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	<title>Kommentare zu: Wikipedia als Zielscheibe von Web-2.0-Gegnern</title>
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	<description>Selektive Wahrnehmungen zu Web, Content &#38; Collaboration</description>
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		<title>Von: Wolfgang Sommergut</title>
		<link>http://sommergut.de/wp/archives/wikipedia-als-zielscheibe-von-web-20-gegnern/comment-page-1/#comment-777</link>
		<dc:creator>Wolfgang Sommergut</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jan 2007 21:21:37 +0000</pubDate>
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		<description>Die Debatte um die Verlässlichkeit der Wikipedia wurde lange genug geführt, der ständige Hinweis auf einzelne misslungene Beiträge oder eigene Vandalismus-Tests bringen keine neuen Erkenntnisse. Ein vernünftiges Ergebnis der Diskussion besteht meines Erachtens darin, die Wikipedia anhand probalistischer Modelle zu bewerten (siehe dazu mein Posting: &lt;a href=&quot;http://sommergut.de/wsommergut/archives/001168.shtml).&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;http://sommergut.de/wsommergut/archives/001168.shtml).&lt;/a&gt;  
Der Vergleich mit einer redaktionell verfassten und gedruckten Enzyklopädie bringt nicht viel. Die Wikpedia ist ein Beispiel für die Long-Tail-Ökonomie. Ihre Kapazität ist nicht durch Buchdeckel begrenzt, sie kann virtuell unendlich viele Artikel enthalten, der Speicherplatz setzt faktisch keine Limits. Wo liegt unter solchen Bedingungen das Problem von &quot;wuchernden exotischen Themen&quot;? Wenn sich weltweit fünf Leute für einen solchen Beitrag interessieren, dann ist es auch gut. Eine Print-Ausgabe hingegen muss auf einen ausgewogenen Themenmix achten, damit die Mainstream-Beiträge (was immer das sein mag) nicht zu kurz kommen. Mir wäre nicht aufgefallen, dass in der Wikipedia durch &quot;exotische&quot; Einträge andere Themen von allgemeinerem Interesse zu kurz kämen.
Wenn man jedoch die Berechtigung für ein Alternativprojekt wie Wikiweise davon ableitet, dass die Wikipedia gescheitert ist, dann kann man daran natürlich kein gutes Haar lassen. Und wenn der Ehrgeiz eines solches Vorhabens darin besteht, das traditionelle Konzept einer Enzyklopädie unter den Bedingungen des Web zu reproduzieren, dann hat man das revolutionäre Potential der Wikipedia nicht begriffen.
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Debatte um die Verlässlichkeit der Wikipedia wurde lange genug geführt, der ständige Hinweis auf einzelne misslungene Beiträge oder eigene Vandalismus-Tests bringen keine neuen Erkenntnisse. Ein vernünftiges Ergebnis der Diskussion besteht meines Erachtens darin, die Wikipedia anhand probalistischer Modelle zu bewerten (siehe dazu mein Posting: <a href="http://sommergut.de/wsommergut/archives/001168.shtml)." rel="nofollow"></a><a href="http://sommergut.de/wsommergut/archives/001168.shtml)" rel="nofollow"></a><a href='http://sommergut.de/wsommergut/archives/001168.shtml'>http://sommergut.de/wsommergut/archives/001168.shtml</a>).<br />
Der Vergleich mit einer redaktionell verfassten und gedruckten Enzyklopädie bringt nicht viel. Die Wikpedia ist ein Beispiel für die Long-Tail-Ökonomie. Ihre Kapazität ist nicht durch Buchdeckel begrenzt, sie kann virtuell unendlich viele Artikel enthalten, der Speicherplatz setzt faktisch keine Limits. Wo liegt unter solchen Bedingungen das Problem von &#8220;wuchernden exotischen Themen&#8221;? Wenn sich weltweit fünf Leute für einen solchen Beitrag interessieren, dann ist es auch gut. Eine Print-Ausgabe hingegen muss auf einen ausgewogenen Themenmix achten, damit die Mainstream-Beiträge (was immer das sein mag) nicht zu kurz kommen. Mir wäre nicht aufgefallen, dass in der Wikipedia durch &#8220;exotische&#8221; Einträge andere Themen von allgemeinerem Interesse zu kurz kämen.<br />
