und den Teilnehmer stolze 5000 Euro kostet. Der Veranstalter Mediadonis ist relativ wenig Firma und mehr die Person Marcus Tandler, ein umtriebiger SEO-Berater.
Die Vorstellung, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Handelblatt-Vorzeige-Blogger <a href="http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=1874">bemüht wieder einmal seine kleine Agentur am Rande der Stadt</a>, um eine <q>überkandidelte Veranstaltungsankündigung</q> zu verreißen. Gemeint ist das <a href="http://www.mediadonis.net/?p=315">SEOktoberfest</a>, das neben Wies&#8217;n-Gaudi einen Plausch mit Über-Optimierern bieten soll, und den Teilnehmer stolze 5000 Euro kostet. Der Veranstalter Mediadonis ist relativ wenig Firma und mehr die Person Marcus Tandler, ein umtriebiger SEO-Berater.</p>
<p>Die Vorstellung, dass jemand wie Tandler ein Kunde der kleinen Agentur am Rande der Stadt sein könnte, erscheint ziemlich naiv. Wer sich bei jedem <a href="http://www.computerwoche.de/knowledge_center/web/1860651/index2.html#d2e300">Vortrag auf der SMX</a> mit einem <a href="http://www.mediadonis.net/wp-content/themes/leia-en/imagenes/mediadonis-1.jpg">solchen Bild</a> auf der ersten Folie präsentiert und sich damit rühmt, mit einer <a href="http://www.secretsites.de/joblog/?p=281">Bildergalerie über Urinale</a> den Sprung auf die Homepage von Digg geschafft zu haben, bedarf keiner biederen Agenturdienste. Auffallen um jeden Preis gehört sowieso zu seinem Stil des Online-Marketings.</p>
<p>Schrille Aktionen wie das SEOktoberfest sind für Prediger des <a href="http://linkspiel.de/index.php/link-bait.html">Link Baiting</a> die Köder, mit denen man Web-Autoren fängt. Selbst wenn es gar nicht stattfindet, war es für Mediadonis schon jetzt ein Erfolg. Keine Pressemitteilung der kleinen Agentur hätte ihm so viel Aufmerksamkeit bescheren können. Die Tanja-Anjas gehört in die Zeitungswelt von Thomas Knüwer, im Online-Marketing geben die Tandlers (&#8221;ich rede viel, ich rede schnell&#8221;) den Ton an.</p>
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		<title>Brockhaus: Online-Offensive mit weniger Personal</title>
		<link>http://sommergut.de/wp/archives/brockhaus-online-offensive-mit-weniger-personal/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Feb 2008 22:09:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Sommergut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Firmenstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Medien und Web-Dienste]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Verlag Bibliographisches Institut &#38; FA Brockhaus (Bifab) möchte sein Geschäft ganz ins Internet verlagern und kündigte eine große Online-Offensive an. Damit reagiert der Verlag nach eigenem Bekunden auf das geänderte Nutzerverhalten, das sich von der gedruckten Ausgabe wegorientiert und daher in der Bilanz des Jahres 2007 zu einem Defizit von mehreren Millionen Euro führte. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Verlag Bibliographisches Institut &amp; FA Brockhaus (Bifab) möchte sein Geschäft ganz ins Internet verlagern und kündigte eine große Online-Offensive an. Damit reagiert der Verlag nach eigenem Bekunden auf das geänderte Nutzerverhalten, das sich von der gedruckten Ausgabe wegorientiert und daher in der Bilanz des Jahres 2007 zu einem Defizit von mehreren Millionen Euro führte. Die Neuausrichtung geht einher mit dem Abbau von mehr als 10 Prozent der Stellen.</p>
<p><span id="more-1401"></span></p>
<p>Die ab April im Web verfügbare Version des Brockhaus versteht sich wie manch anderes Projekt explizit als <a href="http://www.boersenblatt.net/sixcms/detail.php?id=180265">Gegenmodell zur Wikipedia</a>. Die Betonung legt der Verlag auf <q>genaue, relevante, geprüfte und nicht manipulierte Information</q>. Um ein interessantes und konkurrenzfähiges Angebot im Web aufzubauen, bedarf es entsprechender <strong>personeller Ressourcen</strong>, besonders jedoch einer großen Redaktion. Aus den verschiedenen Meldungen geht nicht hervor, wie viele von den 50 gestrichenen Stellen auf die Redaktionen entfallen. Es ist jedoch nicht anzunehmen, dass dort aufgestockt wird. Bifab steht mit dieser &#8220;Strategie&#8221; in der Verlagswelt allerdings nicht alleine da.</p>
<p>Das ist indes nicht die einzige Ungereimtheit in der Ankündigung des neuen Kurses. Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten seien entstanden, weil der <q>Markt hätte sich schneller gedreht als erwartet</q>, so Bifab-Vorstand Marion Winkenbach. Diese Einschätzung sagt vor allem einiges über die Erwartungen von Brockhaus. Die rasante Verlagerung von Fachinformationen ins Online-Medium fällt jedem Bibliothekar seit Jahren auf, der Erfolg der Wikipedia hat sich auch nicht gerade gestern angekündigt und die Encyclopaedia Britannica kam immerhin schon Mitte der 90er Jahre ins Trudeln.</p>
<p>Die erste Version von Brockhaus online startet Mitte April. Anfangs sollen nur redaktionell geprüfte Inhalte veröffentlicht, <q>in einer späteren Produktversion auch Web 2.0-Elemente in die neue Plattform eingebunden werden</q>. Leider führt Bifab nicht näher aus, wie die aussehen sollen. In einem Gegenmodell zu einem Community-Projekt wird man einige Phantasie aufbieten müssen, um Besucher zu einer aktiven Teilnahme zu bewegen &#8211; mit der <strong>allgemeinen Rede von &#8220;Web-2.0-Elementen&#8221;</strong> ist es bestimmt nicht getan.</p>
<p>Der Web-Brockhaus möchte sich über Werbung finanzieren, weil kein Benutzer angesichts zahlreicher kostenloser Alternativen bereit sein wird, dafür zu bezahlen. Bifab musste das schon vor Jahren feststellen, als es auf xipolis.net zahlende Nutzer für seine Artikel finden wollte. Der Brockhaus trägt somit zur raschen Expansion der Werbefläche im Web bei, die zum Verfall der Anzeigenpreise führen könnte.</p>
