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	<title>Wolfgang Sommergut &#187; Suchmaschinen</title>
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	<description>Selektive Wahrnehmungen zu Web, Content &#38; Collaboration</description>
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		<title>CMS-Migration á la Amt</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 13:25:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Sommergut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Content-Management]]></category>
		<category><![CDATA[Firmenstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschinen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat seinen Web-Auftritt auf den Government Site Builder  umgestellt. Die Lösung wurde laut Beschreibung auf Basis von Coremedia entwickelt. Zu den schwierigsten Schritten beim Umstieg auf ein neues CMS gehört die Migration der bestehenden Inhalte. Dabei stellt sich natürlich das Problem, dass sie unter der gleichen URL [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <a href="https://www.bsi.bund.de">Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik</a> hat seinen Web-Auftritt auf den <a href="http://www.bit.bund.de/BIT/DE/Loesungen/GSB/node.html">Government Site Builder </a> umgestellt. Die Lösung wurde laut Beschreibung auf Basis von Coremedia entwickelt. Zu den schwierigsten Schritten beim Umstieg auf ein neues CMS gehört die Migration der bestehenden Inhalte. Dabei stellt sich natürlich das Problem, dass sie unter der gleichen URL erreichbar sein sollen wie bisher oder zumindest eine automatische Weiterleitung eingerichtet wird.</p>
<p><img src="http://sommergut.de/wp/wp-content/uploads/BSI-Links.png" alt="BSI Links nach CMS-Migration" title="BSI Links nach CMS-Migration" width="580" height="270" class="alignleft size-full wp-image-1499" /><br />
<span id="more-1498"></span></p>
<p>Für eine E-Commerce-Site wäre besonders wichtig, dass der bestehenden URLs weiterhin gültig sind und eingehende Links nicht im 404-Nirwana enden. Die negativen Auswirkungen auf den Umsatz wären gewiss. Nicht so bei einem Amt wie dem BSI. Da hat man sich die Sache daher leicht gemacht.</p>
<p>Wer über eingehende Links auf die Site kommt, egal ob von einer Suchmaschine oder von anderswo, wird mit der Nachricht begrüßt, dass keine der bisherigen URLs mehr gültig ist. Wenn schon eine systematische Umleitung nicht möglich war, dann könnte man etwa das alte CMS noch irgendwo weiterlaufen lassen, den Titel der angefragten Seite ermitteln und an die Suchmaschine der neuen Site weitergeben &#8211; vorausgesetzt, die Suche wäre einigermaßen schnell und präzise.</p>
<p>Der Lösung des BSI besteht darin, <q>Kurz-URLs für den Schnelleinstieg</q> zu bieten. Die Liste enthält aber keine URLs, sondern Begriffe, die wohl als Links gedacht waren, aber keine sind. Somit ist auch diese Umstiegshilfe für den Besucher der Site wertlos.</p>
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		<title>Kein Bedarf mehr für die Google Toolbar</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 21:25:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Sommergut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Suchmaschinen]]></category>
		<category><![CDATA[Tools und Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Web-Browser]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Jahren gehörte es nach der Installation eines Browsers zu meinen ersten Aktivitäten, die Google Toolbar hinzuzufügen. Das Plugin von Google bietet wie jene von MSN oder Yahoo einige nützliche Erweiterungen, die fehlende Funktionen der Browser kompensierten. Die sind mittlerweile nicht mehr nötig, zumindest nicht für mich.


Der wichtigste Grund, warum die Toolbars der Suchmaschinen weitgehend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Jahren gehörte es nach der Installation eines Browsers zu meinen ersten Aktivitäten, die Google Toolbar hinzuzufügen. Das Plugin von Google bietet wie jene von MSN oder Yahoo einige nützliche Erweiterungen, die fehlende Funktionen der Browser kompensierten. Die sind mittlerweile nicht mehr nötig, zumindest nicht für mich.</p>
<p><img src="/wp/wp-content/uploads/google-toolbar.png" alt="Google Toolbar 5" title="google-toolbar" width="500" height="50" class="size-full wp-image-1449" /><br />
<span id="more-1447"></span></p>
<p>Der wichtigste Grund, warum die Toolbars der Suchmaschinen weitgehend überflüssig geworden sind, besteht darin, dass die Browser <strong>die meisten Zusatzfunktionen mittlerweile selbst beherrschen</strong>. Dazu zählen etwa die Rechtschreibprüfung, Popup-Blocker oder das automatische Ausfüllen von Formularfeldern auf Basis früherer Eingaben (&#8221;Autofill&#8221;).</p>
<p>Zuletzt installierte ich die Google Toolbar noch wegen der eingebauten Übersetzungshilfe, die in einem Tooltip die deutsche Bedeutung eines englischen Worts anzeigt, wenn man den Maus-Cursor dort platziert. Doch mit dem Firefox-Plugin <a href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/7004">Babelfish</a> habe ich einen mehr als ebenbürtigen Ersatz gefunden.</p>
<p>Als Leistung der Toolbar bleibt noch die bessere Integration verschiedener Google-Dienste, etwa dass man mailto-Links mit Google Mail verknüpfen oder bestimmte Dateitypen mit Google Docs öffnen kann. Aber dieser geringfügige Nutzen rechtfertigt für mich nicht die Installation eines Plugins, das relativ viele Informationen an Google weiterleitet. Und der Pagerank hat seine Bedeutung verloren, so dass ich dessen Anzeige schon lange deaktiviert habe.</p>
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		<title>Die Automatisierung des Suchmaschinenmarketings</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Dec 2008 10:47:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Sommergut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Suchmaschinen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Suchmaschinenmarketing (SEM), aufgrund der Marktverhältnisse de facto gleichbedeutend mit Google Adwords, ist bis heute ein Tummelplatz für Agenturen, die ihren Kunden mt Hilfe von Erfahrung, Tools und Intuition bei der Investition ihrer Werbebudgets unterstützen. Wie es aussieht, steht auch dieses Geschäft vor einem Umbruch. Das war zumindest mein Eindruck nach einem Redaktionsbesuch von Webtrends, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Suchmaschinenmarketing (SEM), aufgrund der Marktverhältnisse de facto gleichbedeutend mit Google Adwords, ist bis heute ein Tummelplatz für Agenturen, die ihren Kunden mt Hilfe von Erfahrung, Tools und Intuition bei der Investition ihrer Werbebudgets unterstützen. Wie es aussieht, steht auch dieses Geschäft vor einem Umbruch. Das war zumindest mein Eindruck nach einem Redaktionsbesuch von Webtrends, einer Firma, die für Web Analytics bekannt ist. Ihr neues Produkt namens <a href="http://www.webtrends.com/Products/WebTrendsAdDirector.aspx">Ad Director</a> soll nun <acronym title="Search Engine Marketing">SEM</acronym> automatisieren.</p>
<p><span id="more-1430"></span></p>
<p>Die zunehmende Komplexität von Keyword Advertising, bei dem Unternehmen oft zehntausende Begriffe buchen, und bei dem Google mit zusätzlichen Faktoren wie dem <a href="http://adwords.google.com/support/bin/answer.py?hl=en&#038;answer=10215">Quality Score</a> für Intransparenz sorgt, ruft nach einer maschinellen Lösung. Ad Director ermittelt über statistische Methoden die Keywords mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis und legt auf dieser Basis selbständig die Gebote für die beworbenen Begriffe fest. Dabei verfolgt das Tool den Benutzer mit einer Light-Variante der Analyse-Software vom Klick auf das Werbemittel bis zur Konversion bzw. seinem Ausstieg aus der Site.</p>
<p>Ad Director lohnt sich aufgrund seiner Kosten derzeit nur für Firmen, die monatlich fünfstellige Summen für SEM ausgeben. Die <a href="http://www.google.de/search?hl=de&#038;q=automate+keyword+bidding&#038;start=10&#038;sa=N">Suche nach Tools zur Automatisierung des Keyword Bidding</a> ergibt zwar eine Reihe von Anbietern, aber wie es für mich aussieht, befindet sich dieses Segment noch in seinen Anfängen. Die Verbreitung preiswerter Werkzeuge für diesen Zweck wird helfen, die Leistungen von Agenturen in diesem Bereich zu demystifizieren &#8211; wenn sie überhaupt noch benötigt werden.</p>
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		<title>Knüwer geht dem Link-Angler an den Haken</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Aug 2008 21:02:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Sommergut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien und Web-Dienste]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschinen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Handelblatt-Vorzeige-Blogger bemüht wieder einmal seine kleine Agentur am Rande der Stadt, um eine überkandidelte Veranstaltungsankündigung zu verreißen. Gemeint ist das SEOktoberfest, das neben Wies&#8217;n-Gaudi einen Plausch mit Über-Optimierern bieten soll, und den Teilnehmer stolze 5000 Euro kostet. Der Veranstalter Mediadonis ist relativ wenig Firma und mehr die Person Marcus Tandler, ein umtriebiger SEO-Berater.