Wenn man jedoch die Berechtigung für ein Alternativprojekt wie Wikiweise davon ableitet, dass die Wikipedia gescheitert ist, dann kann man daran natürlich kein gutes Haar lassen. Und wenn der Ehrgeiz eines solches Vorhabens darin besteht, das traditionelle Konzept einer Enzyklopädie unter den Bedingungen des Web zu reproduzieren, dann hat man das revolutionäre Potential der Wikipedia nicht begriffen.</p>
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		<title>Von: Ulrich Fuchs</title>
		<link>http://sommergut.de/wp/archives/wikipedia-als-zielscheibe-von-web-20-gegnern/comment-page-1/#comment-776</link>
		<dc:creator>Ulrich Fuchs</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jan 2007 23:08:45 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Obwohl die Resistenz der Wikipedia gegen böswillige Veränderungen relativ gut belegt ist &quot;
Nein - ist sie nicht. Im Gegenteil zeigen alle diese Versuche, dass ca. 5% des Vandalismus in der Wikipedia dauerhaft *nicht* bemerkt werden. 
Anzumerken ist auch: Die Nature-&quot;Studie&quot; ist unbrauchbar - das geben sogar die Wikipedianer (entsprechende Recherche auf der Wikipedia-Mailingliste wird Ihnen da sicher weiter helfen) zu. Und die exotischen Themen in der Wikipedia wuchern nicht &quot;angeblich&quot;, sie wuchern *nachweislich*.
Aber was nicht sein darf, kann nicht sein. Bei solcher Kritik müssen alle Web-2.0-Protagonisten und Wikipedia-Sektenanhänhger wie der Pawlowsche Hund geifern und blind um sich schlagen. Und nicht merken, wie lächerlich sie sich machen, wenn sie den in New York geborenen und in den USA lebenden Lanier als &quot;französischen Wirrkopf&quot; bezeichen.
Uli
Wikiweise - besser zu Wissen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Obwohl die Resistenz der Wikipedia gegen böswillige Veränderungen relativ gut belegt ist &#8221;<br />
Nein &#8211; ist sie nicht. Im Gegenteil zeigen alle diese Versuche, dass ca. 5% des Vandalismus in der Wikipedia dauerhaft *nicht* bemerkt werden.<br />
Anzumerken ist auch: Die Nature-&#8221;Studie&#8221; ist unbrauchbar &#8211; das geben sogar die Wikipedianer (entsprechende Recherche auf der Wikipedia-Mailingliste wird Ihnen da sicher weiter helfen) zu. Und die exotischen Themen in der Wikipedia wuchern nicht &#8220;angeblich&#8221;, sie wuchern *nachweislich*.<br />
Aber was nicht sein darf, kann nicht sein. Bei solcher Kritik müssen alle Web-2.0-Protagonisten und Wikipedia-Sektenanhänhger wie der Pawlowsche Hund geifern und blind um sich schlagen. Und nicht merken, wie lächerlich sie sich machen, wenn sie den in New York geborenen und in den USA lebenden Lanier als &#8220;französischen Wirrkopf&#8221; bezeichen.<br />
Uli<br />
Wikiweise &#8211; besser zu Wissen</p>
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		<title>Von: Stephan Voigt, iqpi's world</title>
		<link>http://sommergut.de/wp/archives/wikipedia-als-zielscheibe-von-web-20-gegnern/comment-page-1/#comment-775</link>
		<dc:creator>Stephan Voigt, iqpi's world</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Dec 2006 17:08:10 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist typisch für Deutschland, dass hier mehr die Risiken als die Chancen von neuen Technologien betont werden. Die Wikipedia hat schon weitaus mehr Nachrede verkraftet und ist mittlerweile die erste Anlaufstelle für Wissenssuchende geworden. Und Wiki&#039;s werden sich im Umfeld von Knowledgemanagement immer mehr durchsetzen. Wir werden in unserer neuen Collaboration Software (Mindquarry) jedenfalls ein Open Source Wiki mit integrieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist typisch für Deutschland, dass hier mehr die Risiken als die Chancen von neuen Technologien betont werden. Die Wikipedia hat schon weitaus mehr Nachrede verkraftet und ist mittlerweile die erste Anlaufstelle für Wissenssuchende geworden. Und Wiki&#8217;s werden sich im Umfeld von Knowledgemanagement immer mehr durchsetzen. Wir werden in unserer neuen Collaboration Software (Mindquarry) jedenfalls ein Open Source Wiki mit integrieren.</p>
