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	<title>Wolfgang Sommergut &#187; Messaging und Collaboration</title>
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	<description>Selektive Wahrnehmungen zu Web, Content &#38; Collaboration</description>
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		<title>Mails von Lotus Notes nach Google Mail migrieren</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 09:48:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Sommergut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Messaging und Collaboration]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn Firmen von Lotus Notes auf Google Apps umstellen möchten, dann bietet ihnen Google dafür das Tool Google Apps Migration for Lotus Notes. Wer jedoch nur seine persönliche Mail-Datenbank auf GMail übernehmen will, muss selbst Hand anlegen. Notes wartet dabei mit einigen Tücken auf.


Ein naheliegender Ansatz für die Migration besteht darin, Mails aus Notes via [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Firmen von Lotus Notes auf Google Apps umstellen möchten, dann bietet ihnen Google dafür das Tool <a href="http://www.google.com/support/a/bin/answer.py?hl=en&#038;answer=154630">Google Apps Migration for Lotus Notes</a>. Wer jedoch nur seine persönliche Mail-Datenbank auf GMail übernehmen will, muss selbst Hand anlegen. Notes wartet dabei mit einigen Tücken auf.</p>
<p><img src="/wp/wp-content/uploads/Notes-Imap.png" alt="IMAP-Konto in Notes" title="IMAP-Konto in Notes" width="500" height="330" class="aligncenter size-full wp-image-1478" /><br />
<span id="more-1476"></span></p>
<p>Ein naheliegender Ansatz für die Migration besteht darin, Mails aus Notes via IMAP nach Google Mail zu transferieren. Sowohl der Notes-Client als auch Google Mail unterstützen dieses Protokoll. In Notes legt man zu diesem Zweck in der Adressdatenbank (neuerdings &#8220;Kontakte&#8221;) ein neues Benutzerkonto an, und wählt unter &#8220;Protokoll&#8221; IMAP aus. Notes erstellt dann dafür getreu seinem Konzept eine eigene Datenbank, die laufend mit dem IMAP-Server abgeglichen wird. Entsprechend müsste man nur mehr die Nachrichten aus der Mail-Datenbank über die Zwischenablage in die IMAP-Datenbank kopieren, von wo sie auf Google Mail hochgeladen werden.</p>
<p>In der Praxis klappt das aber nicht so, wie man das erwartet. Die von mir genutzte Notes-Version 8.5 stürzte regelmäßig ab, wenn ich mehr als 20 Mails kopieren wollte. Auch bei kleineren Häppchen verschluckte sich die Software immer wieder und brach den Transfer ab. Zudem wurde bei Mails, die es erfolgreich übertrug, das ursprüngliche Datum der Nachrichten durch das aktuelle ersetzt, die Uhrzeit natürlich auch. Für die Migration von hunderten Mails ist dieses Verfahren in jedem Fall ungeeignet.</p>
<p>Eine Alternative besteht darin, einen Mail-Client mit einer ordentlichen IMAP-Implementierung zu wählen. Dafür empfiehlt sich <a href="http://www.mozilla-europe.org/de/products/thunderbird/">Mozilla Thunderbird</a>, der noch dazu den Vorteil hat, dass man Daten anders als bei Notes zwischen verschiedenen Konten per Drag and Drop kopieren kann. Die Software übertrug ohne Schwierigkeiten hunderte Mails in einem Rutsch.</p>
<p>Beim Zugriff auf die gesendeten Nachrichten muss man jedoch noch eine Hürde überwinden. &#8220;Gesendet&#8221; ist in Notes kein Ordner, sondern eine Ansicht. Die taucht im IMAP-Client aber nicht auf, wenn er sich mit einem Notes-Server verbindet. Das Problem lässt sich beheben, indem man in Notes einen Ordner anlegt und alle gesendeten Mails dorthin kopiert. Auf diese Weise werden sie im Mail-Client sichtbar und lassen sich ebenfalls nach Google Mail kopieren.</p>
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		<title>Lotus Notes als Vista-Spaßverderber</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Mar 2008 21:31:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Sommergut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Messaging und Collaboration]]></category>
		<category><![CDATA[Windows]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon nach kurzer Zeit benachrichtigte mich mein neu installiertes Windows Vista, dass es wegen Lotus Notes den Aero-Desktop zurück auf Vista-Basis gesetzt habe. Die Google-Suche förderte ein IBM-Dokument zu Tage, wonach eine veraltete Java VM dafür verantwortlich ist. Die von mir verwendete Notes-Version 7.03 sei zwar fully tested and supported with Windows Vista, aber das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon nach kurzer Zeit benachrichtigte mich mein neu installiertes Windows Vista, dass es wegen Lotus Notes den Aero-Desktop zurück auf Vista-Basis gesetzt habe. Die Google-Suche förderte ein <a href="http://www-1.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg21252343">IBM-Dokument</a> zu Tage, wonach eine veraltete Java VM dafür verantwortlich ist. Die von mir verwendete Notes-Version 7.03 sei zwar <q>fully tested and supported with Windows Vista</q>, aber das reicht halt nicht, wenn eine wichtige Komponente nicht mitspielt.<br/><br />
Um den Aero-Desktop nicht zu verscheuchen, gilt es, auf die Ausführung von Java-Agents zu verzichten. Einer davon ist die Prüfung für die neue deutsche Rechtschreibung. Wenn man diese deaktiviert, verringert sich das Risiko einer Kollision zwischen Notes und Aero. Ansonsten heißt es, auf ein Maintenance Release zu warten, das eine neuere JVM enthalten soll.</p>
<p><img src='/wp/wp-content/uploads/lotus-notes-aero.png' alt='Notes und Vista Aero' /></p>
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		<title>Microsoft Office versus Google Apps versus OpenOffice</title>
		<link>http://sommergut.de/wp/archives/microsoft-office-versus-google-apps-versus-openoffice/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Feb 2007 21:55:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Sommergut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien und Web-Dienste]]></category>
		<category><![CDATA[Messaging und Collaboration]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source]]></category>

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		<description><![CDATA[Alle möglichen Kommentatoren und Marktbeobachter waren nach der Ankündigung der Google Apps Premier Edition damit beschäftigt, die Features dieser Web-Tools mit Office 2007 zu vergleichen. Wenn man ständig den Kampf der beiden Giganten beschwört (häufigste Schlagzeile: &#8220;Google attackiert Microsoft&#8221;), dann liegt es nahe, die beiden vermeintlichen Konkurrenzangebote gegeneinander aufzuwiegen.