Die Vorstellung, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Handelblatt-Vorzeige-Blogger <a href="http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=1874">bemüht wieder einmal seine kleine Agentur am Rande der Stadt</a>, um eine <q>überkandidelte Veranstaltungsankündigung</q> zu verreißen. Gemeint ist das <a href="http://www.mediadonis.net/?p=315">SEOktoberfest</a>, das neben Wies&#8217;n-Gaudi einen Plausch mit Über-Optimierern bieten soll, und den Teilnehmer stolze 5000 Euro kostet. Der Veranstalter Mediadonis ist relativ wenig Firma und mehr die Person Marcus Tandler, ein umtriebiger SEO-Berater.</p>
<p>Die Vorstellung, dass jemand wie Tandler ein Kunde der kleinen Agentur am Rande der Stadt sein könnte, erscheint ziemlich naiv. Wer sich bei jedem <a href="http://www.computerwoche.de/knowledge_center/web/1860651/index2.html#d2e300">Vortrag auf der SMX</a> mit einem <a href="http://www.mediadonis.net/wp-content/themes/leia-en/imagenes/mediadonis-1.jpg">solchen Bild</a> auf der ersten Folie präsentiert und sich damit rühmt, mit einer <a href="http://www.secretsites.de/joblog/?p=281">Bildergalerie über Urinale</a> den Sprung auf die Homepage von Digg geschafft zu haben, bedarf keiner biederen Agenturdienste. Auffallen um jeden Preis gehört sowieso zu seinem Stil des Online-Marketings.</p>
<p>Schrille Aktionen wie das SEOktoberfest sind für Prediger des <a href="http://linkspiel.de/index.php/link-bait.html">Link Baiting</a> die Köder, mit denen man Web-Autoren fängt. Selbst wenn es gar nicht stattfindet, war es für Mediadonis schon jetzt ein Erfolg. Keine Pressemitteilung der kleinen Agentur hätte ihm so viel Aufmerksamkeit bescheren können. Die Tanja-Anjas gehört in die Zeitungswelt von Thomas Knüwer, im Online-Marketing geben die Tandlers (&#8221;ich rede viel, ich rede schnell&#8221;) den Ton an.</p>
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		<title>Auf der Suche nach der idealen URL</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 20:21:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Sommergut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Content-Management]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschinen]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit der ersten Generation von Content-Management-Systemen und dynamisch erzeugten Web-Seiten tauchten immer mehr URLs auf, die zufällig generierte Zeichenketten enthielten und wenig über die Inhalte aussagten, auf die sie verwiesen. Die Zeiten solcher URLs, die sich menschliche Besucher einer Website nicht merken können, gehen dank Suchmaschinenoptimierung jedoch zu Ende &#8211; auch wenn einige Enterprise-CMS-Anbieter in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der ersten Generation von Content-Management-Systemen und dynamisch erzeugten Web-Seiten tauchten immer mehr URLs auf, die zufällig generierte Zeichenketten enthielten und wenig über die Inhalte aussagten, auf die sie verwiesen. Die Zeiten solcher URLs, die sich menschliche Besucher einer Website nicht merken können, gehen dank Suchmaschinenoptimierung jedoch zu Ende &#8211; auch wenn einige Enterprise-CMS-Anbieter in dieser Hinsicht nicht viel dazugelernt haben (man betrachte etwa die Websites von <a href="http://www.vignette.com/">Vignette</a> oder <a href="http://interwoven.com/">Interwoven</a>). Allerdings ist es beim Design einer Website mit sprechenden Dateinamen alleine nicht getan.</p>
<p><img src='/wp/wp-content/uploads/vignette-url.png' alt='URLs auf vignette.com' /><br />
<span id="more-1408"></span></p>
<p>Während man lange Zeit beim URL-Schema akzeptieren musste, was das CMS vorgab, bieten viele moderne Systeme die Möglichkeit, das Aussehen der URLs fast beliebig zu gestalten. In ihnen spiegelt sich in der Regel <strong>keine physikalische Verzeichnisstruktur mehr wider, sondern eine eigenständige Logik</strong>. Unter den Bedingungen des Web 2.0 ist es allerdings gar nicht so einfach, eine konsistente und plausible Systematik zu entwickeln. In einem Projekt auf Basis von <a href="http://www.drupal.org">Drupal</a>, an dem ich seit einiger Zeit arbeite, war das URL-Schema für mich ein wesentlicher Aspekt beim Entwurf der Site-Struktur. Hier ein paar Entscheidungen, die ich dabei zu treffen hatte:</p>
<ul>
<li>Wenn man Texte nicht <strong>starr einer Kategorie</strong> zuordnen, sondern mit Hilfe von mehreren Begriffen beschreiben möchte (Tagging), dann passt eine Struktur vom Typ <em>http:meine-site.de/Installationspfad des CMS/Kategorie/dateiname.html</em> nicht mehr (z.B. <em>http://website.de/cms/sport/em-spielplan.html</em>). Vorausgesetzt, das Tagging ist wie im Fall des <a href="http://drupal.org/handbook/modules/taxonomy">Taxonomiemoduls von Drupal</a> tief genug im System verankert, so kann man diese Metadaten an vielen Stellen des Systems nutzen, unter anderem auch bei der Komposition von URLs. Dann ließe sich jedes Schlagwort beispielsweise über ein eigenes Verzeichnis darstellen, also <em>http://meine-site.de/tag1-tag2-tagX</em> (also zum Beispiel <em>http://meine-site.de/soziale-netze/facebook/opensource/dateiname.html</em>). Da Tags im Gegensatz zu Verzeichnispfaden nicht hierarchisch organisiert sind, lassen sie sich nicht plausibel auf eine solche URL abbilden. Besser eignet sich dafür das Muster <em>http://meine-site.de/tag1-tag2-tagX/dateiname.html</em>, aber auch dieses hat unter Umständen unerwünschte Nebenwirkungen.</li>
<li>Die Verzeichnispfade in einer URL spielen eine wichtige Rolle, wenn man in einem Tool zur Web-Analyse die Statistik für bestimmte Kategorien ermitteln möchte, weil die <strong>Segmentierung nach Kategorien</strong> in der Regel über URLs erfolgt. Wenn Verzeichnisse aus aneinander gereihten Tags besteht, dann können diese sehr stark variieren. Selbst jene Texte, die mit den gleichen Schlagwörtern versehen wurden, finden sich dann in unterschiedlichen Verzeichnissen, wenn die Tags nicht immer in der gleichen Reihenfolge vergeben werden. Deshalb ist es hilfreich, wenn das CMS über die Bedieneroberfläche die Auswahl schon vergebener Tags unterstützt und dabei die Einhaltung des gleichen Abfolge von Schlagwörtern gewährleistet (wie das Modul <a href="http://drupal.org/project/suggestedterms">Suggested Terms</a> in Drupal).</li>
