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	<title>Kommentare zu: Web 2.0: Der Triumph der Amateure</title>
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	<description>Selektive Wahrnehmungen zu Web, Content &#38; Collaboration</description>
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		<title>Von: Alex</title>
		<link>http://sommergut.de/wp/archives/web-20-der-triumph-der-amateure/comment-page-1/#comment-645</link>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Oct 2005 16:25:52 +0000</pubDate>
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		<description>Ein Tool ist ein Tool ist ein Tool. Damit kann man sinnvolle Dinge tun - oder auch nicht. Die Benutzer werden das entscheiden, nicht Herr Carr. Welche Intention auch immer dahinter steht.
Nachdem die Profilierung mit &quot;IT does not matter&quot; nicht so richtig geklappt hat (zu oft wurde es empirisch widerlegt), versucht Carr es nun halt nochmals. Der Versuch, dabei philosophisch und esoterisch und damit weniger angreifbar im Sinne von Fakten zu werden, der ist schon nett.

PING:
TITLE: Blogismus, oder die Religion des Blogs
BLOG NAME: hiegl.net - Martin Hiegl en Blog
Bei Forbes.com erschien ein Artikel, welcher Blogs ziemlich ÃƒÂ¼bel runtermacht und natÃƒÂ¼rlich ein entsprechendes Echo hervorruft. Wolfgang Sommergut schreibt von einem weiteren Artikel, welcher Blogs stark als metaphysischer Spuk kritisiert. NatÃƒÂ¼rlich ...

PING:
TITLE: Web 2.0 - Kritik der Kritik
BLOG NAME: www.petersheim.de
Unter dem Titel &quot;Web 2.0: Der Triumph der Amateure&quot; kritisiert Wolfgang Sommergut den Artikel &quot;The amorality of Web 2.0&quot; von Nicholas Carr IT doesn&#039;t matter&quot;, der mit nicht so ganz neuen Thesen gegen die religiÃƒÂ¶se Verblendung und das Dilettantische zu Fe

PING:
TITLE: Der Triumph der AmoralitÃƒÂ¤t
BLOG NAME: live.hackr
	Wolfgang Sommergut zu/gegen Nicholas Carr&#8217;s &#8216;The amorality of Web 2.0&#8242;
	Mein Senf: Carr hat mit der AmoralitÃƒÂ¤t des Web 2.0 (auf eine von ihm nicht so gemeinte Weise) nicht so unrecht, weil sich die GeschÃƒÂ¤ftsmodelle des Publizierens...
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Tool ist ein Tool ist ein Tool. Damit kann man sinnvolle Dinge tun &#8211; oder auch nicht. Die Benutzer werden das entscheiden, nicht Herr Carr. Welche Intention auch immer dahinter steht.<br />
Nachdem die Profilierung mit &#8220;IT does not matter&#8221; nicht so richtig geklappt hat (zu oft wurde es empirisch widerlegt), versucht Carr es nun halt nochmals. Der Versuch, dabei philosophisch und esoterisch und damit weniger angreifbar im Sinne von Fakten zu werden, der ist schon nett.</p>
<p>PING:<br />
TITLE: Blogismus, oder die Religion des Blogs<br />
BLOG NAME: hiegl.net &#8211; Martin Hiegl en Blog<br />
Bei Forbes.com erschien ein Artikel, welcher Blogs ziemlich ÃƒÂ¼bel runtermacht und natÃƒÂ¼rlich ein entsprechendes Echo hervorruft. Wolfgang Sommergut schreibt von einem weiteren Artikel, welcher Blogs stark als metaphysischer Spuk kritisiert. NatÃƒÂ¼rlich &#8230;</p>
<p>PING:<br />
TITLE: Web 2.0 &#8211; Kritik der Kritik<br />
BLOG NAME: <a href="http://www.petersheim.de" rel="nofollow"></a><a href='http://www.petersheim.de'>http://www.petersheim.de</a><br />
Unter dem Titel &#8220;Web 2.0: Der Triumph der Amateure&#8221; kritisiert Wolfgang Sommergut den Artikel &#8220;The amorality of Web 2.0&#8243; von Nicholas Carr IT doesn&#8217;t matter&#8221;, der mit nicht so ganz neuen Thesen gegen die religiÃƒÂ¶se Verblendung und das Dilettantische zu Fe</p>
<p>PING:<br />
TITLE: Der Triumph der AmoralitÃƒÂ¤t<br />
BLOG NAME: live.hackr<br />
	Wolfgang Sommergut zu/gegen Nicholas Carr&#8217;s &#8216;The amorality of Web 2.0&#8242;<br />
	Mein Senf: Carr hat mit der AmoralitÃƒÂ¤t des Web 2.0 (auf eine von ihm nicht so gemeinte Weise) nicht so unrecht, weil sich die GeschÃƒÂ¤ftsmodelle des Publizierens&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Martin Hiegl</title>
		<link>http://sommergut.de/wp/archives/web-20-der-triumph-der-amateure/comment-page-1/#comment-644</link>
		<dc:creator>Martin Hiegl</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Oct 2005 14:19:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://sommergut.de/wsommergut/archives/001123.shtml#comment-644</guid>
		<description>Natürlich hat Carr weder einen privilegierten Standpunkt frei von &quot;religiösem Eifer&quot; (seine Kritik ist absolut nicht frei davon) noch hat er Recht mit einem befürchteten Qualitätsverlust der Öffentlichkeit oder den gefährdeten Medien.