Solche Gegenüberstellungen gingen in der Regel zugunsten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle möglichen Kommentatoren und Marktbeobachter waren nach der Ankündigung der <a href="http://www.google.com/a/help/intl/de/admins/premier.html">Google Apps Premier Edition</a> damit beschäftigt, die Features dieser Web-Tools mit Office 2007 zu vergleichen. Wenn man ständig den Kampf der beiden Giganten beschwört (häufigste Schlagzeile: &#8220;Google attackiert Microsoft&#8221;), dann liegt es nahe, die beiden vermeintlichen Konkurrenzangebote gegeneinander aufzuwiegen.</p>
<p><span id="more-1289"></span></p>
<p>Solche Gegenüberstellungen gingen in der Regel zugunsten von Microsoft aus, schließlich können die dicken Desktop-Brummer einfach mehr als Googles Browser-Anwendungen. Beklagt wurde etwa häufig, dass die Premier Apps kein Gegenstück zu Powerpoint besäßen, dass die Web-Tools nicht offline-fähig seien oder dass die Textverabeitung keine Fußnoten beherrscht.</p>
<p>Einen echten Mangel entdeckten drei Analysten von Forrester Research in ihrem <a href="http://news.com.com/Commentary+Googles+low-cost+alternative+to+Microsoft+Office/2030-1069_3-6161451.html">Kommentar auf CNet:</a> ein fehlendes Pendant zu OneNote. Vermutlich weiß die Mehrheit der Microsoft-Office-Anwender gar nicht, dass sie dieses Programm mit dem Paket erworben haben, und noch weniger werden es nutzen.</p>
<p>Auch wenn die Debatte manchmal solche merkwürdigen Züge annimmt, so kommt immerhin wieder ein bisschen Bewegung in einen Markt, den Microsoft seit Jahren im eisernen Griff hält. In der letzten Ausgabe der Computerwoche habe ich drei Beiträge betreut, die einen guten Überblick über die aktuelle Entwicklung geben:</p>
<ul>
<li>Microsofts Office-Strategie: <a href="http://www.computerwoche.de/produkte_technik/software/588745">Collaboration ergänzt persönliche Produktivität</a></li>
<li>Der Fahrplan für OpenOffice: <a href="http://www.computerwoche.de/produkte_technik/open_source/588733">    OpenOffice: Community statt Featuritis</a></li>
<li>Überblick über Web-Alternativen: <a href="http://www.computerwoche.de/produkte_technik/software/588439">Office 2.0: Online-Anwendungen statt Desktop-Schwergewichte</a></li>
</ul>
<p>Während Microsofts Strategie, Office noch mehr mit den eigenen Server-Produkten und Programmierwerkzeugen zu verknüpfen, hinlänglich bekannt ist, waren mir die Absichten von OpenOffice.org weitgehend unklar. Das Kernprodukt nur mehr geringfügig zu erweitern und zusätzliche Funktionen nach dem Vorbild von Mozilla als Plugins anzukoppeln, entspricht einem konsequenten Open-Source-Ansatz. Der Beitrag von Stephan Lamprecht über Office 2.0 gibt eine gute Orientierung über die Aktivitäten von einschlägigen Web-2.0-Startups. Nach den Erfahrungen mit anderen Segmenten des IT-Marktes kann man allerdings davon ausgehen, dass die meisten von ihnen die kommende Konsolidierung bei Online-Office nicht überstehen werden.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Eindrücke von der Lotusphere 2007</title>
		<link>http://sommergut.de/wp/archives/eindrucke-von-der-lotusphere-2007/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Jan 2007 21:11:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Sommergut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Messaging und Collaboration]]></category>

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		<description><![CDATA[Neben den großen Ankündigungen in Sachen Enterprise 2.0 bot die Lotusphere noch eine Reihe weiterer Themen und Informationen. Auf meinem Heimflug von Orlando habe ich kursorisch ein paar Dinge zusammengeschrieben, die mir im Gedächtnis geblieben sind und die ich bemerkenswert fand.



Das Enterprise 2.0 nimmt Formen an, zumindest wenn es nach den großen Herstellern geht. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neben den großen Ankündigungen in Sachen Enterprise 2.0 bot die Lotusphere noch eine Reihe weiterer Themen und Informationen. Auf meinem Heimflug von Orlando habe ich kursorisch ein paar Dinge zusammengeschrieben, die mir im Gedächtnis geblieben sind und die ich bemerkenswert fand.</p>
<p><img alt="Lotusphere 2007f" src="/wsommergut/images/lotusphere2007.gif" width="443" height="100" border="0"/></p>
<p><span id="more-1279"></span></p>
<ul>
<li><strong>Das Enterprise 2.0 nimmt Formen an</strong>, zumindest wenn es nach den großen Herstellern geht. Die IBM stellte mit &#8220;Lotus Connections&#8221; eine Social Software vor, die bekannte Anwendungen aus dem Web 2.0 zusammenfasst (Screenshots finden sich <a href="http://www-03.ibm.com/press/us/en/presskit/20898.wss">hier</a>). Dazu zählen Weblogs, Wikis, Social Bookmarks und persönliche Profilseiten nach dem Muster von Facebook. Auch Microsoft springt auf diesen Zug auf, etwa mit den Sharepoint Services 3, die Templates für Blogs und Wikis enthalten. Ob und wie stark diese Tools in Firmen genutzen werden, muss sich indes noch erweisen. Hierzulande dürfte die Zurückhaltung im Vergleich zu den USA sicher größer sein.</li>
<li><strong>Passen Web-2.0-Tools in Unternehmen?</strong> Zwei Fragen wurden auf der Lotusphere öfter gestellt: Der englische Analyst Robin Bloor bezweifelte, ob die Benutzerzahlen für Folksonomies ausreichten, etwa in Social-Bookmark-Systemen. Eine freie Verschlagwortung von gemeinsam genutzten Ressourcen profitiert besonders von Netzwerkeffekten. IBM-Offizielle sahen darin weniger ein Problem, vermutlich deshalb, weil ihre typischen Großkunden ohnehin tausende Mitarbeiter haben.<br/><br />
<a href="http://vowe.net">Volker Weber</a> stellte auf der Pressekonferenz die Frage, welchen Nutzen intern installierte Tools im Vergleich zu del.icio.us oder einem gehosteten Blog-Service überhaupt bieten. Die IBM nannte als wesentliche Gründe Sicherheitsfunktionen und die Anbindung an das Firmenverzeichnis. Außerdem integriere eine Anwendung wie Connections die sonst üblicherweise separaten Tools. Im Fall von Bookmarks fällt mir noch ein, dass URLs aus dem Intranet in einem öffentlichen Service nicht viel verloren haben. Außerdem will eine Firma den Wettbewerbern möglicherweise nicht kundtun, für welche Themen sie sich gerade besonders interessiert.</li>
<li><strong>Bookmarks beschreiben nicht nur Web-Seiten</strong>. Eigentlich liegt es ja nahe, aus den Tags, die ein Benutzer für Bookmarks vergibt, auf seine Interessen und Fachgebiete zu schließen. Bei IBM Connections ist dieser Aspekt mindestens genauso wichtig wie die Kategorisierung von internen und externen Dokumenten. Die Schlagwortlisten, die Connections auch als Tag Clouds darstellt, tauchen auf den Profilseiten von Mitarbeitern auf und sollen so bei der Suche nach Wissensträgern im Unternehmen helfen.</li>
<li><strong>Instant Messaging als Zentrum des Firmen-Desktops.</strong> Angesichts der nach wie vor relativ geringen Akzeptanz vom IM im professionellen Umfeld klingt eine solche Rolle synchroner Kommunikation eher unwahrscheinlich. Aber besonders jüngere Mitarbeiter ziehen dieses Medium immer häufiger der E-Mail vor. Die IBM reagiert darauf mit der Erweiterung von Sametime mit immer mehr Plugins, die den Zugriff auf diverse Datenquellen und Anwendungen aus dem IM-Client heraus erlauben.</li>