<li>Neuere Web-Projekte begnügen sich häufig nicht mehr mit herkömmlichen CMS-Publizieren, sondern umfassen neben Artikeln oder News auch Weblogs, Foren oder selbst definierte Content-Typen. Es bietet sich an, den Namen des <strong>Content-Typen in die URL</strong> aufzunehmen, wenn das CMS wie im Fall von Drupal dies zulässt. Es stellt sich jedoch die Frage, welchen Nutzen das bringt. Für den Besucher kann eine solche URL allerdings eine zusätzliche Orientierung bieten, wenn er beispielsweise aus ihr ersehen kann, dass es nicht mehr mit einem &#8220;offiziellen&#8221; redaktionellen Beitrag zu tun hat, sondern mit einem Blog-Posting. Einige größere US-Sites verfahren so, indem sie für Blogs ein eigenes Verzeicnis oder eine Subdomäne einrichten. Der Content-Typ in der URL kann zudem bei der Web-Analyse zusätzliche Auswertungen ermöglichen.</li>
<li>Sprechende URLs enthalten die Kategorien oder Tags in den Verzeichnisnamen und den Titel des Beitrags als Dateiname. Das ist angenehm für Besucher und gut für die Bewertung durch Suchmaschinen, die Bindung an diese Informationen kann aber  auch lästig sein. Das gilt besonders dann, wenn beim ersten Publizieren nicht ordentlich getaggt wurde oder sich die Überschrift des Textes später noch ändert. Allerdings wäre es in solchen Fällen nicht angebracht, die Änderungen auf die URL durchzuschreiben, weil dies zu toten Links führen könnte. Falls das CMS erlaubt, den Beitrag unter der alten und neuen URL zu erreichen, ist das unter SEO-Gesichtspunkten ungünstig. Ich habe mich dafür entschieden, dem Prinzip des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Permalink">Permalink</a> zu folgen und grundsätzlich die erste erzeugte URL beizubehalten &#8211; auch wenn den Inhalt des Textes nicht mehr ganz widergibt.</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Buchtipp: SEO ohne Trickserei und Hokuspokus</title>
		<link>http://sommergut.de/wp/archives/buchtipp-seo-ohne-trickserei-und-hokuspokus/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Nov 2007 00:08:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Sommergut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Suchmaschinen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Ein bestimmter Schlag von Suchmaschinenoptimierern spekuliert ständig darüber, welche Nebensächlichkeiten oder eigenwillige Features angeblich die Bewertung einer Website durch Google positiv beeinflussen. Ein Kauderwelsch aus Akronymen und Anglizismen möchte den uniformierten Auftraggeber beeindrucken und zeigt doch nur, dass SEO-Agenturen zum Großteil Dampfplauderer sind. Angenehm von solchem pseudowissenschaftlich daherkommenden Obskurantismus hebt sich das Büchlein von Franz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/Websites-optimieren-Google-schnell-kompakt/dp/3868020012" title="Neumeier SEO-Buch"><img src="http://sommergut.de/wp/wp-content/uploads/neumeier_seo_buch.thumbnail.jpg" alt="Neumeier SEO-Buch"  style="float:left;margin: 5px 15px 2px 0"/></a><br />
Ein bestimmter Schlag von Suchmaschinenoptimierern spekuliert ständig darüber, welche Nebensächlichkeiten oder eigenwillige Features angeblich die Bewertung einer Website durch Google positiv beeinflussen. Ein Kauderwelsch aus Akronymen und Anglizismen möchte den uniformierten Auftraggeber beeindrucken und zeigt doch nur, dass <acronym title="Search Engine Optimization">SEO</acronym>-Agenturen zum Großteil Dampfplauderer sind. Angenehm von solchem pseudowissenschaftlich daherkommenden Obskurantismus hebt sich das Büchlein von Franz Neumeier ab.</p>
<p><span id="more-1378"></span></p>
<p>Zu den wichtigsten Erkenntnissen von &#8220;Websites optimieren für Google &#038; Co.&#8221; zählt, dass sich alles Wesentliche zum Thema <acronym title="Search Engine Optimization">SEO</acronym> auf ca. 120 kleinformatigen Seiten abhandeln lässt. Der Leser erhält dort die wichtigsten Informationen über die Funktionsweise von Suchmaschinen, über das Web-konforme Verfassen von Texten (u.a. Verwendung von Suchwörtern, Verlinkung) und über technische Hürden für optimale Platzierungen. Schließlich benennt Franz Neumeier noch unseriöse Optimierungsmaßnahmen (&#8221;Black Hat SEO&#8221;) und gibt Tipps, wie man den Erfolg von ergriffenen Maßnahmen messen kann.</p>
<p>Neben den Grundlagen, die allen regelmäßig schreibenden Web-Autoren geläufig sein sollten (wie Keyword-Dichte in hoch bewertenen Abschnitten des Dokuments oder das Beachten von Schreibweisen, etwa bei Markennamen), vermittelt das Büchlein einige wichtige Anregungen für das Verhalten im Web 2.0. Dazu zählt die Nutzung Social-Bookmark-Sites, Video- und Foto-Sharing-Sites wie Youtube und Flickr. Außerdem geht Neumeier auf den möglichen Wert von Blogs für die Verbesserung der Suchmaschinenplatzierung ein.</p>
<p>Die Lektüre des schmalen Bändchens macht deutlich, dass gute Positionen in Suchmaschinenergebnissen durch seriöses Handwerk und eine überschaubare Zahl an Techniken erreichbar sind. Vor allem bestätigt es die alte Weisheit, dass nichts über zahlreiche gute Texte geht, also langfristig solides Arbeiten die besten Erfolgsaussichten hat. Wer stattdessen hartnäckig an geheime Tricks glaubt, die ihn nach vorne bringen, geht unseriösen Beratern besonders leicht auf den Leim. Autoren und Webmaster, die Neumeiers Ratschläge konsequent beherzigen, sollten auch ohne SEO-Agentur ans Ziel gelangen.</p>
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		</item>
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		<title>Warum Google Doubleclick kauft</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2007 21:49:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Sommergut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Suchmaschinen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem am Freitag die Nachrichtenagenturen vermeldetet hatten, dass Google die Online-Werbefirma Doubleclick kaufen würde,  dominierten Berichte des Typs &#8220;Google sticht Microsoft aus&#8221; (jede größere Ankündigung von Google müssen viele Journalisten offenbar zum Duell mit Microsoft hochstilisieren). Allerdings gab es in den deutschen Medien und Weblogs seitdem nur wenige Analysen des Deals. Hier ein paar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem am Freitag die Nachrichtenagenturen vermeldetet hatten, dass Google die Online-Werbefirma Doubleclick kaufen würde,  dominierten Berichte des Typs &#8220;Google sticht Microsoft aus&#8221; (jede größere Ankündigung von Google müssen viele Journalisten offenbar zum Duell mit Microsoft hochstilisieren). Allerdings gab es in den deutschen Medien und Weblogs seitdem nur wenige Analysen des Deals. Hier ein paar Erklärungsversuche:</p>
<p><span id="more-1314"></span></p>
<ul>
<li>Google verfügt mittlerweile zwar über ein beachtliches Produktportfolio, aber im Wesentlichen hat es nur eine Einnahmequelle: Online-Werbung. Der von Vielen als zu teuer empfundene Kauf von Doubleclick hat deshalb strategischen Charakter, weil er Microsoft den Zugang zu diesem Geschäft verbaut (die Redmonder boten um Doubleclick mit). Für Google mag diese Tatsache 3,1 Mrd. Dollar wert sein, auch wenn Doubleclick im vergangenen Jahr bei einem Umsatz von 300 Mio. Dollar nur 50 Dollar Mio. Gewinn erwirtschaftete.</li>