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	</item>
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		<title>Von: Christoph Sauer</title>
		<link>http://sommergut.de/wp/archives/wikipedia-als-zielscheibe-von-web-20-gegnern/comment-page-1/#comment-774</link>
		<dc:creator>Christoph Sauer</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Nov 2006 12:10:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://sommergut.de/wsommergut/archives/001271.shtml#comment-774</guid>
		<description>Absolut Ihrer Meinung. Ich weis nicht wie die Süddeutsche den Artikel von Lanier überhaupt veröffentlichen konnte. Haben die den Artikel gegoogelt und dann ohne Recherche auf deutsch übersetzt? Ich für meinen Teil habe den Glauben an die Kompetenz der Süddeutschen in Sachen Digitale Medien nach diesem Artikel verloren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Absolut Ihrer Meinung. Ich weis nicht wie die Süddeutsche den Artikel von Lanier überhaupt veröffentlichen konnte. Haben die den Artikel gegoogelt und dann ohne Recherche auf deutsch übersetzt? Ich für meinen Teil habe den Glauben an die Kompetenz der Süddeutschen in Sachen Digitale Medien nach diesem Artikel verloren.</p>
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		<title>Von: Kossatsch</title>
		<link>http://sommergut.de/wp/archives/wikipedia-als-zielscheibe-von-web-20-gegnern/comment-page-1/#comment-773</link>
		<dc:creator>Kossatsch</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Nov 2006 10:58:43 +0000</pubDate>
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		<description>Was dann heißt, dass sowohl BILD-Leser (durch entsprechende Artikel, stand im Bildblog) als auch SZ-Leser - diese mit dem Schutzschild wissenschaftlicher, nachahmender  Neugier - mal eben das Projekt Wikipedia torpedieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was dann heißt, dass sowohl BILD-Leser (durch entsprechende Artikel, stand im Bildblog) als auch SZ-Leser &#8211; diese mit dem Schutzschild wissenschaftlicher, nachahmender  Neugier &#8211; mal eben das Projekt Wikipedia torpedieren.</p>
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		<title>Von: Frank</title>
		<link>http://sommergut.de/wp/archives/wikipedia-als-zielscheibe-von-web-20-gegnern/comment-page-1/#comment-772</link>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Nov 2006 23:59:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://sommergut.de/wsommergut/archives/001271.shtml#comment-772</guid>
		<description>traurig, traurig, was da von den vermeindlich seriösen Medien (BILD mal ausgenommen) so an geistigem Müll kommt, wenn sie sich bedrängt fühlen. Auf den endgültigen Aufbruch in die Moderne darf man wohl bei fast allen noch lange warten, hm?
Danke für den Artikel, Wolfgang.
P.S.: Kannst Du bitte drüber nachdenken Deinen Feed auf Vollständig umzuschalten, anstatt der gekürzten Version? :) Danke!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>traurig, traurig, was da von den vermeindlich seriösen Medien (BILD mal ausgenommen) so an geistigem Müll kommt, wenn sie sich bedrängt fühlen. Auf den endgültigen Aufbruch in die Moderne darf man wohl bei fast allen noch lange warten, hm?<br />
Danke für den Artikel, Wolfgang.<br />
P.S.: Kannst Du bitte drüber nachdenken Deinen Feed auf Vollständig umzuschalten, anstatt der gekürzten Version? :) Danke!</p>
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