<li><strong>Presence Awareness extrem</strong>. Eigentlich ist die Sache mit dem Online-Status relativ einfach: Wenn jemand am Rechner arbeitet, erscheint er in einem IM-Client als anwesend, wenn er eine Zeit lang inaktiv ist, als abwesend. Daneben kann man noch Stati von Hand setzen, etwa wenn man nicht gestört werden will. Ein IBM-Forschungsprojekt namens PASTA (&#8221;Presence for Enterprise&#8221;), das in den Lotusphere-Labs präsentiert wurde, geht da weiter (danke an Volker für den Hinweis auf den Namen) <span style="text-decoration:line-through;">(leider habe ich die betreffende Pressemappe am Flughafen Orlando liegen gelassen, und an den Namen des Projekts erinnere ich mich nicht mehr. Über Google lässt es sich auch nicht finden, aber im Zuge der Suche habe ich bemerkt, dass es mehere ähnliche Vorhaben bei IBM Research gibt)</span>. Zum einen konsultiert es den Kalender, um aussagekräftige Informationen über die Verfügbarkeit eines potenziellen Kommunikationspartners zu geben. Darüber hinaus setzt es aber noch RFID und Bio-Sensoren ein, um detaillierte Angaben zum Verbleib einer Person machen zu können. Ein Mitarbeiter läuft also ständig mit einem RFID-Chip durch die Gegend und das Firmengebäude ist überall mit Lesegeräten ausstaffiert. Wenn sich jemand etwa in die Kantine begibt, dann zeigt die IM-Software an, dass der Kollege beim Essen ist. Das läuft schon fast auf eine elektronische Fessel hinaus.</li>
<li><strong>Demographie als Motor für das Softwaregeschäft</strong>. Neuere gesetzliche Regelungen, wie jene für den Umgang mit elektronischen Informationen (etwa Aufbewahrungspflichten), sind den Anbietern von Enterprise-Content-Management willkommene Argumente für den Verkauf ihrer Produkte. Neu war mir bisher jedoch, dass Social Software und Collaboration-Tools angeschafft werden sollen, um die Folgen der demographischen Entwicklung abzufedern. IBM-Manager Ken Bisconti argumentierte damit, dass solche Tools die zahlenmäßig rückläufige Gruppe mittleren Alteres entlasten können, die am stärksten unter Druck steht. Außerdem lasse sich so das Wissen der älteren Mitarbeiter konservieren, bevor sie in den Ruhestand gehen.</li>
<li><strong>IBM entdeckt den Endbenutzer</strong>.Über Jahre haben sich die Desktop-Anwendungen der IBM einen schlechten Ruf bei vielen Anwendern erworben. Lotus Notes schafft es immer wieder in die Spitzenränge bei den &#8220;<a href="http://www.dreckstool.de/hitlist.do">Drecktools</a>&#8220;, IT-Verantwortliche müssen sich von den Nutzern regelmäßig anhören, dass sie das viel hübschere Outlook möchten. Für Notes 8 und Quickr hat sich die IBM ganz offiziell mehr Benutzerfreundlichkeit und gefälligeres Aussehen der Software auf die Fahnen geschrieben. Ich habe nur kurz einen Blick auf die Beta von Notes 8 geworfen, sie war auf den PCs im Presseraum installiert. Auf den ersten Eindruck wirkt der Client recht hübsch und beherrscht einige Bequemlichkeitsfunktionen, die andere Mail-Programme schon lange haben.</li>
<li><strong>Integration von Google-Gadgets</strong>. Um die Akzeptanz der IBM-Business-Tools zu verbessern, öffnen sie sich Entwicklungen im Consumer-Markt. Dazu zählen nicht nur die Web-2.0-Trends, sondern auch die Integration der Google-Gadgets in den Portal-Server. Wetterticker, Weltuhr u.ä. dürften nicht viel Nutzen auf einem Firmen-PC bieten, aber sie tragen dazu bei, dass der Anwender eine persönliche Umgebung zusammenstellen kann.</li>
<li><strong>REST im Aufwind</strong>. Die IBM gehörte zusammen mit Microsoft zu den treibenden Kräften hinter SOAP und den komplizierten WS-*-Standards. Seit der blaue Riese das Web 2.0 entdeckt hat und nicht nur von Composite Applications Ã  la Portal, sondern auch von Mashups schwärmt, gewinnen die einfacheren Web-Services auf Basis von REST an Bedeutung. Die zwei neuen Produkte Quickr und Connections besitzen daher nicht nur SOAP-Schnittstellen, sondern auch REST-APIs.</li>
<li><strong>Einfache Maßnahmen gegen den Mail-Missbrauch</strong>. Wenn es schon immer mehr aus der Mode kommt, Dateien auf lokalen Festplatten zu verstecken und stattdessen in Repositories auf dem Server zu speichern, dann gibt es kaum noch Gründe, hemmungslos Anhänge durch die Gegend zu schicken. Diese Zweckentfremdung von E-Mail als Collaboration-Tool führt zu vollen Postfächern und Versionsproblemen. Notes 8 fragt mit Einfügen von Anhängen, ob man nicht lieber bloß einen Link verschicken möchte. Alle Empfänger greifen damit auf die gleiche Datei zu, die ein DMS versionieren oder für den gleichzeitigen Zugriff sperren kann.</li>
<li><strong>Elektronische Kalender sind verbesserungsfähig.</strong> Die letzten Versionen von Notes und Outlook erleichtern das Zeit-Management mit diversen Neuerungen, besonders bei der Darstellung von Terminen. Die IBM präsentierte auf der Lotusphere eine pfiffige neue Funktion, die so genannten &#8220;ghosted entries&#8221;. Wenn man eine Einladung per Mail bekommt, dann taucht diese bisher so lange nicht im Kalender auf, bis man sie angenommen hat, was die Planung manchmal erschwert. Die neue Funktion trägt alle eingehenden Terminvorschläge automatisch in den Kalender ein und hebt sie farblich von fest geplanten Vorhaben ab.</li>
</ul>
<p>Zur Lotusphere 2007 siehe auch meinen Bericht für die Computerwoche: <a href="http://www.computerwoche.de/produkte_technik/software/587277/index.html">IBM propagiert das Enterprise 2.0</a></p>
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		<title>Aus &#8220;Workplace&#8221; ist schon einmal nichts geworden</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Oct 2006 21:38:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Sommergut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Messaging und Collaboration]]></category>

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		<description><![CDATA[Anlässlich unseres bevorstehenden Umzugs (der für meine geringen Blog-Aktivitäten in der letzten Zeit verantwortlich ist) habe ich meine Zeitschriftenbestände durchforstet und kräftig gelichtet. Dabei fielen mir einige Ausgaben der PC-Welt aus den frühen 90er-Jahren in die Hände. Damals fing ich bei dieser Zeitschrift mit dem IT-Journalismus an. Als ich etwas sentimental durch das Heft 10/93 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich unseres bevorstehenden Umzugs (der für meine geringen Blog-Aktivitäten in der letzten Zeit verantwortlich ist) habe ich meine Zeitschriftenbestände durchforstet und kräftig gelichtet. Dabei fielen mir einige Ausgaben der PC-Welt aus den frühen 90er-Jahren in die Hände. Damals fing ich bei dieser Zeitschrift mit dem IT-Journalismus an. Als ich etwas sentimental durch das Heft 10/93 blätterte, stieß ich auf einen Text von Detlef Borchers, dessen Vorspann mich aufmerken ließ:</p>
<p><span id="more-1268"></span></p>
<blockquote><p>Nicht nur Microsoft, auch IBM arbeitet an neuen PC-Betriebssystemen. Der Nachfolger von OS/2 steht dabei heute schon fest: Workplace OS.</p></blockquote>
<p>Man muss ja nicht erwähnen, dass aus diesem Betriebssystem nie etwas geworden ist und sein Vorgänger mangels Erfolg eigentlich keinen Nachfolger brauchte. Erstaunlich finde ich allerdings, dass die IBM einige Jahre später den ausgesprochen phantasielosen Namen <i>Workplace</i> erneut aufgreift, um damit den Nachfolger für Notes/Domino zu bezeichnen. Der hat es immerhin auf den Markt geschafft, aber könnte ebenfalls <a href="http://www.computerwoche.de/heftarchiv/2006/22/1214714/">bald in Vergessenheit geraten</a>:</p>