<li>Google möchte ein Komplettanbieter für verschiedene Online- und Offline-Werbeformen werden. Neben den Textanzeigen, die das Unternehmen mit Adwords dominiert, kommen mit Doubleclick so genannte Display Ads hinzu (Banner und multimediale Anzeigen). Außerdem gab Google heute bekannt, dass es mit dem großen amerikanischen Radionetzwerk Clear Channel Communications handelseinig wurde und dafür Radiowerbung verkaufen werde. Darüber hinaus drängt die Firma von Eric Schmidt in den Markt für Fernseh- und Printwerbung. Zudem übernahm Google erst kürzlich die Firma Adscape Media, um Anzeigen in Spielen zu platzieren. Wenn Google am Ziel ist, kann es der werbetreibenden Wirtschaft beliebige Kommunikationskanäle und Werbeformen aus einer Hand anbieten.</li>
<li>Mit den Textanzeigen konnte Google viele neue Werbekunden erschließen, für die herkömmliche Werbeformen wie Printanzeigen oder Fernsehspots zu teuer waren. Chris Anderson nennt dieses Business nicht zufällig als Beispiel für die Long-Tail-Ökonomie. Kennzeichen dieser Werbeform sind Self Service (und damit der Wegfall vermittelnder Agenturen), Erfolgskontrolle (Cost per Click) sowie die Schaltung von Anzeigen abhängig vom Kontext (bzw. Suchbegriff). Doubleclick hingegen repräsentiert weniger den Long Tail als vielmehr die Fortune 100 auf der einen Seite und große Verlagshäuser auf den anderen. Während der Anzeigenkunde bei Adwords möglichst direkt positive Auswirkungen auf die Umsätze erwartet, dient Doubleclick mit seiner Banner-Werbung als beliebtes Instrument für Branding- und Imagekampagnen großer Firmen. Somit lässt sich der Zukauf als ideale Ergänzung für Googles bisheriges Anzeigengeschäft interpretieren.</li>
<li>Google möchte die Werbebranche aufrollen, indem es die Botschaft mit geringeren Streuverlusten an das gewünschte Zielpublikum bringt (&#8221;Targeting&#8221;). Adwords und Adsense beruhen auf Contextual Targeting, während sich Doubleclick bemühte, Informationen über die Vorlieben von Benutzern zu sammeln und Werbung daran anzupassen (&#8221;Behavioral Targeting&#8221;). Die Frima geriet deshalb öfter ins Visier von Datenschützern. Doubleclick profitiert davon, dass es Werbemittel für viele große Websites ausliefert. Dabei kann es jedes Mal das von den eigenen Servern gesetzte und aktualisierte Cookie lesen, um zu sehen, auf welchen Sites der Besucher sich zuvor aufgehalten hat und welche Inhalte er dort abgerufen hat. Neben diesen beiden Mechanismen für zielgenaue Anzeigen plant Google auch standortabhängige Werbung nicht nur in lokaler Suche (Google Maps), sondern beispielsweise auch im Radio (siehe das <a href="http://video.google.de/videoplay?docid=102669865897942355">Interview mit Eric Schmidt</a> ab Minute 12:00)</li>
<li>Doubleclick kündigte kürzlich sein Advertising Exchange an, einen Marktplatz, bei dem Werbetreibende direkt Anzeigenplatz buchen können. Der Verkauf erfolgt wie bei Adwords über ein Auktionsmodell, bei dem die Werbenden für die gewünschte Position bieten können. Google dürfte dieses Modell für Display Ads forcieren, um so höhere Einnahmen zu erzielen und Mittelsmänner auszuschalten.</li>
</ul>
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		<title>Mit Firmenumbenennung Google ausgebremst</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Apr 2007 21:08:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Sommergut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Suchmaschinen]]></category>

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		<description><![CDATA[Mir fallen auf Anhieb keine Beispiele für Firmen ein, die durch Änderung ihres Namens viel gewonnen hätten (das gilt auch für OpenBC /Xing, was soll der ganze Aufwand gebracht haben?). Dafür gibt es einige Fälle, wo Unternehmen wieder reumütig zu ihrem alten Namen zurückgekehrt sind. Dazu zählen Borland (zwischenzeitlich &#8220;Inprise&#8221;) und Gupta (vorübergehend &#8220;Centura&#8221;). Nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mir fallen auf Anhieb keine Beispiele für Firmen ein, die durch Änderung ihres Namens viel gewonnen hätten (das gilt auch für OpenBC /Xing, was soll der ganze Aufwand gebracht haben?). Dafür gibt es einige Fälle, wo Unternehmen wieder reumütig zu ihrem alten Namen zurückgekehrt sind. Dazu zählen Borland (zwischenzeitlich &#8220;Inprise&#8221;) und Gupta (vorübergehend &#8220;Centura&#8221;). Nun tauft sich die deutsche Firma EuroClick in Adconion um &#8211; angeblich, weil der Europa-Bezug im bisherigen Namen nicht zur geplanten Expansion in die Neue Welt passt. Bei Google darf die Firma jetzt wieder ganz vorne anfangen. Die Suche nach Adconion erbringt vier Treffer aus zwei Quellen, die Site des Unternehmens ist nicht dabei. Außerdem präsentiert Google einen Korrekturvorschlag für den Suchbegriff.</p>
<p><img alt="Adconion bei Google" src="/wsommergut/images/adconion_google.png" width="500" height="208" border="0" /></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Analyst: Bei Google ist Chaos der Normalzustand</title>
		<link>http://sommergut.de/wp/archives/analyst-bei-google-ist-chaos-der-normalzustand/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Mar 2007 21:23:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Sommergut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Suchmaschinen]]></category>

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		<description><![CDATA[Guy Creese, Analyst bei der Burton Group, rät Unternehmen in einer Mail-Aussendung zum richtigen Umgang mit den Google Apps Premier Edition: Bei Software as a Service (SaaS) sollten sie bei einem Anbieter nicht nur die Dienstleistung unter die Lupe nehmen, sondern auch dessen Geschäftsgebaren und Unternehmenskultur. Im Fall von Google sei es angebracht, dass sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Guy Creese, Analyst bei der Burton Group, rät Unternehmen in einer Mail-Aussendung zum richtigen Umgang mit den <a href="/wsommergut/archives/001282.shtml">Google Apps Premier Edition</a>: Bei Software as a Service (SaaS) sollten sie bei einem Anbieter <q>nicht nur die Dienstleistung unter die Lupe nehmen, sondern auch dessen Geschäftsgebaren und Unternehmenskultur</q>. Im Fall von Google sei es angebracht, dass sie sich nicht</p>
<blockquote><p>allein vom günstigen Preis leiten lassen, sondern genau prüfen, was sie tatsächlich unterschreiben. Es gehört zur Unternehmenskultur von Google, Chaos als Normalzustand zu betrachten und damit umzugehen. Beispielsweise preist das Unternehmen Beta-Versionen seiner Produkte an und weist stolz darauf hin, dass es keine Roadmap dafür gibt.</p></blockquote>