<p><b>Siehe auch:</b><br/><br />
<a href="/wp/archives/001168.shtml">Die Wikipedia ist wahrscheinlich richtig</a><br/><br />
<a href="/wp/archives/001256.shtml">Selbstmissverständisse des sozialen Web</a><br/><br />
<a href="/wp/archives/001271.shtml">Wikipedia als Zielscheibe von Web-2.0-Gegnern</a></p>
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		<title>FAST hätte das europäische Google werden können</title>
		<link>http://sommergut.de/wp/archives/fast-hatte-das-europaische-google-werden-konnen/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Jan 2008 22:42:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Sommergut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Firmenstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Medien und Web-Dienste]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht nur Hewlett Packard hat mit Altavista die Chance verpasst, bei der Web-Suche groß dabei zu sein. Anlässlich der Übernahme von FAST Search and Transfer durch Microsoft erinnert Stephen Arnold daran, dass die Norweger zu einem Zeitpunkt aus dem Web-Business ausgestiegen sind, als sie einen ähnlich hohen Umsatz erzielten als Google. John Lervik und Bjorn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://sommergut.de/wp/wp-content/uploads/fastsearch.jpg' alt='FAST Search' style="float:left;margin-right:15px;"/>Nicht nur Hewlett Packard hat mit Altavista die Chance verpasst, bei der Web-Suche groß dabei zu sein. Anlässlich der Übernahme von FAST Search and Transfer durch Microsoft <a href="http://arnoldit.com/wordpress/2008/01/13/search-turbocharing-a-boost-for-search-company-valuations/">erinnert Stephen Arnold daran</a>, dass die Norweger zu einem Zeitpunkt aus dem Web-Business ausgestiegen sind, als sie einen ähnlich hohen Umsatz erzielten als Google. John Lervik und Bjorn Laukli entschieden 2003, ihre Web-Suchmaschine alltheweb.com an Overture zu verkaufen, eine Firma, die später von Yahoo übernommen wurde. Offenbar sahen sie keine Möglichkeit, mit der Web-Suche Geld zu verdienen und entschlossen sich, Suchlösungen für Unternehmen zu entwickeln.</p>
<p><span id="more-1398"></span></p>
<p>FAST hatte damit zeitweise Erfolg, aber im letzten Jahr kam die Firma in finanzielle Turbulenzen und machte allein im letzten Quartal einen Verlust von 100 Millionen Dollar. FAST war immer sehr techniklastig, auch der neue Eigentümer Microsoft <a href="http://blogs.msdn.com/enterprisesearch/archive/2008/01/08/microsoft-announces-offer-to-acquire-fast-search-transfer.aspx">rühmt das hochkarätige Ingenieursteam</a>, das immerhin 60 Prozent der Belegschaft ausmacht. Offenbar fehlten aber Leute, die ein Gespür für das Geschäft hatten. Der voreilige Ausstieg aus der Web-Suche, in der die Norweger aufgrund ihrer technischen Kompetenz mit Google hätten mithalten können, führte ironischerweise auch dazu, dass sie im neuen Segment der Enterprise-Suche weniger Erfolg hatten als die Kalifornier. Google konnte sich als <strong>die</strong> Search-Company etablieren, was auch den Verkauf von Suchmaschinen für Firmen beflügelte. Aufgrund der sprudelnden Einnahmen aus der Online-Werbung stehen Google zudem viel größere Ressourcen bei Forschung und Entwicklung zur Verfügung. Wieder einmal zeigt sich, dass in der Geschichte eines Unternehmens eine Fehlentscheidung über Erfolg und Misserfolg entscheiden kann. Schade im Fall von FAST, den Europa hätte eine Firma vom Schlage Googles brauchen können.</p>
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		<title>Das SZ-Feuilleton bekräftigt seine Web-Inkompetenz</title>
		<link>http://sommergut.de/wp/archives/die-suddeutsche-bekraftigt-ihre-web-inkompetenz/</link>
		<comments>http://sommergut.de/wp/archives/die-suddeutsche-bekraftigt-ihre-web-inkompetenz/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 09 Dec 2007 23:05:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Sommergut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien und Web-Dienste]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieder einmal lässt die SZ einen Schreiber auf das Thema Web 2.0 los, um schon mehrfach publizierte Plattheiten zu wiederholen. Im Rückgriff auf Debatten, die teilweise schon mehr als zwei Jahre zurückliegen, reiht Bernd Graff alle gängigen Vorurteile aneinander. Der anonyme, ahnungslose und denunziatorische Mob verleumde, beleidige und trample den Diskurs kaputt Die immer wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder einmal lässt die SZ einen <a href="http://www.sueddeutsche.de/computer/artikel/211/146869/" rel="nofollow">Schreiber auf das Thema Web 2.0 los</a>, um schon mehrfach publizierte Plattheiten zu wiederholen. Im Rückgriff auf Debatten, die teilweise schon mehr als zwei Jahre zurückliegen, reiht Bernd Graff alle gängigen Vorurteile aneinander. Der anonyme, ahnungslose und denunziatorische Mob verleumde, beleidige und trample den Diskurs kaputt Die immer wieder postulierte kollektive Intelligenz sei nur unorganisiertes Geschwätz und die Wikipedia werde von Mittelmaß dominiert.</p>
<p><span id="more-1393"></span></p>
<table style="float:left;margin:5px 10px 0 0">
<tr>
<td><img src="http://pix.sueddeutsche.de/computer/artikel/211/146869/image_fmabspic_0_12-1197027334.jpg"/></td>
</tr>
<tr>
<td><i>Mit diesem Bild illustriert der<br/>Autor den Begriff<br/>&#8220;Schwarmintelligenz&#8221;</i></td>
</tr>
</table>