<blockquote><p>Von der Rolle des Java- und DB2-basierenden Notes-Nachfolgers, die der neuen Produktfamilie ursprünglich zugedacht war, rücken die Armonker immer mehr ab. Der Grund dafür dürfte vor allem in der Erfolglosigkeit der Software liegen, für die IBM bis dato kaum nennenswerte Installationen vorweisen kann. Workplace hat sich bei vielen Anwendern einen schlechten Ruf eingehandelt, weil es als kompliziert und schwerfällig gilt.</p></blockquote>
<p>Wenn aus dem neuen Collaboration-System nichts werden sollte, dann wäre zumindest der Name <i>Workplace</i> in ein paar Jahren wieder frei. Die IBM-Marketiers brauchen sich dann nicht den Kopf über eine originellere Bezeichnung für Ihre Software zerbrechen. Sie müssen sich nur mehr überlegen, welches Produkt sie dann mit diesem Prädikat auszeichnen wollen.</p>
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		<title>Internet-Telefonie mit Gembird Channel USB Headset</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Aug 2006 21:50:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Sommergut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Messaging und Collaboration]]></category>

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		<description><![CDATA[
Mein bisheriges Headset hatte Stecker für den Audioausgang und den Mikrofoneingang der Soundkarte. Wenn ich es benutzen wollte, musste ich die PC-Lautsprecher abklemmen. Um diesen misslichen Zustand zu beenden, bestellte ich das preisgünstige USB-Headset von Gembird (eine alternative Lösung wäre der Umschalter von Plantronics gewesen). Windows XP erkannte die neue Hardware sofort, die Installation der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="Gembird USB Headset" src="/wsommergut/images/Gembird-USB-Headset.jpg" width="267" height="200" border="0" style="float:left;margin-right:10px" /><br />
Mein bisheriges Headset hatte Stecker für den Audioausgang und den Mikrofoneingang der Soundkarte. Wenn ich es benutzen wollte, musste ich die PC-Lautsprecher abklemmen. Um diesen misslichen Zustand zu beenden, bestellte ich das <a href="http://www.mediaprofi24.org/product_info.php?products_id=1994">preisgünstige USB-Headset von Gembird</a> (eine alternative Lösung wäre der <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0000AI3ER/028-1304524-2134128?n=11052861">Umschalter von Plantronics</a> gewesen). Windows XP erkannte die neue Hardware sofort, die Installation der Software ging klaglos über die Bühne. Die Kopfhörer sitzen gut, die Klangqualität finde ich OK, zumindest für meinen bevorzugten Einsatz, das Telefonieren über Skype oder Google Talk. Für Notebook-Besitzer, die das Headset regelmäßig ab- und anstecken, dürfte es allerdings eine Einschränkung sein, dass das Gerät immer am selben USB-Anschluss hängen muss. Außerdem hätte ich erwartet, dass mit der Hardware ein Utility mitgeliefert wird, das einfach zwischen Kopfhörern und Lautsprechern umschalten kann. Der Weg über <i>Systemsteuerung / Sounds / Audio</i> ist dafür etwas umständlich. Glücklicherweise kann man in Skype und Google Talk die Audio-Hardware für diese Anwendungen separat auswählen. Da ich das Headset nur dafür benötige, habe ich es dort als Standard festgelegt, ansonsten ist für Windows systemweit die Soundkarte als Ausgabegerät zuständig. Damit gilt mein Problem als gelöst.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Herzlichen Glückwunsch, Ihre Mails wurden gelöscht</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Aug 2006 20:51:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Sommergut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Messaging und Collaboration]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sommergut.de/wsommergut/archives/001263.shtml</guid>
		<description><![CDATA[Die Nutzungsbedingungen von Hotmail drohen damit, dass Mail-Konten deaktiviert werden, wenn man sich innerhalb von 30 Tagen nicht anmeldet. Da ich das Hotmail-Konto ohnehin nur für die Fälle benötigte, wo ich meine richtige Adresse nicht angeben wollte, störte mich diese Einschränkung nicht besonders. Im Lauf der Zeit sind nun doch einige Nachrichten zusammengekommen, beispielsweise Zugangsdaten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Nutzungsbedingungen von Hotmail drohen damit, dass Mail-Konten deaktiviert werden, wenn man sich innerhalb von 30 Tagen nicht anmeldet. Da ich das Hotmail-Konto ohnehin nur für die Fälle benötigte, wo ich meine richtige Adresse nicht angeben wollte, störte mich diese Einschränkung nicht besonders. Im Lauf der Zeit sind nun doch einige Nachrichten zusammengekommen, beispielsweise Zugangsdaten für diverse Web-2.0-Dienste, die ich ausprobieren wollte. Jetzt habe ich es tatsächlich verpasst, mich innerhalb eines Monats bei Hotmail anzumelden. Als ich mich dort heute einloggte, wurde ich von einer Glückwunschmeldung begrüßt. Ich gehörte zu den Glücklichen, für die ein Hotmail-Konto reserviert wurde, und zwar eines, das ich schon lange hatte. Diese &#8220;Reservierung&#8221; bedeutet nicht mehr und nicht weniger, als dass alle meine Mails ausradiert wurden. <em>Fazit:</em> Für jeden einigermaßen ernsthaften Einsatz ist Hotmail ungeeignet. Wenn Microsoft dieses &#8220;Feature&#8221; auch für &#8220;Live Mail&#8221; übernimmt, dann kann man den neuen Service getrost abschreiben.</p>
<p><img alt="Hotmail reserviert = gelöscht" src="/wsommergut/images/Hotmail-deleted.png" width="728" height="433" border="0" /></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>58 Prozent der Mobiltelefonnutzer kennen Marke oder Modell ihres Handys nicht</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Aug 2006 21:54:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Sommergut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Messaging und Collaboration]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Studie im Auftrag von LogicaCGM kommt zum Ergebnis, dass 49 Prozent der Befragten nur den Hersteller ihres Telefons kennen, 9 Prozent  wissen weder Hersteller noch Modell. Diese Unwissenheit der Handy-Besitzer gehe zu Lasten der Anbieter von Zusatzdiensten, weil deren Call-Center-Mitarbeiter bestimmte Services nicht verkaufen könnten, so lange sie die technischen Fähigkeiten der jeweilgen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine <a href="http://www.logicacmg.com/cmt/press-releases/index.asp?display=detail&amp;id=1617">Studie im Auftrag von LogicaCGM</a> kommt zum Ergebnis, dass 49 Prozent der Befragten nur den Hersteller ihres Telefons kennen, <q>9 Prozent  wissen weder Hersteller noch Modell</q>. Diese Unwissenheit der Handy-Besitzer gehe zu Lasten der Anbieter von Zusatzdiensten, weil deren Call-Center-Mitarbeiter bestimmte Services nicht verkaufen könnten, so lange sie die technischen Fähigkeiten der jeweilgen Handys nicht kennen. Für mich belegt die Studie, dass Mobiltelefone zu einer standardisierten Massenware (Commodity) geworden sind. Die Leute wollen in der Regel damit nur telefonieren, und dafür sind die Tarife schon kompliziert genug. Unter welcher Marke das Handy verkauft wurde, ist für die Mehrheit deshalb irrelevant &#8211; noch dazu wo ohnehin nur eine Handvoll Unternehmen die weltweite Produktion bestreitet</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Feiertage für den Kalender von Lotus Notes</title>