<p><span id="more-1301"></span></p>
<p>Man mag die Beta-Marotte von Web-2.0-Firmen ja belächeln, aber bei den Google Apps Premier Edition handelt es sich um keine Testversionen, sondern um produktiv einsetzbare Software, für die Google eine hohe Verfügbarkeit garantiert. Mich würde interessieren, was der Burton-Analyst an der Unternehmenskultur von Google chaotisch findet und wie sie sich gegenüber den Anwendern bemerkbar macht. Aber das ist wahrscheinlich zu viel verlangt, denn Guy Creese scheint sich nicht besonders sorgfältig mit der Materie beschäftigt zu haben. Als Manko der Google Apps kritisiert er nämlich, die <q>Lösung verfüge beispielsweise weder über Tools für Records Management, noch über eine elektronische Suchfunktionfunktion, um bei Google gespeicherte Notizen und Tabellen zielsicher zu finden</q>. Herr Analyst, wenn Sie nach Texten oder Tabellen suchen wollen, dann tippen Sie bitte Ihre Begriffe links oben in das Eingabefeld!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wie die AEG erfolgreich Google draußen hält</title>
		<link>http://sommergut.de/wp/archives/wie-die-aeg-erfolgreich-google-drausen-halt/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Mar 2007 22:17:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Sommergut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Suchmaschinen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn die Website eines großen Unternehmens mit nur drei Dokumenten im Google-Index vertreten ist, dann muss schon etwas gewaltig schief laufen. Im Fall der AEG lässt sich dieses Rätsel relativ leicht lösen. Schuld ist nicht etwa eine restriktive robots.txt oder ein äquivalentes //meta[@name="robots"]. Eine Homepage, die innerhalb eines Framesets fast ausschließlich aus IE-optimiertem Javascript besteht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die Website eines großen Unternehmens mit nur drei Dokumenten im Google-Index vertreten ist, dann muss schon etwas gewaltig schief laufen. Im Fall der AEG lässt sich dieses Rätsel relativ leicht lösen. Schuld ist nicht etwa eine restriktive robots.txt oder ein äquivalentes <em>//meta[@name="robots"]</em>. Eine Homepage, die innerhalb eines Framesets fast ausschließlich aus <acronym title="Internet Explorer">IE</acronym>-optimiertem Javascript besteht, kann Suchmaschinen mindestens genauso erfolgreich abwehren.</p>
<p><img alt="AEG bei Google" src="/wsommergut/images/AEG_google.png" width="598" height="399" border="0" /></p>
<p><span id="more-1299"></span></p>
<p>Auf der Suche nach einer Produktbeschreibung für das &#8220;Milano&#8221;-Telefon ging ich direkt auf die Homepage von AEG, nachdem ich bei Google außer jeder Menge Preisvergleichen dazu nichts gefunden hatte. Mit dem Firefox blieb ich allerdings auf der Startseite hängen, kein Link aus dem Menü ließ sich aufrufen. Kein Wunder, dass es dem Googlebot dort ähnlich ergeht. Alle indizierten Seiten sind Varianten der Homepage in verschiedenen Landessprachen. Ulkigerweise enthält eine den CGI-Parameter <em>ref=Fuckonly.com</em>. Es ist erstaunlich, wie tolpatschig sich Unternehmen aus der Old Economy häufig im Web verhalten.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wikipedia-Gründer Wales: Menschliche Urteilskraft gegen Google</title>
		<link>http://sommergut.de/wp/archives/wikipedia-grunder-wales-menschliche-urteilskraft-gegen-google/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Feb 2007 21:49:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Sommergut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Suchmaschinen]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Interview mit der Süddeutschen Zeitung (20. Februar 2007, Seite 19) spricht Jimmy Wales über sein neuestes Projekt namens &#8220;Wikia Search&#8221;. Es handelt sich dabei um eine  kommerzielle Suchmaschine. Deren Funktionsweise dürfte sich von Google weniger unterscheiden, als Wales uns glauben machen will.

Als wesentliches Merkmal von Wikia Search nennt Wales, dass sie die Relevanz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Interview mit der Süddeutschen Zeitung (20. Februar 2007, Seite 19) spricht Jimmy Wales über sein neuestes Projekt namens &#8220;<a href="http://search.wikia.com/">Wikia Search&#8221;</a>. Es handelt sich dabei um eine  kommerzielle Suchmaschine. Deren Funktionsweise dürfte sich von Google weniger unterscheiden, als Wales uns glauben machen will.</p>
<p><span id="more-1287"></span></p>
<p>Als wesentliches Merkmal von Wikia Search nennt Wales, dass sie die Relevanz von Web-Seiten aufgrund von Benutzerwertungen berechnen möchte. Das Verfahren von Google und anderen etablierten Suchdiensten, die Linkpopularität als wesentlichen Faktor für die Bedeutung einer Site heranzuziehen, sage nach seiner Meinung nichts über die Qualität der Inhalte aus.</p>
<p>Das Anliegen des Pagerank-Algorithmus ist es tatsächlich nicht, die Qualität des Textes zu beurteilen. Ihm liegt aber die berechtigte Annahme zu Grunde, dass Web-Autoren bevorzugt auf solche Seiten verweisen, die sie für ihr Thema als relevant und lesenswert halten. Nicht zufällig gilt deshalb das Google-Verfahren in der Web-2.0-Debatte als ein Beispiel dafür, wie sich die Intelligenz großer Kollektive nutzen lässt. Natürlich hat sich unter dem Einfluss von Suchmaschinen der Umgang mit Hyperlinks verändert. Im Jargon empirischer Sozialforschung ausgedrückt, war die Suchmaschine anfangs ein nicht teilnehmender Beobachter, die Web-Autoren stimmten mittels Verlinkung implizit über die Relevanz von Seiten ab. Mittlerweile ist Google zu einer wesentlichen Umweltbedingung des Ökosystems Web geworden, das Messinstrument beeinflusst den Gegenstand der Beobachtung. Die meisten Autoren sind sich bewusst, was sie durch einen Link auf eine externe Site bewirken. Verweise erhalten dadurch immer stärker den Charakter expliziter Bewertungen.</p>
<p>Als Folge der großen Bedeutung von Google nehmen die Versuche zu, die Ergebnisseiten zu manipulieren. Wer heute eine neue Web-Suchmaschine an den Start schickt, muss keine besondere technische Eintrittsbarriere überwinden. Die nötige Software ist Commodity, die gibt es als Open Source (Wikia Search baut auf Lucene und Nutch) oder von IBM (&#8221;<a href="/wsommergut/archives/001272.shtml">Omnifind Yahoo Edition</a>&#8220;). Die wesentliche Herausforderung besteht darin, die zahllosen Manipulationen und Betrügereien zu entdecken und Spam auszufiltern.</p>