<p>Die &#8220;Einwände&#8221; gegen das Web 2.0 sind ebenso wenig originell wie die Motive des Autors. Wie schon andere Schmähredner zuvor ist der gekränkte Narzissmus des professionellen Schreibers eine wesentlich Triebkraft für diese Form der Auseinandersetzung. Er kann das verlorene Publikationsmonopol der Verlage und der dort beschäftigten Autoren nicht verkraften. So offen wie Graff zeigt das normalerweise keiner der Kritiker, weil sie ihre Polemik gegen das Web nicht als Ausdruck persönlicher Frustration verstanden wissen wollen. Der SZ-Schreiber holt sich Schützenhilfe beim einem Beitrag von Nick Carr aus dem Jahr 2005, um seine eigentliche Botschaft zu stützen. Die etablierten Medien seien aufgrund ihrer bewährten Mechanismen dem Graswurzel-Journalismus und allen partizipatoren Formen der Meinungsäußerung überlegen:</p>
<p>
<blockquote>Die etablierten Medien verfügen über rigide Aufnahmeverfahren und praktizieren bei journalistischem Fehlverhalten im besten Fall Sanktionierungen. Es darf also eben nicht jeder überall mitschreiben &#8211; und der, der schreibt, macht dies nie unbeobachtet und zum Beispiel auf der freien und anonymen Wildbahn der Wikipedia, die so einfach anzuklicken ist und wohl auch deshalb vor Fehlern strotzt.</p></blockquote>
<p>Selbst wenn man diese hehren Ansprüche nur auf Qualitätszeitungen anwendet, dürften sie diesen kaum (mehr) genügen. Aber der Autor scheint gänzlich vergessen zu haben, was die Boulevard-Zeitungen und das Unterschichtsfernsehen Tag für Tag verbreiten, ohne nennenswerte Konsequenzen befürchten zu müssen. Gegen die dort anzutreffende Infamie und Ahnungslosigkeit erscheint die <q>Lust an der Entrüstung</q> geradezu tugendhaft.</p>
<p>Und welchen von den Medien gestifteten Diskurs sollen denn die <q>Freizeitaktivisten</q> kaputt trampeln? Jenen zwischen den Kommentatoren von Zeitung und Fernsehen? Oder jenen zwischen Redakteur und geneigtem Leser, der sich mittels Leserbrief artikuliert und froh sein muss, wenn eine stark gekürzte Fassung abgedruckt wird? Graff dürfte an diese Idylle, die es nie gegeben hat, wohl kaum glauben. Wahrscheinlich vertraut er eher auf die Lust der Entrüstung und hofft, Blogger zu Reaktionen auf seine abgedroschenen Vorurteile provozieren zu können. Angesicht der x-ten Geringschätzung von schreibenden Amateuren dürfte dies immer weniger gelingen. Da braucht es schon mehr als &#8220;ergoogeltes Wissen&#8221;, das um Jahre zu spät kommt.</p>
<p><b>Siehe auch:</b></p>
<p><a href="/wp/archives/001187.shtml">Die Süddeutsche entdeckt das Web 2.0</a><br/><br />
<a href="/wp/archives/001247.shtml">Die Süddeutsche labert über den Long Tail</a><br/><br />
<a href="/wp/archives/001123.shtml">Web 2.0: Der Triumph der Amateure</a><br/><br />
<a href="/wp/archives/001154.shtml">Der Spiegel führt trostlose deutsche Debatte über Web 2.0 fort</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Windows Live: ankündigen, versprechen, warten</title>
		<link>http://sommergut.de/wp/archives/windows-live-ankundigen-versprechen-warten/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Sep 2007 22:56:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Sommergut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Firmenstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Medien und Web-Dienste]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor fast zwei Jahren stellte Microsoft sein live-Projekt vor, das die Web-Strategie des Konzerns über die nächsten Jahre bestimmen sollte. Es folgten Ankündigungen und Betaversionen von wenig originellen Services, ein Rebranding von MSN und Hotmail sowie die verwirrende Kombination von Windows und Office mit live (in Windows Live befindet sich kein Windows und in Office [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor fast zwei Jahren stellte Microsoft sein <i>live</i>-Projekt vor, das die Web-Strategie des Konzerns über die nächsten Jahre bestimmen sollte. Es folgten Ankündigungen und Betaversionen von <strong>wenig originellen Services</strong>, ein Rebranding von MSN und Hotmail sowie die verwirrende Kombination von <i>Windows</i> und <i>Office</i> mit <i>live</i> (in Windows Live befindet sich kein Windows und in Office Live kein Office). Heute hatte ich Brian Hall, General Manager von Windows Live, zu Besuch in der Redaktion. Ich hoffte darauf, dass ich nach dem Gespräch ein klareres Bild von Microsofts Web-Ambitionen haben würde.</p>
<p><span id="more-1371"></span></p>
<p>Abgesehen von MSN Messenger und Hotmail, die nun unter der <i>live</i>-Marke firmieren, ist Microsoft bei allen anderen Services in der Situation, dass es mit <strong>erheblicher Verspätung</strong> Dienste anbietet, bei denen sich bereits einige Konkurrenten gut etabliert haben. Das gilt etwa bei Foto-Sharing, wo Live Photo Gallery gegen Flickr antritt, oder Live Spaces, das mit einer Reihe populärerer Blog-Hoster (wie Googles blogger.com) um Autoren konkurriert. Bei der Suche und Online-Werbung kämpft Microsoft bis dato mit wenig Erfolg gegen Google an.</p>
<p>Brian Hall versprühte im Vertrauen auf die enormen finanziellen Mittel von Microsoft den typisch amerikanischen Optimismus und verwies auf andere Geschäftsbereiche, wo die Firma dank ihres langen Atems die davongeeilte Konkurrenz noch einholte. Im Web 2.0 herrschen indes andere Bedingungen als im angestammten Business von Betriebssystemen und PC-Anwendungen. Hall ist davon überzeugt, dass sich letztlich die besten Services durchsetzen würden und Microsoft die Voraussetzungen habe, diese zu entwickeln. Das wichtigste Feature cooler Anwendungen im sozialen Web sind indes Benutzer, und daran mangelt es den meisten neuen <i>live</i>-Diensten. Um sich gegen Facebook, MySpace, Flickr (Yahoo!) oder Youtube durchzusetzen, <strong>reichen Geld, gute Technik und hübsche Oberflächen nicht</strong>. Die Leute müssen einen Web-Dienst <i><b>mögen</b></i>.</p>