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		<pubDate>Tue, 09 May 2006 21:44:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Sommergut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Messaging und Collaboration]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei der Terminplanung für die nächsten Wochen kamen mir immer wieder Pfingsten und die Juni-Feiertage in die Quere. Im Notes-Kalender ist der Pfingstmontag genauso ein normaler Arbeitstag wie Christi Himmelfahrt oder Fronleichnam. Ich war schon ein oder zwei Mal drauf und dran, Termine an solchen Tagen zu vereinbaren, weil sie ja nicht überall Feiertage sind. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Terminplanung für die nächsten Wochen kamen mir immer wieder Pfingsten und die Juni-Feiertage in die Quere. Im Notes-Kalender ist der Pfingstmontag genauso ein normaler Arbeitstag wie Christi Himmelfahrt oder Fronleichnam. Ich war schon ein oder zwei Mal drauf und dran, Termine an solchen Tagen zu vereinbaren, weil sie ja nicht überall Feiertage sind. Nachdem es für Outlook die Möglichkeit gibt, den Kalender um Feiertage und Schulferien <a href="http://www.feiertage.net/">nachzurüsten</a>, suchte ich nach einer solchen Lösung für Notes.</p>
<p><img alt="NotesFeiertageImport.png" src="http://sommergut.de/wsommergut/images/NotesFeiertageImport.png" width="477" height="178" border="0" /></p>
<p><span id="more-1225"></span></p>
<p>Auch als langjähriger Anwender überrascht mich die IBM-Software immer wieder mit versteckten Funktionen. Als ich im Web nach einer Importdatei suchte, fand ich den Hinweis, dass eine Importroutine für Feiertage bei Notes schon eingebaut ist (unter Aktionen/Werkzeuge/Feiertage importieren). Nach Ausführung derselben bietet sich aber ein enttäuschendes Ergebnis. Nur ein Teil der Feiertage wird überhaupt eingetragen (der Pfingstmontag fehlt etwa, dafür steht Allerseelen drin, das in keinem Bundesland ein Feiertag ist). Und obwohl man aus der Liste &#8220;Deutschland&#8221; auswählen kann, sind alle Einträge auf Englisch. Der Stephanitag etwa heißt dann &#8220;Boxing Day&#8221;. Auch bei einem englischsprachigen Template des Namens- und Adressbuchs sollte es möglich sein, die Feiertage in Sprache des ausgewählten Landes zu importieren. Schwache Leistung!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>URL-Mysterien von Lotus Notes/Domino</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Mar 2006 12:11:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Sommergut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Messaging und Collaboration]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit der Einführung des Domino-Servers in der Version 4.5 von Lotus Notes können Dokumente und viele Design-Elemente über URLs im Browser abgerufen werden. Dafür gibt es eine durchgängige Syntax nach dem Muster http://Host/Database/DominoObject?Action&#38;Arguments (einen guten Überblick bietet dieser Beitrag auf developerWorks). Das erleichtert die Entwicklung von Web-Anwendungen, in der Praxis hat dieses Konzept jedoch immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit der Einführung des Domino-Servers in der Version 4.5 von Lotus Notes können Dokumente und viele Design-Elemente über URLs im Browser abgerufen werden. Dafür gibt es eine durchgängige Syntax nach dem Muster <code>http://Host/Database/DominoObject?Action&amp;Arguments</code> (einen guten Überblick bietet dieser <a href="http://www-128.ibm.com/developerworks/lotus/library/ls-Domino_URL_cheat_sheet">Beitrag auf developerWorks</a>). Das erleichtert die Entwicklung von Web-Anwendungen, in der Praxis hat dieses Konzept jedoch immer wieder seine Tücken.</p>
<p><span id="more-1209"></span></p>
<p>Das Projekt, an dem ich zurzeit arbeite, nutzt fast ausschließlich Lotusscript-Agents, die auf dem Domino-Server laufen. Dabei ist mir aufgefallen, dass man ein solches Script nicht unbedingt nach der vorgegebenen Syntax <code>http://Host/Database/Agentnamet?OpenAgent&amp;Arguments</code> ansprechen muss. Beispielsweise kann ich einen Agent namens <em>import</em> über ein bloßes <code>http://Host/Database/import</code> aufrufen. Das klappt aber nur dann, wenn der Funktion keine Argumente übergeben werden. Ein <code>http://Host/Database/import?Arguments</code> quittiert der Domino-Server mit einem HTTP 404. Man könnte jetzt natürlich fragen, wo das Probleme liege. Schließlich braucht man ja nur das <code>OpenAgent</code> anhängen und alles wird gut.</p>
<p>Die Schwierigkeiten mit der Domino-URL-Syntax treten indes auf, wenn man einen Agent im <em>action</em>-Attribut eines HTML-Fomulars angeben will. Jeder gängige Browser generiert aus</p>
<p>
<code>&lt;form method="GET" action="http://Host/Database/import?OpenAgent"&gt;<br/><br />
&lt;input type="text" name="eingabe"/&gt;<br/><br />
&lt;/form&gt;<br />
</code></p>
<p>eine URL, in der das Suffix &#8220;?OpenAgent&#8221; fehlt. Entsprechend scheitert der Aufruf mit einem HTTP 400 oder 404. Ich habe mir in der Vergangenheit damit beholfen, dass ich im HTML-Formular beim Submit-Event per Javascript die korrekte URL zusammengebaut und über die <em>href</em>-Eigenschaft des <em>location</em>-Objekts abgeschickt habe. Dieses Verfahren ist auf Dauer etwas aufwändig. In der Dokumentation von IBM habe ich allerdings keinen Hinweis gefunden, wie man das Problem lösen könnte.</p>
<p>Durch Herumprobieren habe ich kürzlich einen einfacheren Weg entdeckt. Man gibt über das Formular gleich am Anfang einen vesteckten Parameter mit dem Wert <em>OpenAgent</em> mit:</p>
<p>
<code>&lt;form method="GET" action="http://Host/Database/import?OpenAgent"&gt;<br/><br />
&lt;input type="hidden" name="OpenAgent" value=""&gt;<br/><br />
&lt;input type="text" name="eingabe"/&gt;<br/><br />
&lt;/form&gt;<br />
</code>
</p>
<p>Das Ergebnis ist zwar keine völlig korrekte URL im Sinne von Domino, weil auf <em>?OpenAgent</em> nocht ein &#8216;=&#8217; folgt. Aber das scheint nicht zu stören, zumindest nicht in der Version 6 von Notes/Domino. Alternativ könnte man natürlich das Formular via <code>method="post"</code> an den Server schicken. In diesem Fall  werden die Parameter nicht an die URL angehängt, so dass der Aufruf auch ohne <em>?OpenAgent</em> klappt. Da allerdings das Aufbereiten von Formulardaten, die als <em>multipart/form-data</em> codiert sind, in Lotusscript nur wenig Freude macht, hat die <em>POST</em>-Variante auch ihre Nachteile (und selbst das einfachere <em>application/x-www-form-urlencoded</em> erfordert Handarbeit, weil Lotusscript auch dafür keine Routine anbietet).</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die widerspenstigen Profildokumente von Lotus Notes</title>
		<link>http://sommergut.de/wp/archives/die-widerspenstigen-profildokumente-von-lotus-notes/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Mar 2006 19:37:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Sommergut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Messaging und Collaboration]]></category>

