Opera 7.60 passt Web-Seiten an die Bildschirmgröße an

25. November 2004 von Wolfgang Sommergut

Die nächste Version des norwegischen Browsers bietet ein interessantes neues Feature: Sie kann Web-Seiten automatisch auf die Größe des Bildschirms anpassen. Bei den zahlreichen Sites, die ein fixes Layout verwenden, kommt Opera den Nutzern kleiner Displays entgegen, etwa auf Sub-Notebooks oder Handhelds. Das bisher dort notwendige horizontale Scrollen soll dann der Vergangenheit angehören.

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Papier und dezentrale Datenablage bestimmen den Alltag im Unternehmen

von Wolfgang Sommergut

Die im Web geführten Debatten um Knowledge-Management und Suchmaschinen eilen der Realität in deutschen Firmen offenbar um Jahre voraus. Diesen Eindruck erweckt zumindest die Umfrage der COI GmbH:

70 Prozent der Mitarbeiter speichern ihre Daten nicht konsequent auf unternehmensweiten File-Servern ab, sondern wählen ihren lokalen Arbeitsplatz oder externe Datenträger. Ganze 16 Prozent bevorzugen sogar immer noch die Papierversion. Das ergab eine Umfrage unter IT-Entscheidern deutscher Unternehmen aus allen Industriebranchen, die von der COI GmbH im Jahr 2004 durchgeführt wurde.

Aus der veröffentlichten Zusammenfassung der Ergebnisse geht nicht hervor, wieviele Unternehmen befragt wurden.
COI-Umfrage

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CNet unterstützt Trackbacks

von Wolfgang Sommergut

CNet macht Ernst mit der Integration von Weblogs: Nach dem kürzlich abgeschlossenen Deal mit Corante bietet der IT-News-Service nun Bloggern die Möglichkeit, mittels Trackback auf CNet-Beiträge Bezug zu nehmen. In Deutschland hatte Golem dieses Feature vor einiger Zeit eingeführt.

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Krisen-PR in eigener Sache

23. November 2004 von Wolfgang Sommergut

Aus den Pressemitteilungen des gestrigen Tages:

Sehr geehrte Redakteure in Print- und Online-Medien,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
bitte berücksichtigen Sie, dass die Münchner Außenstelle von [PR-Agentur] ab sofort geschlossen ist. Unser ehemaliger Mitarbeiter Ralph B. ist nicht mehr befugt über unsere Kunden oder die Belange der [PR-Agentur] Auskunft zu geben.

Man braucht nicht viel Phantasie, um sich auszumalen, was da gelaufen ist.

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Portal für und über die deutsche Verlagsindustrie

22. November 2004 von Wolfgang Sommergut

Die verlagswelt.de versteht sich als Anlaufstelle für die Verlagsbranche:

Sie finden hier eine Vielzahl von Informationen über Zeitschriften und Zeitungen, Fachbücher, online-Angebote, Verlage, Behörden und Institutionen und ihre jeweiligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das umfangreiche Angebot an Dienstleistern für die Verlagsindustrie hilft Ihnen bei der Auswahl Ihrer zukünftigen Partner.
Die verlagswelt.de ist ein kostenpflichtiges Portal um Ihnen die Möglichkeit zu geben, in Ihrer community weitgehenst „unter sich zu bleiben“.

Hinter der Website steht der CIP-Verlag, der vom Ex-Geschäftsführer der Computerwoche, Ralph Peter Rauchfuss, mitgebründet wurde.
Auf Anhieb erschließt sich für mich nicht, welche konkreten Leistungen die verlagswelt.de erbringt und worin ihre Kernkompetenzen bestehen. Keine Unklarheitheit herrscht hingegen darüber, dass man für das Jahresabo 60 Euro bezahlen muss. Etwas zu übersichtlich präsentiert sich die Einstiegsseite, hier wäre Platz für Content. Heutzutage böte sich etwa an, dort einen Blog mit Neuigkeiten aus der Verlagsbranche einzubinden.