Aber auch Silkester zieht bei a2o den Vergleich der Blogs zur Religion sehr treffend. (&lt;a href=&quot;http://a2o.blogg.de/eintrag.php?id=1058)&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;http://a2o.blogg.de/eintrag.php?id=1058)&lt;/a&gt; Ich würde nicht gleich von Esoterikern sprechen - es ist eher das Gefühl, welches das Teil-einer-Gruppe-sein häufig auslöst und dann noch mehr, wenn man sich das Gefühl geben kann, dass man zu den &quot;unterdrückten Guten&quot; gehört und feststellt, dass man auf eine gewisse Art und Weise Macht hat. Du hast natürlich Recht, dass es auch eine normale Begeisterung dabei gibt, welche für den Hype völlig ausreichend ist - aber es verhält sich IMHO dabei wie mit Mac-Jüngern ;-)
Das trifft gewiss nicht auf das von dir genannte &quot;Venture-Kapital&quot; zu, aber dieses stellt auch nicht die dominierende Mehrheit der Blogosphäre.
Das Problem bei Carr sind deshalb aus meiner Sicht weniger die Beobachtungen als vielmehr seine auch in gewisse Kanäle gedrängten Schlussfolgerungen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Natürlich hat Carr weder einen privilegierten Standpunkt frei von &#8220;religiösem Eifer&#8221; (seine Kritik ist absolut nicht frei davon) noch hat er Recht mit einem befürchteten Qualitätsverlust der Öffentlichkeit oder den gefährdeten Medien.<br />
Aber auch Silkester zieht bei a2o den Vergleich der Blogs zur Religion sehr treffend. (<a href="http://a2o.blogg.de/eintrag.php?id=1058)" rel="nofollow"></a><a href='http://a2o.blogg.de/eintrag.php?id=1058'>http://a2o.blogg.de/eintrag.php?id=1058</a>) Ich würde nicht gleich von Esoterikern sprechen &#8211; es ist eher das Gefühl, welches das Teil-einer-Gruppe-sein häufig auslöst und dann noch mehr, wenn man sich das Gefühl geben kann, dass man zu den &#8220;unterdrückten Guten&#8221; gehört und feststellt, dass man auf eine gewisse Art und Weise Macht hat. Du hast natürlich Recht, dass es auch eine normale Begeisterung dabei gibt, welche für den Hype völlig ausreichend ist &#8211; aber es verhält sich IMHO dabei wie mit Mac-Jüngern ;-)<br />
Das trifft gewiss nicht auf das von dir genannte &#8220;Venture-Kapital&#8221; zu, aber dieses stellt auch nicht die dominierende Mehrheit der Blogosphäre.<br />
Das Problem bei Carr sind deshalb aus meiner Sicht weniger die Beobachtungen als vielmehr seine auch in gewisse Kanäle gedrängten Schlussfolgerungen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfgang Sommergut</title>
		<link>http://sommergut.de/wp/archives/web-20-der-triumph-der-amateure/comment-page-1/#comment-643</link>
		<dc:creator>Wolfgang Sommergut</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Oct 2005 12:39:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://sommergut.de/wsommergut/archives/001123.shtml#comment-643</guid>
		<description>Ich mag nicht bestreiten, dass das Web einigen Esoterikern als Projektsfläche dient. Allerdings besteht m.E. darin nicht der wesentliche Antrieb für die aktuelle Begeisterung - schon gar nicht für jene des Venture-Kapitals. Carr versucht metaphysische Motive nur deshalb aufzudecken, um für sich einen privilegierten Erkenntnisstandpunkt reklamieren zu können - er wähnt sich im Gegensatz zu den meisten Anderen nämlich frei von religiösem Eifer. Aus dieser vermeintlich exklusiven Position geht er dann jedoch einem sehr gewöhnlichen Handwerk nach, nämlich der Kritik an den partizipatorischen Publikationsformen. Er klagt sie an, die ökonomischen Grundlagen der etablierten Medien zu gefährden und so zum Qualitätsverlust der Öffentlichkeit beizutragen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich mag nicht bestreiten, dass das Web einigen Esoterikern als Projektsfläche dient. Allerdings besteht m.E. darin nicht der wesentliche Antrieb für die aktuelle Begeisterung &#8211; schon gar nicht für jene des Venture-Kapitals. Carr versucht metaphysische Motive nur deshalb aufzudecken, um für sich einen privilegierten Erkenntnisstandpunkt reklamieren zu können &#8211; er wähnt sich im Gegensatz zu den meisten Anderen nämlich frei von religiösem Eifer. Aus dieser vermeintlich exklusiven Position geht er dann jedoch einem sehr gewöhnlichen Handwerk nach, nämlich der Kritik an den partizipatorischen Publikationsformen. Er klagt sie an, die ökonomischen Grundlagen der etablierten Medien zu gefährden und so zum Qualitätsverlust der Öffentlichkeit beizutragen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Martin Hiegl</title>