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		<description><![CDATA[Zurzeit beschäftige ich mit einem kleineren Projekt auf Basis von Notes (deshalb die geringere Update-Frequenz auf meinen Blog). Nachdem ich den Domino Designer schon länger nicht mehr angefasst hatte, musste ich mich an das eigenwillige Programmiermodell von Notes erst wieder gewöhnen. Da ich eine reine Web-Anwendung erstelle, gehe ich dem üblichen Verhau aus Masken, Feldern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zurzeit beschäftige ich mit einem kleineren Projekt auf Basis von Notes (deshalb die geringere Update-Frequenz auf meinen Blog). Nachdem ich den Domino Designer schon länger nicht mehr angefasst hatte, musste ich mich an das eigenwillige Programmiermodell von Notes erst wieder gewöhnen. Da ich eine reine Web-Anwendung erstelle, gehe ich dem üblichen Verhau aus Masken, Feldern und Formeln aus dem Weg und beschränke mich auf Lotusscript-Agents, die mit der Datenbank kommunizieren und den gesamten Ouput erzeugen. Gestern zogen mich Experimente mit Profildokumenten allerdings in die Strudel schlimmster Notes-Murxerei. Hier eine kurze Zusammenfassung, die vielleicht hilft, wenn jemand ein ähnliches Problem lösen soll (und die Dokumentation dabei nicht viel hilft).</p>
<p><span id="more-1205"></span></p>
<p>Profildokumente sind eigentlich eine feine Sache, sie dienen dazu, Konfigurationsdaten zu speichern. Der Domino-Server lädt sie immer in den Arbeitsspeicher, damit dort abgelegte Einstellungen schnell ausgelesen werden können. In der klassischen Notes-Entwicklung erzeugt man eine Maske, mit der die Benutzer solche Konfigurationsdaten editieren können. Für das Web klappt das aber so nicht, weil Befehle wie <code>EditProfileDocument</code> dort nicht verwendet werden können. Ein <a href="http://www-128.ibm.com/developerworks/lotus/library/ls-Profile_documents/#N100F2">Beitrag auf IBMs developerWorks</a> findet klare Worte: <q>Using profile documents in applications served on the Web presents a challenge</q>. Er schlägt folgendes Verfahren vor:</p>
<ul>
<li>Eine Maske anlegen, die nur als Interface für den Nutzer dient und selbst praktisch nichts tut;</li>
<li>In das Ereignis &#8220;Öffnen des Dokuments im Browser&#8221; (WebQueryOpen) einen Lotisscript-Agent einhängen, der eventuell schon vorhandene Profile ausliest (mit der <code>GetProfileDocument</code>-Methode der NotesDatabase-Klasse) und sie als Vorgabewerte in die Maske schreibt;</li>
<li>Eine Schaltfläche für die Speicherfunktion in die Maske integrieren, die zwar den Speichervorgang auslöst (und damit das Ereignis <code>WebQuerySave</code>, aber nichts auf die Platte schreibt). Deshalb möge man ein verstecktes Feld mit dem Namen <code>SaveOptions</code> in die Maske einfügen und mit dem Wert 0 versehen. Die eigentliche Arbeit verrichtet dann der Lotusscript-Agent, der durch das Speichern-Event aktiviert wird.</li>
</ul>
<p>Für mich klingt das nach einem ziemlichen Hack, ist aber die offiziell empfohlene Methode. Ich habe mich daran orientiert, bin aber damit nicht weit gekommen. Meine Maske enthielt nämlich eine Drop-Down-Liste (&#8221;Dialogliste&#8221;). Der Agent für das WebQueryOpen-Ereignis sollte die Werte dynamisch in die Liste einfügen. Wie ich bald herausfand, geht das nicht. Auch dafür gibt es eine <a href="http://www-10.lotus.com/ldd/46dom.nsf/0/5e99686d1f8f4e0885256d50005c56fa?OpenDocument">Murx-Variante von IBM</a>. Man muss ein verstecktes Helferfeld anlegen und die Einträge dort als Textliste hineinschreiben. Eine Formel hinter der Dialogliste übernimmt die Werte aus dem Helferfeld. Das klappte denn auch. Aber wenn der Benutzer auf die Schaltfläche &#8220;Speichern&#8221; klickt, sollte der Agent herausfinden, welcher Wert in der Dialogliste ausgewählt wurde. Das geht mit Lotusscript offenbar nicht, zumindest fand ich nirgendwo einen Hinweis darauf.</p>
<p>Meine Alternative bestand darin, auf die Notes-Maske gänzlich zu verzichten und per Lotusscript-Agent ein HTML-Formular zu erzeugen. Ein zweiter Agent wertete dieses aus und schrieb die Werte in die Profildokumente. Das funktionierte im Prinzip zwar, führte aber immer wieder zu mysteriösen Effekten. Beim mehrmaligen Nachladen eines unveränderten Profils im Browser erschienen ständig andere Werte, einmal ganz alte, dann wieder die zuletzt gespeicherten. Damit war für mich das Thema Profildokumente erledigt und ein halber Arbeitstag beim Teufel. Das Suchen nach einer Lösung wurde mir von einem Debugger versüsst, der auch dann anspringt, wenn man durch die Hilfedatenbank blättert. Oder die Undo-Funktion, die den Programmcode regelrecht zerhackt. Aber zum Glück empfiehlt ein anderer <a href="http://www-128.ibm.com/developerworks/lotus/library/ls-settings_tool/index.html">Beitrag auf developerWorks</a>, auf Profildokumente ganz zu verzichten und entwickelt stattdessen ein anderes Verfahren, um Einstellungen zu speichern. Leider habe ich den zu spät gefunden.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kostenloses Mail-Hosting auf Basis von Exchange</title>
		<link>http://sommergut.de/wp/archives/kostenloses-mail-hosting-auf-basis-von-exchange/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Feb 2006 22:13:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Sommergut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Messaging und Collaboration]]></category>

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		<description><![CDATA[Zahllose Anbieter von Web-Mail buhlen um die Gunst von Privatanwendern. Nun reißen sich Hoster darum, den Mail-Service auch für Firmen gratis anzubieten. Vor ein paar Tagen kündigte Google sein &#8220;GMail for your Domain&#8221; an. Und mail2web.com gewährt mit seinem Live-Service kostenlos den Zugang zu einem gehosteten Exchange 2003. Der maximale Speicherplatz pro Benutzer ist mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zahllose Anbieter von Web-Mail buhlen um die Gunst von Privatanwendern. Nun reißen sich Hoster darum, den Mail-Service auch für Firmen gratis anzubieten. Vor ein paar Tagen kündigte Google sein &#8220;<a href="http://www.computerwoche.de/572208">GMail for your Domain</a>&#8221; an. Und mail2web.com gewährt mit seinem <a href="http://live.mail2web.com">Live-Service</a> kostenlos den Zugang zu einem gehosteten Exchange 2003. Der maximale Speicherplatz pro Benutzer ist mit 1 GB größer als in den meisten Firmen. Anhänge dürfen bis zu 100 MB groß sein. Den Service gibt es in mehreren Sprachen, darunter auch in Deutsch.</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Social Software bei der IBM</title>
		<link>http://sommergut.de/wp/archives/social-software-bei-der-ibm/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2006 16:21:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Sommergut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Messaging und Collaboration]]></category>
		<category><![CDATA[RSS]]></category>
		<category><![CDATA[Weblogs und Wikis]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der Lotusphere richtete die IBM ein &#8220;Innovation Lab&#8221; ein, in sich einige Forschungsprojekte dem Publikum präsentierten. Bei den meisten ging es um Collaboration-Anwendungen. Auffällig war, wie stark neuere Trends im Web von großen IT-Firmen wie die IBM aufgenommen wurden. Dazu zählen RSS, Tagging oder Ajax. Hier ein paar Projekte, die ich mir angesehen habe.