<p>Um Microsofts Reputation ist es im Web nicht besonders gut bestellt. Vor allem fehlt es der Firma an Meinungsführern, die <i>live-Dienste</i> toll finden und weiterempfehlen. Malcolm Gladwells &#8220;Rule of the few&#8221;, wonach es so genannter Connectors oder Mavens bedarf, um virales Marketing in Gang zu setzen, greift für Microsoft bisher nicht. Führende Blogger oder einflussreiche Communities propagieren alle möglichen Startups, aber nicht Microsoft.</p>
<p>Diese Tatsache gestand Brian Hall im Prinzip ein. Microsoft beschreitet bei der Vermarktung von <i>Live</i> daher <strong>gewohnte Wege</strong>, nämlich über die Ausnutzung seiner Vormachtstellung bei PC-Software. Im Rahmen der Live-Aktivitäten entsteht ein ganzes Bündel Desktop-Software, das die Web-Dienste ergänzen und aufwerten soll. Dazu zählen etwa ein neuer Mail-Client, eine Bildbearbeitungssoftware oder ein Blog-Editor (Live Writer). Sie unter die Leute zu bringen dürfte für Microsoft nicht schwer sein. Wenn man in Windows Live Mail eine Nachricht mit Bildanhängen erhält, kann man diese mit ein paar Mausklicks in die Photo Gallery hochladen. Ähnliches gilt für die Bildbearbeitung, auch der Messenger und Hotmail sollen verstärkt für die Propagierung anderer MS-Dienste herhalten.</p>
<p>Microsoft bemüht sich offensichtlich gar nicht darum, die originellsten und innovativsten Web-Anwendungen zu entwickeln. Als Massenanbieter versucht es über traditionelle Wege einen Teil der potenziell riesig großen Anwenderschaft zu gewinnen. Die bevorzugten Mittel sind erneut nahtlose Integration mit Windows und einfache Bedienbarkeit. Wenn der Plan aufgeht, könnte <i>Live</i> das <strong>AOL dieses Jahrzehnts</strong> werden: Die AOL-Web-Einsteiger der 90er Jahre wurden zwar zum Gespött des Usenet, garantierten dem Unternehmen aber gute Geschäfte.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Falsche Web-Schüchternheit</title>
		<link>http://sommergut.de/wp/archives/falsche-web-schuchternheit/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Aug 2007 22:51:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Sommergut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien und Web-Dienste]]></category>

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		<description><![CDATA[Angesichts der deutschen Internet-Rechtsprechung mag Vorsicht beim Online-Publizieren geboten sein, aber immerhin ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Angesichts der deutschen Internet-Rechtsprechung mag Vorsicht beim Online-Publizieren geboten sein, aber immerhin <a href="<a href="http://www.sakowski.de/onl-r/onl-r41.html#recht">stellte das OLG Düsseldorf schon 1999 fest</a>: <q>Wer Webseiten ins Internet stellt, muss mit Verweisen rechnen und ist grundsätzlich hiermit einverstanden.</q> Daher wirkt im Jahr 2007 eine solche Anfrage wie ein Zeichen für mangelnde Web-Kompentenz:</p>
<blockquote><p>Hallo liebe Redaktion, den Artikel finde ich sehr interessant. Da wir in unserer Firma (&#8230;), würde der Artikel auch ganz gut zu unserer Webpage passen. Hier meine Frage: Dürften wir von unserer Website aus einen Link zu diesem Artikel setzen? Und falls ja, wie lange wäre dieser Artikel unter dem Link verfügbar?</p></blockquote>
<p><span id="more-1360"></span></p>
<p>Bei aller Naivität entbehrt die Nachfrage im zweiten Teil nicht einer gewissen Hinterhältigkeit. Permalinks sind nicht einmal bei Weblogs selbstverständlich, wie <a href="http://www.helge.at/2007/08/politikerblogs-fuer-standard-kommentiert/">Helges aufschlussreiche Kritik österreichischer Politblogs</a> zeigt &#8211; geschweige denn bei konventionellen Websites. Eine verbindliche Auskunft bezüglich der Haltbarkeit ihrer URLs könnte daher manche Publikation in Schwierigkeiten bringen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die 10 besten &#8230; die 15 schlimmsten &#8230; die 50 wichtigsten &#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jul 2007 22:23:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Sommergut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien und Web-Dienste]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Welt in Listen und Hitparaden einzuteilen kommt groß in Mode. Kaum eine Online-Publikation, die nicht versuchen würde, damit Page Impressions zu erzeugen. In aller Regel können die &#8220;Short Lists&#8221; längst nicht halten, was die reißerischen Überschriften versprechen. Sie reihen meistens nur schnell zusammengeklatsche Informationshäppchen aneinander. Als Leser kommt man sich angesicht der willkürlichen Zusammenstellungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Welt in Listen und Hitparaden einzuteilen kommt groß in Mode. Kaum eine Online-Publikation, die nicht versuchen würde, damit Page Impressions zu erzeugen. In aller Regel können die &#8220;Short Lists&#8221; längst nicht halten, was die reißerischen Überschriften versprechen. Sie reihen meistens nur schnell zusammengeklatsche Informationshäppchen aneinander. Als Leser kommt man sich angesicht der willkürlichen Zusammenstellungen betrogen vor. Viele dieser Hitparaden versuchen erst gar nicht, einen ernsthaften Anspruch zu erheben. Sie sollen wie <a href="/wp/archives/001331.shtml">Bildgalerien oder Online-Ratespiele</a> der Unterhaltung dienen und die Zugriffszahlen in die Höhe treiben. Am besten lässt man die User diesen Content selbst generieren, so <a href="http://stern-shortlist.de/" rel="nofollow">wie es der Stern versucht</a>. Aber hoffentlich hängen denen die <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2007/07/25/knappe-ressourcen/#comment-742514">Hitlisten bald zu Halse raus</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Die Kartografie des Sozialen im Web 2.0</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jul 2007 23:39:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Sommergut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien und Web-Dienste]]></category>