<p>Vor diesem Problem wird auch Wikia Search stehen. Wales behauptet zwar forsch, er habe mittlerweile genug Erfahrungen gesammelt, wie man Online-Communities organisiere. Die Wikipedia zeigt indes, dass sie das Spam-Problem keineswegs im Griff hat. Wie möchte Wales etwa verhindern, dass Mitarbeiter einer Firma die Seiten der Mitbewerber systematisch schlecht benoten? Auch Wikia Search wird auf Algorithmen angewiesen sein, um Missbrauch zu entdecken und Website-Bewertungen durch Benutzer zu gewichten. Und das kommerzielle Projekt wird diese wohl kaum veröffentlichen.</p>
<p>Wenn Wales die Web-Inhalte nach dem Digg-Prinzip bewerten lassen möchte, dann könnte die von ihm gepriesene menschliche Urteilskraft wenig über die Qualität<br />
von Web-Inhalten aussagen: Bei Digg und ähnlichen Diensten ist eine verschwindend kleine Minderheit für einen Löwenanteil der Aktivitäten verantwortlich (siehe: <a href="/wsommergut/archives/001256.shtml">Selbstmissverständisse des sozialen Web</a>). Hinzu kommt, dass eine kommerzielle Suchmaschine im Unterschied zur gemeinnützigen Wikpedia für viele Nutzer keinen Anreiz zur Mitarbeit bietet.</p>
<p>Im Prinzip steht Wikia Search vor den gleichen Schwierigkeiten wie Google. Letztere muss Verweise bewerten und herausfinden, ob versucht wurde, mittels Verlinkung oder Spam-Techniken die Ergebnisse zu beeinflussen. Wikia Search muss das Gleiche mit den Site-Bewertungen seiner Benutzer tun. Im Unterschied zum Milliarden-Konzern Google stehen Wales für Forschung und Entwicklung aber nur bescheidene Mittel zur Verfügung.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Anmerkungen zu IBMs kostenloser Web-Suchmaschine Omnifind Yahoo Edition</title>
		<link>http://sommergut.de/wp/archives/anmerkungen-zu-ibms-kostenloser-web-suchmaschine-omnifind-yahoo-edition/</link>
		<comments>http://sommergut.de/wp/archives/anmerkungen-zu-ibms-kostenloser-web-suchmaschine-omnifind-yahoo-edition/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 Dec 2006 21:46:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Sommergut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Suchmaschinen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sommergut.de/wsommergut/archives/001272.shtml</guid>
		<description><![CDATA[Die IBM stellte in dieser Woche Omnifind Yahoo Edition vor, eine kostenlose Suchmaschine für Intranets und Firmen-Websites. Nach einem Redaktionsbesuch von zwei Mitarbeitern des Böblinger Entwicklungszentrums, das die Software entwickelt hat, und ein paar eigenen Experimenten, hier ein paar Punkte, die mir interessant erscheinen:



Obwohl die Software wie die Enterprise Edition und die Discovery Edition auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die IBM stellte in dieser Woche <a href="http://omnifind.ibm.yahoo.net/">Omnifind Yahoo Edition</a> vor, eine kostenlose Suchmaschine für Intranets und Firmen-Websites. Nach einem Redaktionsbesuch von zwei Mitarbeitern des Böblinger Entwicklungszentrums, das die Software entwickelt hat, und ein paar eigenen Experimenten, hier ein paar Punkte, die mir interessant erscheinen:</p>
<p><span id="more-1272"></span></p>
<p><img alt="Omnifind Yahoo Edition" src="/wsommergut/images/omnifind_Yed.png" width="252" height="451" border="0" style="float:left;margin-right:25px" /></p>
<ul>
<li>Obwohl die Software wie die Enterprise Edition und die Discovery Edition auf den Namen Omnifind hört, unterscheidet sie sich technisch entscheidend von den beiden anderen Ausführungen. Sie basiert zwar auch auf dem Open-Source-Framework <a href="http://www.research.ibm.com/UIMA/">UIMA</a>, nutzt aber die freie <a href="http://lucene.apache.org/">Apache Lucene</a> als Indexer. Da die <acronym title="Yahoo Edition">Yed</acronym> auch geschlossene Software nutzt wie etwa IBM-eigene Lexika, Spracherkennungsmodule oder Dateifilter, unterliegt das Produkt keiner Open-Source-Lizenz.</li>
<li>Im Gegensatz zu den größeren Ausführungen beschränkt sich die Yed auf die Indexierung von zwei Datenquellen, nämlich solche, die via HTTP erreichbar sind und auf Dateisysteme. Es besteht keine offizielle Möglichkeit, Adapter für andere Daten-Pools wie SQL- oder Notes-Datenbanken zu integrieren. Die Suchmaschine kennt außerdem keine Sicherheitsfunktionen, wie sie in der Enterprise-Suche sonst üblich sind. Wenn der Crawler Zugang zu bestimmten Daten hat, dann tauchen sie in der Trefferliste auf, egal ob der Benutzer berechtigt ist, auf diese Quellen zuzugreifen. Da eine Kopie eines jeden indizierten Dokuments im Cache abgelegt wird, könnten sie von allen eingesehen werden, die nicht befugt sind, das Original zu öffnen. Es ist daher Vorsicht geboten, mit welchen Rechten und Passwörtern man den Crawler ausstattet.</li>
<li>Verwirrend sind IBMs Auskünfte bezüglich der unterstützten Dateitypen. Während die <a href="http://www.ibm.com/news/de/de/2006/12/13.html">Pressemitteilung</a> von von mehr als 200 spricht, listet die mitgelieferte Dokumentation nur etwa 25 auf. Selbst in der <a href="http://www.stellent.com/stellent3/groups/mkt/documents/nativepage/outside_in_supported_platforms.pdf">langen Liste</a> (PDF) fehlen Atom/RSS, die neuen XML-Formate von Office 2007 oder <acronym title="Open Document Format">ODF</acronym>. Leider kann die Yed im Gegensatz zu den kostenpflichtigen Enterprise-Versionen nicht um weitere Dateifilter erweitert werden.</li>
<li>Die in Java geschriebene Software lässt sich entgegen den sonstigen IBM-Gepflogenheiten sehr einfach installieren. Das Admin-Interface ist sehr übersichtlich, die Zahl der Konfigurationsoptionen überschaubar. Die Art der Relevanzberechnung lässt sich über drei Parameter steuern. Eine davon ist die im Web übliche Link-Popularität, die in Intranets eine geringere Rolle spielt.</li>
<li>Omnifind Yed ist eine eine gute Alternative zu freien Lösungen wie etwa <a href="http://www.nutch.org">Nutch</a>, das auch auf Lucene basiert. Sie eignet sich aber nicht als Software für eine öffentliche Search Engine, weil sie Suchmaschinen-Spam nicht erkennen und abwehren kann. Außerdem ist sie keine Lösung für kleine Websites auf Basis eines Webhosting-Pakets: Die Software verschlingt mehr als 200 MB RAM und lastet die CPU gehörig aus.</li>
<li>Da Seiten in Intranet oft nur schlecht verlinkt sind, dürfte der Crawler dort immer wieder Schwierigkeiten haben, eine Site vollständig zu durchlaufen. Ein alternativer Mechanismus wie <a href="https://www.google.com/webmasters/tools/docs/de/protocol.html">Google Sitemaps</a>, der eine Suchmaschine die Liste der zu indexiernden Dateien präsentiert, wird zurzeit nicht unterstützt.</li>