Dogear: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Lotusphere richtete die IBM ein &#8220;Innovation Lab&#8221; ein, in sich einige Forschungsprojekte dem Publikum präsentierten. Bei den meisten ging es um Collaboration-Anwendungen. Auffällig war, wie stark neuere Trends im Web von großen IT-Firmen wie die IBM aufgenommen wurden. Dazu zählen RSS, Tagging oder Ajax. Hier ein paar Projekte, die ich mir angesehen habe.</p>
<p><span id="more-1182"></span></p>
<p><strong>Dogear:</strong> Es handelt sich dabei um einen Social-Bookmark-Manager nach dem Vorbild von del.icio.us, allerdings für die firmeninterne Nutzung. Im Gegensatz zum Online-Dienst kann die IBM-Software beliebig große Exzerpte ins Beschreibungsfeld aufnehmen und dort auch Grafiken speichern. Auch die Suchfunktion ist besser als jene von del.icio.us. Zusätzlich bindet eine Erweiterung des Suchfeldes in Firefox deren Ergebnisse in Resultate einer Google-Suche ein. Da sich die Anwender mit dem Benutzernamen anmelden, den sie im Firmennetz auch sonst verwenden, lassen sich ihre Interessensprofile auswerten und Expertise im Unternehmen lokalisieren. Auf einfache Weise leistet <a href="http://domino.watson.ibm.com/cambridge/research.nsf/0/1c181ee5fbcf59fb852570fc0052ad75?OpenDocument">Dogear </a>damit in gewissem Rahmen, was ursprünglich dem <a href="/wsommergut/archives/000862.shtml">Discovery Server</a> zugedacht war. Bis dato fehlt aber noch die Integration von Instant Messaging, das bei KM-Tool für die Kontaktaufnahme mit Experten diente. Die in Java geschriebene Software wird in der IBM schon von vielen Mitarbeitern genutzt.</p>
<p><strong>QEDWiki:</strong> Es handelt sich dabei um ein so genanntes Application Wiki. Es wurde in PHP entwickelt, was angesichts der Java-Dominanz bei der IBM überrascht. Sein Zweck besteht weniger im kollaborativen Verfassen von Texten, sondern in der Erstellung von Anwendungen. Diese folgen bei <a href="http://www-306.ibm.com/software/ebusiness/jstart/press-releases-nov2005.shtml">QEDWiki</a> dem Vorbild von Portalen, wobei die einzelnen Fragmente in Wiki-Syntax definiert werden. Dabei geht es allerdings nicht um die Programmierung von Portlets, sondern um das Zusammenstellen so genannter <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Mashup_(web_application_hybrid)">Mashups</a>. Somit lassen sich alle möglichen Web-Anwendungen, die ein XML-API bieten, unter einer Portaloberfläche zusammenführen. Diese Synthese beschränkt sich nicht auf die visuelle Integration, vielmehr können die Komponenten untereinander interagieren. Eine typische Demonstration bestand darin, Adressinformationen in einem Ausschnitt des Fensters automatisch an das benachbarte Google Maps weiterzureichen, wo der betreffende Ort dann angezeigt wurde. Parallel dazu blendete ein Wetterdienst seine Prognose für die betreffende Region ein. Die PHP-Anwendung implementiert mithin einen Informationsbus ähnlich wie große Portale und erlaubt das Erstellen von composite Apps auf Basis von Web-APIs.</p>
<p><strong>LiveBook:</strong> Die Entwickler aus den IBM-Labs beschreiben dieses Tool mit &#8220;Real-time Content Collaboration&#8221;. Es erlaubt mehreren Benutzern, Dokumente gleichzeitig zu bearbeiten. Es handelt sich dabei aber nicht um ein Application Sharing, wie man es etwa aus Webkonferenzen kennt. Vielmehr arbeitet jeder Teilnehmer mit seiner eigenen Software auf derselben Dokumentinstanz. Das funktioniert entweder über einen Server oder Peer-to-Peer. LiveBook unterstützt Text im Open Document Format, HTML und Formulare aus IBMs Workplace, die auf XForms beruhen. Speicherkonflikte werden vermieden, indem es bei einer solchen Realtime-Anwendung keine traditionelle Speicherfunktion mehr gibt, sondern jede Eingabe von Text sofort in das Dokument geschrieben wird. Außerdem macht sich LiveBook die Baumstruktur dieser Dateifomate zunutze, sodass die Gefahr von konkurrierenden Aktivitäten ohnehin nur innerhalb eines Knotens besteht. Als Editoren kommen unter die in Workplace integrierten in Frage, bei denen es sich um eine angepasste Variante von Open Office handelt. Es wäre natürlich eine sehr interessante Erweiterung für die freien Büroanwendungen, wenn die IBM den Code von LiveBook an das Open-Source-Projekt geben würde.</p>
<p>Das Innovation Lab führte noch eine Reihe weiterer Anwendungen vor, die ich nicht ansehen konnte, weil mir die Zeit fehlte (die primär für das <a href="http://www.computerwoche.de/nachrichten/571266">Brot-</a> und <a href="http://www.computerwoche.de/nachrichten/571270">Buttergeschäft</a> draufging) oder der Präsentator gerade nicht da war. Ein Tool, das ich mir gerne hätte zeigenlassen, ist &#8220;FeedMe&#8221;. Es handelt sich dabei um einen RSS/Atom-Aggregator, der Feeds aus unterschiedlichen Anwendungen zusammenführt und diese <q>nach bestimmten Regeln und Vorhersagemodellen filtert</q>. Sehr interessant klingt auch die <a href="http://domino.research.ibm.com/cambridge/research.nsf/242252765710c19485256979004d289c/864fa36402234708852570f90079a47a?OpenDocument">Beschreibung von Bloom</a>, das anhand der Beiträge und Diskussionen die Dynamik in Open-Source-Projekten visualisieren kann.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wettbewerbsanalyse als Eigentor: Warum Notes besser ist als Exchange</title>
		<link>http://sommergut.de/wp/archives/wettbewerbsanalyse-als-eigentor-warum-notes-besser-ist-als-exchange/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2006 13:10:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Sommergut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Firmenstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Messaging und Collaboration]]></category>