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		<description><![CDATA[In The Tipping Point untersucht Malcolm Gladwell die epidemische Verbreitung bestimmter Phänomene, etwa von Modetrends oder politischen Ideen. Dabei referiert er auch ein psychologisches Experiment von Stanley Milgram (der durch das nach ihm benannte Experiment bekannt wurde). Der suchte nach einer Antwort auf das Small World Problem und wollte die Beziehungen der Menschen untereinander aufdecken. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In <em>The Tipping Point</em> untersucht Malcolm Gladwell die epidemische Verbreitung bestimmter Phänomene, etwa von Modetrends oder politischen Ideen. Dabei referiert er auch ein psychologisches Experiment von Stanley Milgram (der durch das nach ihm benannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Milgram-Experiment">Experiment</a> bekannt wurde). Der suchte nach einer Antwort auf das <em>Small World Problem</em> und wollte die Beziehungen der Menschen untereinander aufdecken. Dabei beschäftigte ihn die Frage, über wieviele Stationen (Freunde oder Bekannte) sich beliebige fremde Personen in Verbindung bringen lassen.</p>
<p><span id="more-1348"></span></p>
<p>Das psychologische Experiment fand Ende der 60er Jahre statt. Angesichts heutiger Möglichkeiten muten die damals <strong>eingesetzten Mittel primitiv</strong> an. Milgram benutzte einen Kettenbrief, den er von 160 Personen aus Nebraska an einen Empfänger in Boston zustellen ließ. Die Probanten hatten dabei die Aufgabe, ihren Namen auf dem Brief zu notieren und ihn an jemanden aus dem Bekanntenkreis weiterzureichen, der das Schriftstück näher an den Adressaten bringen könnte. Die meisten Briefe gelangten nach nur <strong>fünf bis sechs Stationen</strong> nach Boston, obwohl keiner der Absender den Empfänger kannte.</p>
<p>Ein weiteres erstaunliches Ergebnis bestand darin, dass die Hälfte aller Briefe von nur drei Personen an den Empänger übergeben wurden. Beim letzten Glied in der Kette gab es eine außerordentliche <strong>Konzentration auf wenige Übermittler</strong>. Milgram leitete davon ab, dass nicht alle Stationen in der virtuellen Verbindung zwischen zwei sich nicht bekannten Personen gleich wichtig seien. Vielmehr postulierte er den Typ eines Konnektors, der sozial überaus aktiv ist und bei der Vernetzung eine herausragende Rolle spielt.</p>
<p>Verglichen mit dem Kettenbrief von Milgram ist es im Web 2.0 einfach, Beziehungsgeflechte sichtbar zu machen &#8211; sei es über die entsprechenden Funktionen in Social Networks wie Xing oder über die Vernetzung von Blogs über Blogrolls. Anders als Milgrams Experiment können Betreiber von Web-2.0-Diensten ganze <strong>Populationen kartografieren</strong>, um soziale Verknüpfungen sichtbar zu machen. Die Existenz des Konnektor-Typs scheint sich nach meiner Erfahrung dabei zu bestätigen. Die Xing-Funktion &#8220;Was wäre, wenn diese Person kein direkter Kontakt wäre&#8221; zeigt, dass alternative Wege zu einem Kontakt immer wieder über eine <strong>Handvoll besonders aktiver Netzwerker</strong> führen würde.</p>
<p>Gladwell charakterisiert das Sozialverhalten dieser kontaktfreudigen Personen damit, dass sie Bekanntschaften kultivieren. Während die meisten Menschen einen überschaubaren Freundeskreis haben und Bekannte eher auf Distanz hielten, scheuten die Konnektoren nicht den Aufwand, Kontakte zu Personen zu pflegen, die sie unter Umständen über Monate und Jahre nicht treffen (Gladwell nennt als Beispiel einen Probanten, der eine Adressbuch mit tausenden Einträgen führte und jedem darin Verzeichneten zum Geburtstag eine Glückwunschkarte schickte, sofern er dessen Geburtsdatum kannte). Während die Mehrheit solche oberflächlichen Kontakte (&#8221;weak tie&#8221; im Soziologenjargon) eher frustrierten, seien die sehr aktiven Netzwerker mit solchen <strong>freundlichen Gelegenheitsbeziehungen</strong> glücklich.</p>
<p>Obwohl ich mein Sozialverhalten in dieser Hinsicht eher als konventionell betrachte, fällt mir auf, dass die regelmäßige Nutzung von <strong>Instant Messaging und Social Software</strong> mir dabei hilft, flüchtige Kontakte zu halten, die früher schnell verloren gegangen wären. In meiner Buddy-Liste und meinen Xing-Kontakten finden sich Einträge, die ich teilweise über Monate nicht kontaktiere und die ich dennoch beibehalte, weil etwa die Präsenzanzeige von <acronym title="Instant Messagin">IM</acronym> eine Verbindung herstellt, ohne mich einen Aufwand zu kosten. Wenn meine Nutzung dieser Techniken repräsentativ ist, dann wird dank moderner Kommunikationsmittel zwar nicht aus jedem ein Konnektor, aber die Voraussetzung für epidemische Phänomene im Sozialen jedenfalls günstiger.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>E-Commerce bitte nur während unserer Geschäftszeiten</title>
		<link>http://sommergut.de/wp/archives/e-commerce-bitte-nur-wahrend-unserer-geschaftszeiten/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Jul 2007 22:35:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Sommergut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Firmenstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Medien und Web-Dienste]]></category>