		<link>http://sommergut.de/wp/archives/web-20-der-triumph-der-amateure/comment-page-1/#comment-642</link>
		<dc:creator>Martin Hiegl</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Oct 2005 08:05:53 +0000</pubDate>
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		<description>So ganz unrecht hat der liebe Herr Carr wohl nicht, wenn man zumindest die deutsche Blogosphäre betrachtet. Auch beim law-blog wird darüber geschrieben:
&quot;Einer der impliziten Glaubensgrundsätze der Blogosphäre ist nach wie vor, dass Blogger die Guten sind. Der David, der gegen den geld- und kommerzgetriebenen Goliath der Unternehmen und Medienkonglomerate mittels Guerillataktiken erfolgreich kämpft. Das Reich des Lichts, in dem Böses per definitionem gar nicht geschehen kann.&quot;
Dieses gefühl bekommt man allerortens in den Blogs vermittelt. Eine Art religiöser Eifer kommt da schon rüber.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>So ganz unrecht hat der liebe Herr Carr wohl nicht, wenn man zumindest die deutsche Blogosphäre betrachtet. Auch beim law-blog wird darüber geschrieben:<br />
&#8220;Einer der impliziten Glaubensgrundsätze der Blogosphäre ist nach wie vor, dass Blogger die Guten sind. Der David, der gegen den geld- und kommerzgetriebenen Goliath der Unternehmen und Medienkonglomerate mittels Guerillataktiken erfolgreich kämpft. Das Reich des Lichts, in dem Böses per definitionem gar nicht geschehen kann.&#8221;<br />
Dieses gefühl bekommt man allerortens in den Blogs vermittelt. Eine Art religiöser Eifer kommt da schon rüber.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Hugo E. Martin</title>
		<link>http://sommergut.de/wp/archives/web-20-der-triumph-der-amateure/comment-page-1/#comment-641</link>
		<dc:creator>Hugo E. Martin</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Oct 2005 06:37:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://sommergut.de/wsommergut/archives/001123.shtml#comment-641</guid>
		<description>Ein anderes interessantes Beispiel für &quot;The wisdom of crowds&quot; sind die Prediction Markets z.B. von Newsfutures (aber auch vielen Anderen)
&lt;a href=&quot;http://www.newsfutures.com&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;http://www.newsfutures.com&lt;/a&gt;
Nebenbei bemerkt:
Als jemand der in den 70ern ziemlich viel &#039;New Age&#039; geschnuppert hat, darf ich anmerken, dass das Gefühl des Aufbruchs, des Dabeisein-dürfens schon ähnliche &#039;Universal Community Sensation&#039;im Hirn erzeugen kann. Für mich z.B. in Verbindung mit Reboot: &#039;24 hours on Socialtext&#039;
&lt;a href=&quot;http://hemartin.blogspot.com/2005/06/24-hours-on-socialtext-european.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;http://hemartin.blogspot.com/2005/06/24-hours-on-socialtext-european.html&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein anderes interessantes Beispiel für &#8220;The wisdom of crowds&#8221; sind die Prediction Markets z.B. von Newsfutures (aber auch vielen Anderen)<br />
<a href="http://www.newsfutures.com" rel="nofollow"></a><a href='http://www.newsfutures.com'>http://www.newsfutures.com</a><br />
Nebenbei bemerkt:<br />
Als jemand der in den 70ern ziemlich viel &#8216;New Age&#8217; geschnuppert hat, darf ich anmerken, dass das Gefühl des Aufbruchs, des Dabeisein-dürfens schon ähnliche &#8216;Universal Community Sensation&#8217;im Hirn erzeugen kann. Für mich z.B. in Verbindung mit Reboot: &#8216;24 hours on Socialtext&#8217;<br />
<a href="http://hemartin.blogspot.com/2005/06/24-hours-on-socialtext-european.html" rel="nofollow"></a><a href='http://hemartin.blogspot.com/2005/06/24-hours-on-socialtext-european.html'>http://hemartin.blogspot.com/2005/06/24-hours-on-socialtext-european.html</a></p>
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