<li>Schließlich finde ich IBMs Motivation fragwürdig, das untere Segment des Suchmarkts durch kostenlose Software zu entwerten. Während Google sein Such-Business mit der <a href="http://www.google.de/enterprise/mini/">Mini</a> in Richtung Enterprise-Search erweitert, besitzt die IBM ein solches nicht. Omnifind Yed kommt in dieser Hinsicht dem Kooperationspartner Yahoo zugute. Die IBM hofft, dass sie mit der Gratis-Software die Marke Omnifind bekannter machen kann und auf diese Weise mehr Lizenzen für die Enterprise-Versionen verkauft. Webmaster und Systemverwalter, die Omnifind Yed aus dem Netz laden, sind jedoch i.A. nicht jene, die über ein firmenweites Suchprojekt in fünf- oder sechsstelliger Höhe entscheiden.</li>
<li>Die häufig strapazierten Vergleiche mit <a href="http://www.google.de/enterprise/mini">Google Mini</a> übersehen zumeist, dass Letztere eine Kombination aus Hardware und Software ist: &#8220;Kostenlose gegen kostenpflichtige Suchmaschine&#8221; stimmt also nicht, weil man für Omnifind Yahoo Edition erst einen Rechner braucht. Außerdem muss man bei der IBM den Support mit 2000 Euro pro Jahr und Server extra bezahlen, während er bei Google schon inklusive ist.</li>
</ul>
<p><b>Update:</b> Das <a href="http://svizzer.wordpress.com/2006/12/14/ibm-omnifind-yahoo-edition">Svizzer Blog</a> sieht in der kostenlosen Omnifind-Version vor allem ein Projekt von Yahoo. Das trifft nicht zu. Die IBM hat die Software praktisch alleine entwickelt und Yahoo bloß als Vertriebspartner gewählt, um Nutzer jenseits ihrer traditionellen Klientel in den großen Unternehmen zu finden.</p>
<p><b>Siehe auch:</b> Eintrag zu <a href="http://wiki.computerwoche.de/doku.php/suchmaschinen/omnifind-yahoo-edition">Omnifind Yahoo Edition im Computerwoche-Wiki</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Googles erfolglose Dienste</title>
		<link>http://sommergut.de/wp/archives/googles-erfolglose-dienste/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Jul 2006 22:56:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Sommergut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Suchmaschinen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sommergut.de/wsommergut/archives/001248.shtml</guid>
		<description><![CDATA[Während Google in seinem Kerngeschäft die wichtigsten Konkurrenten immer weiter abhängt, erweisen sich einige der vielen neuen Services als Flops. Die New York Times hat sich ein paar davon vorgenommen und kratzt damit am Image von Google als Unternehmen, dem alles gelingt.

Als Geheimnis von Googles Innovationskraft gilt gemeinhin, dass alle Ingenieure einen Tag pro Woche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während Google in seinem Kerngeschäft die wichtigsten <a href="http://glinden.blogspot.com/2006/07/yahoo-and-msn-cannot-compete.html">Konkurrenten immer weiter abhängt</a>, erweisen sich einige der vielen neuen Services als Flops. Die <a href="http://www.nytimes.com/2006/07/24/technology/24yahoo.html?pagewanted=1&amp;ei=5090&amp;en=59f037c1cd98257f">New York Times hat sich ein paar davon vorgenommen</a> und kratzt damit am Image von Google als Unternehmen, dem alles gelingt.</p>
<p><span id="more-1248"></span></p>
<p>Als Geheimnis von Googles Innovationskraft gilt gemeinhin, dass alle Ingenieure einen Tag pro Woche von ihrer Arbeit freigestellt sind, um an eigenen Ideen und Projekten zu tüfteln. Der NYT-Artikel sieht darin aber auch den Grund, warum viele Produkte zwar schnell auf den Markt kommen, aber dann lange Zeit unter fehlenden Features leiden und kaum noch weiterentwickelt werden. Als Beispiel nennt er Google Maps, das bis zum heutigen Tag kein Adressbuch besitzt. Googles Vice President Marissa Mayer gestand diesen Mangel ein und gab zu, dass es sehr schwer sei, die Entwickler für solche profanen Aufgaben zu motivieren, nachdem sie die interessante Pionierarbeit geleistet haben. Dieser Ansatz berge laut NYT die Gefahr, dass Google immer mehr halbgare Services anbietet und damit die Benutzer vergrault.</p>
<p>Beispiele dafür gibt es mittlerweile schon mehrere: Etwa der <a href="/wsommergut/archives/001017.shtml">Web Accelerator</a>, der bald nach seinem Start wieder zurückgezogen werden musste (und nun still und heimlich <a href="http://webaccelerator.google.com/">zurückgekehrt</a> ist), oder Google Analytics, das dem Ansturm der Benutzer nicht gewachsen war.</p>
<p>Zu den vergleichsweise erfolglosen Projekten zählt auch Google Talk, das vor einem Jahr verheißungsvoll in den <acronym title="Instant Messaging">IM</acronym>-Markt gestartet war. Techcrunch veröffentlicht nun <a href="http://www.techcrunch.com/2006/07/24/instant-messaging-and-trashing-google/">Zahlen von comScore</a>, wonach GTalk weltweit nur 3389 Benutzer habe. Die Zahl scheint mir etwas zu niedrig, aber jedenfalls liegt Google weit hinter MSN und Yahoo. Obwohl mir die die schlanke und werbefreie Software weit lieber ist als viele Konkurrenzangebote, fände ich einige Features überfällig. Dazu zählt besonders ein VoIP-Gateway ins Festnetz nach dem Muster von SkypeOut. Stattdessen war eine wesentliche Neuerung der letzten Monate die Integration von Bildchen.</p>
<p>Der kreative Tag für Googles Softwareentwickler hat außerdem zur Folge, dass statt eines integrierten Systems lauter separate Anwendungen entstehen. Angeblich werden die Ingenieure nun stärker angewiesen, auf bestehende Services aufzubauen anstatt Insellösungen zu schaffen. Die Integration von GTalk in GMail zeigt, dass dadurch zusätzlicher Nutzen entsteht (etwa durch die Archivierungsfunktion für Chats) und weitere Anwender hinzukommen. GMail erschloss für Google Talk von einem Tag auf den anderen ein große Zahl neuer Nutzer. Verglichen mit anderen Mail-Services ist allerdings auch GMail nicht sonderlich erfolgreich. Laut NYT konnte er bisher zwar 8,6 Millionen Anwender gewinnen. Im gleichen Zeitraum erweiterte Yahoo aber seinen ohnehin viel größeren Dienst um 11,8 Millionen neue Benutzer.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Analysten-Unsinn über Suchmaschinen</title>
		<link>http://sommergut.de/wp/archives/analysten-unsinn-uber-suchmaschinen/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Apr 2006 20:25:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Sommergut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Suchmaschinen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Zitatenmühle Rob Enderle erklärt uns, wie Google Ebay aushebeln könnte. Die Suchmaschine müsste nur Leute, die etwas kaufen wollen, am Frontend abfangen und auf Google Base umleiten:
EBay is exposed. A lot of people are getting to the eBay properties through search engines, and Google is the leading one. All Google would have to do [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://essaysfromexodus.scripting.com/stories/storyReader$1541">Zitatenmühle</a> Rob Enderle <a href="http://www.infoworld.com/article/06/04/21/77672_HNebaydebate_1.html">erklärt uns</a>, wie Google Ebay aushebeln könnte. Die Suchmaschine müsste nur Leute, die etwas kaufen wollen, am Frontend abfangen und auf Google Base umleiten:</p>