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		<description><![CDATA[Transaktionssysteme für kleine Beträge, so genannte Micro-Payments, sollten am erwarteten Boom von Bezahlinhalten teilhaben. Paid Content blieb jedoch bis heute eine kleine Nische und entsprechend sehen die Bezahldienste dafür aus. Zu den wenigen Content-Anbietern, die Geld für jeden einzelnen Artikel verlangen können, gehört Stiftung Warentest. Aber selbst wenn man als Kunde bereit ist, für einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Transaktionssysteme für kleine Beträge, so genannte Micro-Payments, sollten am erwarteten Boom von Bezahlinhalten teilhaben. Paid Content blieb jedoch bis heute eine kleine Nische und entsprechend sehen die Bezahldienste dafür aus. Zu den wenigen Content-Anbietern, die Geld für jeden einzelnen Artikel verlangen können, gehört Stiftung Warentest. Aber selbst wenn man als Kunde bereit ist, für einen Test bis zu 2 Euro auszugeben, dann muss man es erst schaffen, sein Geld bei den Inkassopartnern loszuwerden.</p>
<p><span id="more-1343"></span></p>
<p>Nach der Anmeldung bei Web.Cent verweigerte der Dienst von Web.de jede weitere Aktion, weil angeblich irgend etwas mit unserer Anschrift nicht stimmt. Man könne aber von Mo-Fr während der Bürostunden anrufen und die Sache für 14 Cent pro Minute klären &#8211; nur dumm, dass ich den Warentest-Artikel an einem Sonntag abrufen wollte.</p>
<p><img src='http://sommergut.de/wp/wp-content/uploads/webcent.png' alt='Web.cent' /></p>
<p>Als Alternative zu Web.cent bietet Siftung Warentest als Bezahlservice noch Firstgate an. Ich hatte dort vor längerer Zeit ein Konto angelegt und darüber gelegentlich kostenpflichtige Inhalte abgerechnet. Da mich Firstgate regelmäßig mit Werbe-Mails beglückt, ging ich davon aus, dass ich dort noch als Kunde geführt werde. Die Anmeldung klappte noch, doch unmittelbar danach wurde mir ohne Angabe von Gründen mittgeteilt, dass mein Konto gekündigt worden sei. Ich könne auch in diesem Fall für 14 Cent pro Minute die Sache telefonisch regeln.</p>
<p><img src='http://sommergut.de/wp/wp-content/uploads/firstgate.png' alt='Firstgate' /></p>
<p>Dank dieser E-Commerce-Profis entschlossen wir uns, die betreffende Printausgabe von Stiftung Warentest zu ordern. Sie ist über ein halbes Jahr alt und kostet mit Porto mehr als 6 Euro. Aber immerhin sieht es so aus, als würden wir sie bekommen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Das Elend des Online-Journalismus: Klicks, Quoten, Reizwörter</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jun 2007 23:21:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Sommergut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien und Web-Dienste]]></category>
		<category><![CDATA[Weblogs und Wikis]]></category>

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		<description><![CDATA[Steffen Range und Roland Schweins haben im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung eine Studie zum Thema &#8220;Wie das Web den Journalismus verändert&#8221; (PDF) verfasst. Die Lektüre der profunden Untersuchung lohnt sich auch (und besonders) dann, wenn man das Geschäft aus eigener Anschauung kennt. Die Autoren kommen zu ernüchternden Ergebnissen, ohne dabei der guten alten Zeit nachzutrauern, als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Steffen Range und Roland Schweins haben im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung eine <a href="http://library.fes.de/pdf-files/stabsabteilung/04417.pdf">Studie zum Thema &#8220;Wie das Web den Journalismus verändert&#8221;</a> (PDF) verfasst. Die Lektüre der profunden Untersuchung lohnt sich auch (und besonders) dann, wenn man das Geschäft aus eigener Anschauung kennt. Die Autoren kommen zu ernüchternden Ergebnissen, ohne dabei der guten alten Zeit nachzutrauern, als die Verlage noch das Publikationsmonopol hatten.</p>
<p><span id="more-1331"></span></p>
<p>Die beiden Autoren argumentieren vielmehr auf Basis einer detaillierten Bestandsaufnahme und belegen anhand von Zahlen die schwindende Bedeutung des Journalismus beim Streben nach hohen Page Impressions:</p>
<blockquote><p>Die wenigsten Klicks der verlegerischen Sites gehen auf redaktionelle Inhalte zurück. Die meisten Portale und wohl auch Zeitungen generieren nicht einmal ein Fünftel ihrer Zugriffe aus originären redaktionellen Texten. Das Gros der Klicks ist dem Einsatz von Bildergalerien, dem Zugriff auf Wertpapierdepots, Partnerbörsen, Aktienkurs-Abfragen, Job-Datenbanken geschuldet, die allesamt in die Klickstatistik einfließen</p></blockquote>
<p>Journalismus kommt der Studie zufolge beim Ringen um die Quote nicht nur quantitativ , sondern auch qualitativ zu kurz. Wie beim Privatfernsehen führe die Orientierung an den Einschaltziffern zu einer Ausrichtung auf den Massengeschmack. Die Macht der Suchmaschinen bewirke zudem eine standardisierte und mechanistische Berichterstattung. Die Hauptbeschäftigung des Online-Redakteurs bestehe immer weniger im Recherchieren und Schreiben eigener Geschichten, vielmehr mutiere er zu einem Content-Manager. Seine Tätigkeit konzentriere sich im Wesentlichen <q>auf Zweitverwertung, Bearbeitung und Anpassung angelieferter Texte</q>. Damit steige die Abhängigkeit der Verlage von den Nachrichtenagenturen, deren Texte sie mehr oder weniger modifiziert veröffentlichen.</p>
<p>Die uniforme Berichterstattung von Verlagspublikationen, die im Wettbewerb mit <q>journalismusfernen Portalen</q> stehen, bewirke eine Verarmung der Stilformen, es dominieren Meldung und Bericht. Wenn die ökonomischen Zwänge der Verlage für diese Austrocknung journalistischer Darstellungsformen verantwortlich sind, dann liegt es nahe, auf Instanzen zu hoffen, die solchen wirtschaftlichen Imperativen nicht gehorchen müssen. Dazu zählen etwa die meisten Weblogs, die von den Autoren zumeist nicht als Verdienstquelle betrachtet werden.</p>