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		<description><![CDATA[Amerikanische Firmen scheuen sich nicht vor vergleichender Werbung. Dass es dabei nicht ganz objektiv zugeht, versteht sich von selbst. Deshalb erwartete ich keinen zimperlichen Umgang mit den Konkurrenten Microsoft, als die IBM auf der Lotusphere zu einer Veranstaltung mit dem Titel &#8220;Collaboration in an On Demand World. Why IBM Collaboration Solutions are Superior to Microsoft&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Amerikanische Firmen scheuen sich nicht vor vergleichender Werbung. Dass es dabei nicht ganz objektiv zugeht, versteht sich von selbst. Deshalb erwartete ich keinen zimperlichen Umgang mit den Konkurrenten Microsoft, als die IBM auf der Lotusphere zu einer Veranstaltung mit dem Titel <a href="/wsommergut/images/IBMvsMS_Lotusphere.html" onclick="window.open('/wsommergut/images/IBMvsMS_Lotusphere.html','popup','width=800,height=433,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false">&#8220;Collaboration in an On Demand World. Why IBM Collaboration Solutions are Superior to Microsoft&#8221;</a> einlud. Aber dass ein eigens für solche Zwecke eingerichtetes &#8220;Competitive Project Office&#8221; so schlampig recherchiert und so wenig Ahnung hat, überraschte mich dann doch.</p>
<p><span id="more-1181"></span></p>
<p>Die Wettbewerbsanalyse begann damit, dass die beiden Referenten Exchange 5.5 mit Notes/Domino 7 verglichen. Angeblich setzen 30 Prozent der Exchange-Kunden immer noch die alte Version ein und müssen sich allmählich über Alternativen Gedanken machen. Microsoft bietet für den Veteranen nämlich keinen Support mehr. Als Updates werden solche Firmen wahrscheinlich Exchange 2003 oder vielleicht Notes/Domino 7 in Erwägung ziehen. Diese beiden Systeme hätten also gegenüber gestellt werden müssen.</p>
<p>Der nächste schiefe Vergleich bestand darin, dass die Möglichkeit zur Entwicklung von Groupware-Anwendungen als dickes Plus von Notes/Domino verbucht wurde. Microsoft positioniert Exchange schon seit geraumer Zeit als bloßes Messaging-System, für Collaboration gibt es die &#8220;Sharepoint Services&#8221;. Man kann darüber streiten, ob die Funktionen besser ein einem Produkt zusammengefasst oder auf mehrere Server aufgeteilt werden. Aber Äpfel sollte man nicht mit Birnen vergleichen.</p>
<p>Es kam noch besser: Bei der Gegenüberstellung der unterstützten Clients gab es für Web-Mail zwar &#8220;Domino Web Access&#8221;, aber &#8220;Outlook Web Access&#8221; hatten die beiden Herren &#8220;vergessen&#8221;. Anschließend lobten sie diverse Features von Notes (etwa Benutzerverwaltung anhand von Policies oder die Möglichkeit, starke Passwörter zu erzwingen). Sie gingen aber nicht auf Entsprechungen bei Exchange ein. Auf meine Nachfrage meinten sie, die gäbe es dort nicht. Im Fall der beiden genannten Funktionen trifft das aber nicht zu.</p>
<p>Der Knüller dieses Konkurrenzvergleichs betraf die Speichermechanismen der beiden Systeme. Notes legt für jeden Benutzer eine eigene Mail-Datenbank an, Exchange hingegen speichert alle Mails in einer Datenbank. Das sei schlechter und dieses Manko gelte auch für Oracles &#8220;Collaboration Suite&#8221;. Auf meinen Einwand, dass IBMs &#8220;Workplace Messaging&#8221; dasselbe Konzept verwendet, meinte einer der Referenten tatsächlich: &#8220;Das Workplace-Team ist sich dieses Problems bewusst und überlegt sich Alternativen&#8221;. Ich möchte nicht wissen, wie die Kollegen auf diesen Unsinn reagiert hätten.</p>
<p>Microsoft ist bei der Bewertung des Wettbewerbs übrigens auch nicht besser. Vor zwei oder drei Jahren wollten sie auf der TechEd den Teilnehmern in einer ähnlichen Session vermitteln, warum Windows besser sei als Linux. In diese Veranstaltung kamen viele Zuhörer und einige davon kannten sich gut mit beiden Systemen aus. Die Microsofties gerieten mit ihrer inkompetenten und einseitigen Darstellung schnell in die Defensive und schließlich ging es vor allem um die Mängel ihrer Produkte. Die IBMer auf der Lotusphere hatten das Glück, dass nur eine Handvoll Leute ihren Ausführungen lauschten und darunter kein Exchange-Kenner war. Sonst wären sie genauso auf die Schnauze gefallen wie ihre Microsoft-Kollegen. Verdient hätten sie es.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Hotmail: Textanzeigen statt Blink-Banner?</title>
		<link>http://sommergut.de/wp/archives/hotmail-textanzeigen-statt-blink-banner/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2006 20:24:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Sommergut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Messaging und Collaboration]]></category>

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		<description><![CDATA[Microsoft verziert Hotmail seit eh und je mit bunter und zappelnder Banner-Werbung. Heute fielen mir aber erstmals Textanzeigen nach Google-Art auf. Möglicherweise handelt es sich dabei um Vorboten von MSN AdCenter, dem geplanten Konkurrenten für Adsense. Merkwürdig an den Werbeblöcken ist allerdings, dass sie offenbar nicht Rücksicht auf den Kontext nehmen. Darin besteht ja eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Microsoft verziert Hotmail seit eh und je mit bunter und zappelnder Banner-Werbung. Heute fielen mir aber erstmals Textanzeigen nach Google-Art auf. Möglicherweise handelt es sich dabei um Vorboten von <a href="https://adcenter.msn.com">MSN AdCenter</a>, dem geplanten Konkurrenten für Adsense. Merkwürdig an den Werbeblöcken ist allerdings, dass sie offenbar nicht Rücksicht auf den Kontext nehmen. Darin besteht ja eine der Stärken dieser Werbeformen, weil sich damit die erwünschten Zielgruppen am besten erreichen lassen. Außerdem fällt auf, dass alle drei Anzeigen stets zum gleichen Thema sind:</p>
<p><a href="/wsommergut/images/HotmailAds.html" onclick="window.open('/wsommergut/images/HotmailAds.html','popup','width=993,height=329,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img alt="Hotmail Ads ohne Kontext" src="/wsommergut/images/HotmailAdsNoContext2.png" width="600" height="75" border="0" /></a></p>
<p><span id="more-1177"></span></p>
<p>Diese Einförmigkeit hat System. Kopiert man den Link aus dem Quellcode in die Adressleiste des Browsers, dann kommen wieder drei Anzeigen im Gleichschritt:</p>
<p><img alt="Hotmail Ads ohne Kontext" src="/wsommergut/images/HotmailAdsNoContext.png" width="600" height="140" border="0" /></p>
]]></content:encoded>
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