<blockquote><p>EBay is exposed. A lot of people are getting to the eBay properties through search engines, and Google is the leading one. All Google would have to do is intercept at the front end those people who are searching for things to purchase and redirect them to Google properties.</p></blockquote>
<p>Wie das funktionieren soll, ist mindestens so rätselhaft wie die Tatsache, dass Enderle immer noch von seriösen Publikationen zitiert wird.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ungereimtheiten auf der Search Engine Strategies</title>
		<link>http://sommergut.de/wp/archives/ungereimtheiten-auf-der-search-engine-strategies/</link>
		<comments>http://sommergut.de/wp/archives/ungereimtheiten-auf-der-search-engine-strategies/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 03 Apr 2006 21:24:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Sommergut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Suchmaschinen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sommergut.de/wsommergut/archives/001212.shtml</guid>
		<description><![CDATA[Letzte Woche fand in München die Konferenz Search Engine Strategies statt. Sie bot sowohl den großen amerikanischen als auch den kleineren deutschen Playern ein Forum, um sich gegenüber Online-Marketiers und SEO-Dienstleistern zu präsentieren. In den Podiumsdiskussionen gaben die Firmenvertreter aber manches Erstaunliche von sich. Das ist mir in Erinnerung geblieben:


Yuri Narciss von Google Deutschland kündigte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Woche fand in München die Konferenz <a href="http://www.jupiterevents.com/sew/munich06">Search Engine Strategies</a> statt. Sie bot sowohl den großen amerikanischen als auch den kleineren deutschen Playern ein Forum, um sich gegenüber Online-Marketiers und <acronym title="Search Engine Optimization">SEO</acronym>-Dienstleistern zu präsentieren. In den Podiumsdiskussionen gaben die Firmenvertreter aber manches Erstaunliche von sich. Das ist mir in Erinnerung geblieben:</p>
<p><span id="more-1212"></span></p>
<ul>
<li>Yuri Narciss von Google Deutschland kündigte härtere Zeiten für deutsche Suchmaschinen-Spammer an. Seine Firma habe nun auch hierzulande ausreichende personelle Ressourcen, um unlautere Praktiken zu verfolgen. Gleichzeitig grenzte er sich von web.de, Seekport und Neomo ab, die redaktionell in den Suchindex eingreifen. Google baue vielmehr auf einen rein algorithmischen Ansatz. Die &#8220;ausreichenden personellen Ressourcen&#8221; klingen für mich allerdings nach manueller Intervention.</li>
<li>Narciss stellte klar, dass es eine Vertikalisierung von Google nicht geben werde. Er meinte damit, dass seine Firmen keine separaten Suchmaschinen für Branchen, also etwa Autos, Immoblien, Software, etc anbieten werde. Gleichzeitig stellt Google immer neue spezialisierte Dienste vor: Local Search, News, Bilder, Produkte (Froogle), Video, Bücher, etc. Nach meinem Verständnis sind das vertikale Suchmaschinen.</li>
<li>Stefan Fischerländer von Neomo präsentierte sich als Technologielieferant für <a href="http://www.suchen.de">suchen.de</a> von T-Info. Letztere stellte sich in der Pressemappe aber als Kunde der norwegischen <a href="http://www.fastsearch.com">FAST</a> vor. Auf Rückfrage beharrte der Neomo-Mann darauf, dass suchen.de auch seine Technik einsetzt. Die nach ihm referierende Brigitte Loechle von T-Info stellte klar, dass suchen.de FAST nutzt.</li>
<li>Auch die Telekom-Tochter verwickelte sich in Widersprüche. Sie wollte sich im Gegensatz zum Local Search der großen amerikanischen Suchmaschinen als der wahre lokale Player positionieren. Während aber Yahoo für seine lokale Suche &#8220;Das Örtliche&#8221; der Telekom-Tochter DeTeMedien einsetzt, begnügt sich suchen.de mit bloßer Web-Indizierung (ausgenommen kleinere Datenbanken wie ein Apothekenverzeichnis). Der Spider versucht aus dem HTML-Salat deutscher Websites Adressen zu extrahieren. Dieses Verfahren sei besser als eine reine Datenbankabfrage, weil es Relevanzkriterien berücksichtigen könne. Erfolg versprechender wäre es wohl, wenn man eine Datenbank wie jene des &#8220;Örtlichen&#8221; mit Web-Informationen verbinden würde. Vermutlich konnte jedoch Yahoo leichter an das Telefonbuch kommen als eine Telekom-Tochter.</li>
<li>Die englische <a href="http://trexy.com">Trexy.com</a> veranstaltete mit ihrem Ziegenmaskottchen ein ulkiges PR-Spektakel. Die Firma hat keine eigene Suchmaschine, sondern verwaltet mit der &#8220;Trailblazer&#8221;-Toolbar die persönliche Suchhistorie. Diese lässt sich mit anderen teilen, so dass man sehen kann, bei welchen Seiten andere Nutzer nach Eingabe bestimmter Suchbegriffe schließlich gelandet sind. Dr. Sven Baum wurde aus dem Publikum gefragt, wie sich Trexy gegen Spam schütze (indem etwa per Script ein Trampelpfad zu einer Spam-Site ausgetreten wird). Er musste eingestehen, dass sich seine Firma darüber noch keine Gedanken gemacht hat.</li>
<li>Ask.com möchte nach der Verabschiedung von Jeeves gegenüber den großen Drei aufholen. Die Suchmaschine gehört seit einiger Zeit zum Online-Imperium IAC von Barry Diller. Dieses umfasst unter anderem den Reiseanbieter Expedia, den Vermarkter von Veranstaltungen Ticketmaster und die Partnervermittlung match.com. Wenn ein Unternehmen selbst viele Inhalte und Shops anbietet, dann befindet sie sich mit ihrer Suchmaschine in einem gewissen Interessenskonflikt. Auch wenn man relevante Ergebnisse liefern möchte, warum sollte man Konkurrenten weiter vorne auflisten? Malte Krüger von Ask Deutschland bestritt, dass seine Suchmaschine die Sites von IAC begünstige. Sein Boss Barry Diller räumte gegenüber <a href="http://searchenginewatch.com/searchday/article.php/3595006">SearchEngineWatch</a> eine gewisse Parteilichkeit aber durchaus ein:</li>
</ul>
<blockquote><p>Sullivan asked if Ask.com would privilege &#8220;its own verticals&#8221; on some search queries, as has been relatively common practice at Yahoo, MSN, and AOL, in particular. Diller&#8217;s long answer added up to a yes (..) Because IAC has &#8220;invested in the information,&#8221; it would &#8220;give them that information where it advantages users,&#8221; but ensuring that this &#8220;doesn&#8217;t give them a bad experience.&#8221;</p></blockquote>
<p><b>Siehe auch:</b><br/><br />
<a href="/wsommergut/archives/001005.shtml">Eindrücke von der Search Engine Strategies 2005</a><br/><br />
Mein Kurzbericht auf computerwoche.de: <a href="http://www.computerwoche.de/574297/">&#8220;Deutschland ist Spam-Land Nummer eins&#8221;</a></p>
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