<p>Aber auch hier haben die Verfasser der Studie wenig Hoffnung: <q>Auch das Schreiben von Weblogs kann kaum als neues Format, sondern eher als Verzicht auf journalistische Stilformen angesehen werden.</q> Bedenkt man, dass viele Blogger sich als Gegeninstanz zu den etablierten Medien verstehen und journalstische Stilformen explizit ablehnen (und in der Regel gar nicht beherrschen), dann scheint diese Einschätzung plausibel. Angesichts der prekären Situation vieler Verlage und des Online-Journalismus stellt sich die Frage, ob Blogger sich nicht stärker an den Idealen eines Qualitätsjournalismus orientieren und ihr Feindbild anderswo suchen sollten &#8211; etwa bei den auf seichte Unterhaltung spezialisierten Portalen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie man eine Online-Publikation nicht ankündigen sollte</title>
		<link>http://sommergut.de/wp/archives/wie-man-eine-online-publikation-nicht-ankundigen-sollte/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Jun 2007 21:35:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Sommergut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien und Web-Dienste]]></category>

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		<description><![CDATA[Vogel IT-Medien startet in Zusammenarbeit mit dem US-Verlag TechTarget einen weiteren Channel namens SearchDataCenter.de. Die Pressemitteilung bietet potenziellen Lesern wenig Anreize für den Besuch der Site. Anstatt sie mit den Namen hochkarätiger Autoren und den Titeln interessanter Geschichten zu locken, hebt die Ankündigung Aktuelle News, Whitepaper, Webcasts, Downloads und Fallstudien sowie eine umfangreiche Datacenter-Anbieter- und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vogel IT-Medien startet in Zusammenarbeit mit dem US-Verlag TechTarget einen weiteren Channel namens SearchDataCenter.de. Die <a href="http://www.presseportal.de/pm/66652/996043/vogel_it_medien_gmbh">Pressemitteilung</a> bietet potenziellen Lesern wenig Anreize für den Besuch der Site. Anstatt sie mit den Namen hochkarätiger Autoren und den Titeln interessanter Geschichten zu locken, hebt die Ankündigung <q>Aktuelle News, Whitepaper, Webcasts, Downloads und Fallstudien sowie eine umfangreiche Datacenter-Anbieter- und -Produktdatenbank</q> hervor. Außerdem würden <q>namhafte Firmen wie AMD, Citrix, Fujitsu Siemens, Hewlett Packard, Intel, Microsoft, VMware und viele andere ebenfalls schon ihre Lösungen auf SearchDataCenter.de (präsentieren)</q>.</p>
<p><span id="more-1329"></span></p>
<p>News sind das Kleingeld des Web und überall zu kriegen, beim Rest handelt es sich überwiegend um werbliche Inhalte. Die müssen auch sein, schließlich soll der Verlag Geld verdienen. Aber die Perspektive von Verlagsmanagern taugt nicht, um den Lesern eine neue Website nahe zu bringen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>PC Professionell und Internet Professionell werden eingestellt</title>
		<link>http://sommergut.de/wp/archives/pc-professionell-und-internet-professionell-werden-eingestellt/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2007 22:10:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Sommergut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien und Web-Dienste]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit zwei Jahren zerrten verschiedene Investoren um die VNU Business Publications Deutschland, Eigentümer wechselten und Gerüchte um den Verkauf der Magazine machte die Runde. Nun das bittere Ende:
Nach einem missglücktem Weiterverkaufsversuch durch die Private Equity Company 3i wird der Verlag Ende Juni geschlossen. 75 Mitarbeitern droht die Kündigung. Am gestrigen Montag hat die Geschäftsführung der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit zwei Jahren zerrten verschiedene Investoren um die VNU Business Publications Deutschland, Eigentümer wechselten und Gerüchte um den Verkauf der Magazine machte die Runde. Nun <a href="http://www.vnu.de/news/professional_computing/news20070417008.aspx">das bittere Ende</a>:</p>
<blockquote><p>Nach einem missglücktem Weiterverkaufsversuch durch die Private Equity Company 3i wird der Verlag Ende Juni geschlossen. 75 Mitarbeitern droht die Kündigung. Am gestrigen Montag hat die Geschäftsführung der ehemaligen VNU Business Publications Deutschland ihren Mitarbeitern die Einstellung ihrer Geschäftstätigkeiten zum 30. Juni 2007 bekannt gegeben. Die renommierten IT-Zeitschriften &#8220;PC Professionellâ€œ und &#8220;Internet Professionellâ€œ werden jeweils nach der im Mai erscheinenden Ausgabe 6 eingestellt. Für die Online-Auftritte wird derzeit noch verhandelt.</p></blockquote>
<p>Ich wünsche den Kollegen, dass es doch noch irgendwie weitergeht. Gerade die PC Pro ist ein etabliertes Blatt, das mehr Qualität bietet als manch erfolgreichere Publikation.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Von Online-Fracht und Website-Befüllungen</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Apr 2007 08:11:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Sommergut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien und Web-Dienste]]></category>

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		<description><![CDATA[Doc Searls rät den Zeitungsverlagen, mit dem leeren Gerede von &#8220;Content&#8221; aufzuhören: Your job is journalism, not container cargo. Mit dieser Haltung gegenüber Texten gleichen sie diversen Web-Dienstleistern, die mit unabhängigem und kritischem Journalismus wenig am Hut haben.

