{"id":894,"date":"2004-12-09T23:43:35","date_gmt":"2004-12-09T21:43:35","guid":{"rendered":"http:\/\/sommergut.de\/wsommergut\/archives\/000894.shtml"},"modified":"2004-12-09T23:43:35","modified_gmt":"2004-12-09T21:43:35","slug":"ibm-plant-hybride-datenbank-fur-xml-und-relationale-daten","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/sommergut.de\/wp\/archives\/ibm-plant-hybride-datenbank-fur-xml-und-relationale-daten\/","title":{"rendered":"IBM plant hybride Datenbank f\u00fcr XML und relationale Daten"},"content":{"rendered":"<p>Die IBM arbeitet offenbar an einer Datenbank, die zwei separate Storage-Engines enthalten soll &#8211; eine relationale und eine f\u00fcr XML. Sie wendet sich damit vom Konzept ab, XML-Daten objektrelational zu speichern. Dieses Verfahren kommt bei Oracle und Microsoft, aber bis dato auch bei DB2 zum Einsatz. Anbieter nativer XML-Datenbanken hatten seit jeher gegen die gro\u00dfen Anbieter relationaler Systeme argumentiert, dass dieses Verfahren zu aufw\u00e4ndig sei und unter schlechter Performance leide. Es muss entweder die hierarchisch strukturierten XML-Daten auf Tabellen abbilden oder diese Informationen \u00fcber einen <acronym title=\"User Defined Datatype\">UDT<\/acronym> in einem Feld verwalten. Bei DB2 ist daf\u00fcr der <a href=\"http:\/\/www-306.ibm.com\/software\/data\/db2\/extenders\/xmlext\/\">XML Extender<\/a> zust\u00e4ndig.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Immerhin haben es Oracle und Microsoft geschafft, in ihren objektrelationalen Datenbanken Xpath und XQuery zu unterst\u00fctzen (Microsoft mit dem bevorstehenden SQL Server 2005, Oracle mit dem Feature <a href=\"http:\/\/www.oracle.com\/technology\/tech\/xml\/xmldb\">XML DB<\/a> seit 9i, Release 2, der DB2 XML Extender kann nur Xpath). Damit kann man auch bei diesen Systemen in tiefen Dokumentb\u00e4umen navigieren und Informationen abfragen.<\/p>\n<p>Die geplante hybride Datenbank <a href=\"http:\/\/www.it-director.com\/article.php?articleid=12444\">zieht eine klare Trennlinie<\/a> zwischen den beiden Arten von Daten:<\/p>\n<blockquote cite=\"http:\/\/www.it-director.com\/article.php?articleid=12444\"><p>And let me be quite clear about this: these engines will be completely separate, with separate tablespaces, separate indexes (Btrees and so forth on the one hand, and hierarchical on the other), and so on.<br \/>\n<br \/>\nOn the other hand, all the database management stuff, autonomics, the optimiser and so forth, will all be held in common and sit above the two engines. So, there is a database management layer and two database storage engines.<\/p><\/blockquote>\n<p>Philip Howard von Bloor Research ist sehr angetan von IBMs Vorhaben und glaubt, dass sich Big Blue damit von der Konkurrenz absetzen kann:<\/p>\n<blockquote><p>\nFirst, I think this leaves Oracle and Sybase (as the two vendors with the best current handle on XML) well behind the curve, with Microsoft and the others more or less out of sight. What this release will allow you to do is to build applications that handle both XML and relational data much more easily, without losing any of the richness that this implies, and without degrading performance.<\/p><\/blockquote>\n<p>Bisher ist wohl noch unklar, wie die neue Datenbank hei\u00dfen wird. Aber beim <a href=\"\/wsommergut\/archives\/000873.shtml\">Erfinden von l\u00e4nglichen Produktnamen<\/a> hat es den IBM-Marketiers bisher nicht an Phantasie gemangelt. Die XML-Engine soll als zus\u00e4tzlich Option angeboten werden, so dass man auch weiterhin nur die objektrelationale Datenbank kaufen kann. Die Software befindet sich derzeit im Alpha-Stadium, eine Beta soll in B\u00e4lde erscheinen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die IBM arbeitet offenbar an einer Datenbank, die zwei separate Storage-Engines enthalten soll &#8211; eine relationale und eine f\u00fcr XML. Sie wendet sich damit vom Konzept ab, XML-Daten objektrelational zu speichern. Dieses Verfahren kommt bei Oracle und Microsoft, aber bis dato auch bei DB2 zum Einsatz. 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