Diese wiederum geben sich alle Mühe, Texte noch mehr als reines Füllmaterial zu behandeln. Mit einer besonders technokratischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Doc Searls <a href="http://doc.weblogs.com/2007/03/24">rät den Zeitungsverlagen</a>, mit dem leeren Gerede von &#8220;Content&#8221; aufzuhören: <q>Your job is journalism, not container cargo</q>. Mit dieser Haltung gegenüber Texten gleichen sie diversen Web-Dienstleistern, die mit unabhängigem und kritischem Journalismus wenig am Hut haben.</p>
<p><span id="more-1303"></span></p>
<p>Diese wiederum geben sich alle Mühe, Texte noch mehr als reines Füllmaterial zu behandeln. Mit einer besonders <a href="http://nexum.de/index.php?id=252" rel="nofollow">technokratischen Formulierung</a> preist die Nexum AG ihre redaktionellen Dienste an:</p>
<blockquote><p>Internet- und Intranetauftritte leben von der Aktualität. Wir übernehmen die gesamte inhaltliche Betreuung und Befüllung von Webpräsenzen.</p></blockquote>
<p>Wenn Doc Searls die Zeitungsverleger im Frachtgeschäft wähnt, dann sind Agenturen wie Nexum wahrscheinlich in einem ähnlichen Business tätig wie Tankstellen. Hoffentlich riechen deren Texte zumindest nicht wie Diesel.</p>
<p>Auch Langenscheidt möchte beim &#8220;<a href="http://www.langenscheidt.de/b2b/content_providing_145.html" rel="nofollow">Content Providing</a>&#8221; mitmischen und versucht, potenzielle Kunden mit leeren Floskeln zu gewinnen:</p>
<blockquote><p>Langenscheidt unterstützt mit speziellen Angeboten Firmenkunden<br />
dabei, Unternehmensprozesse zu optimieren und Unternehmensziele<br />
schneller zu erreichen. Stets aktuelle Inhalte von höchster Qualität in<br />
Verbindung mit neuester Technologie sichern den Erfolg von morgen.</p></blockquote>
<p>Die neue Website des Wörterbuchverlags, der das Online-Geschäft beflügeln soll, wurde kürzlich verheißungsvoll angekündigt: <q>Langenscheidt startet Web-Auftritt in völlig neuer Dimension / Großprojekt erfolgreich abgeschlossen (&#8230;) Die Langenscheidt Verlagsgruppe geht am 5. März nach einem grundlegenden Relaunch als virtuelles Verlagshaus mit einer völlig neuen Struktur online.</q> Ehrlich gesagt kann ich im neuen Webauftritt nicht viel mehr erkennen als einen unspektakulären Vertriebskanal für das klassische Langenscheidt-Portfolio.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Komfortbestellung für Leidensfähige</title>
		<link>http://sommergut.de/wp/archives/komfortbestellung-fur-leidensfahige/</link>
		<comments>http://sommergut.de/wp/archives/komfortbestellung-fur-leidensfahige/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Mar 2007 21:27:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Sommergut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien und Web-Dienste]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sommergut.de/wsommergut/archives/001297.shtml</guid>
		<description><![CDATA[Die dm-Drogeriekette bietet zur Entwicklung von Digitalfotos neben der &#8220;Standard-Bestellung&#8221; auch eine &#8220;Komfort-Online-Bestellung&#8221; an. Letztere beruht auf einem Java-Applet, mit dessen Hilfe man die Bilder über mikroskopisch kleine Thumbnails auswählen kann, während man bei der Standardprozedur den systemeigenen Datei-öffnen-Dialog bemühen muss. Das Applet arbeitet im Zeitraffer, denn nach wenigen Minuten Pause behauptet es, eine halbe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die dm-Drogeriekette bietet zur Entwicklung von Digitalfotos neben der &#8220;Standard-Bestellung&#8221; auch eine &#8220;Komfort-Online-Bestellung&#8221; an. Letztere beruht auf einem Java-Applet, mit dessen Hilfe man die Bilder über mikroskopisch kleine Thumbnails auswählen kann, während man bei der Standardprozedur den systemeigenen Datei-öffnen-Dialog bemühen muss. Das Applet arbeitet im Zeitraffer, denn nach wenigen Minuten Pause behauptet es, eine halbe Stunde sei verstrichen und beendet die Sitzung. Schafft man es schließlich doch, die Grafiken in den Drogeriemarkt hinaufzuladen, endet das Unterfangen mit einem undefinierten Fehler. So macht E-Commerce richtig Freude!</p>
<p><img alt="dm: Sitzung abgelaufen" src="/wsommergut/images/dm_foto_sitzung_abgelaufen.png" width="481" height="188" border="0" /></p>
<p><span id="more-1297"></span></p>
<p><img alt="dm: Foto-Bestellung gescheitert" src="/wsommergut/images/dm_foto_bestellung_gescheitert.png" width="453" height="138" border="0" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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