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Workflow mit Apache Ant

von Wolfgang Sommergut

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Google publiziert API für Deskbar

von Wolfgang Sommergut

Google möchte Entwickler gewinnen, die seine Deskbar um Plugins erweitern. Für die Programmierung solcher Erweiterungen gibt es ein eigenes SDK, unterstützt werden alle .NET-Sprachen. Das Einsatzgebiet der Schnittstelle scheint eher begrenzt:

The Google Deskbar plug-in is a simple extension mechanism for customizing your Google Deskbar. When you enter a search term and choose your plug-in from the menu, Deskbar passes your search term to your plug-in code, which can then return a specific URL to be displayed in a browser or mini-viewer window, or return text to be displayed directly in the Deskbar’s text box.

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Haben 40 Prozent der AOL-Kunden keinen Computer?

20. November 2004 von Wolfgang Sommergut

In der Anfangszeiten des Web waren AOL-Nutzer immer wieder Zielscheibe von Spöttern. Auch im Usenet grassierten regelmäßig blöde Witze über die angeblich unbedarften Internet-Nutzer. Ganz ähnlich hört sich die Meldung von Watley Review an: Demnach hätten 40 Prozent der AOL-Kunden gar keinen Computer. Dies gehe aus firmeninternen Papieren hervor, die Fox News zugespielt worden seien. Die angeblichen O-Töne von PC-losen Abonnenten haben jedenfalls Unterhaltungswert:

„Well, I got the disk in the mail, and it said if I wanted to subscribe I should send money to these people,“ said Carl Lewen, an AOL subscriber in Kentucky who does not own a computer. „It never said anything about having to do anything with the disk. I thought it was kind of like a souvenir.“

„I kind of thought it was like subscribing to the yellow pages,“ said Lewen. „We kept getting copies of the phone book, so I thought AOL was doing that. I also wanted the virus protection, because it was flu season.“

Richtig scheint indes zu sein, dass AOL massiv Kunden verliert. Watley nennt die Zahl von 646,000 Abonnenten für das dritte Quartal 2004. The Register nennt die gleiche Zahl und berichtet, dass im letzten Geschäftsjahr zwei Millionen AOL-Kunden ihren Vertrag gekündigt haben.

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Ehemaliger Chefredakteur der Encyclopædia Britannica kritisiert Wikipedia

von Wolfgang Sommergut

Robert McHenry stellt wie schon andere Kritiker die Eignung des Wiki-Prinzips für die Erstellung einer Enzyklopädie in Frage. Was die Verlässlichkeit der Inhalte anlangt, bedient er sich eines drastischen Vergleichs:

The user who visits Wikipedia to learn about some subject, to confirm some matter of fact, is rather in the position of a visitor to a public restroom. It may be obviously dirty, so that he knows to exercise great care, or it may seem fairly clean, so that he may be lulled into a false sense of security. What he certainly does not know is who has used the facilities before him.

[Via Tim Brays ongoing]

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Liebesglück für Computerfreaks

18. November 2004 von Wolfgang Sommergut

Eine ungewöhnliche Allianz gehen match.com, die weltweite Nummer eins im Online-Dating und das Computerportal CHIP Online ein:

Die gemeinsame Plattform von match.com und CHIP Online bietet Singles eine sichere und qualitativ hochwertige Umgebung, in der sie neue Freunde oder den Partner fürs Leben kennen lernen können.

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Jedes Ökosystem hat seine Aasgeier – auch die Blogosphere

von Wolfgang Sommergut

Ich bin ja nur ein Depp, der keine Ahnung hat … Wenn sich ein Autor selbst so treffend charakterisiert, dann fragt man sich, warum er das Schreiben nicht lieber bleiben lässt. Aber dieser hier hat einen besonderen Auftrag: Er taucht überall auf, wo es nach Verwesung stinkt und bricht in Triumpfgeheul aus, wenn andere scheitern. Schadenfreude ist schließlich die schönste Freude – zumindest für bestimmte Charaktere.
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Adobe Acrobat 7.0 bringt Collaboration-Funktionen

17. November 2004 von Wolfgang Sommergut

Adobe kündigte Acrobat 7.0 an. Die Analysten von Jupiter Research messen dem Update aus drei Gründen Bedeutung zu:

  • Auch der kostenlose Reader erhält Team-Funktionen. Damit können PDF-Dokumente mit Anmerkungen oder Kommentaren versehen werden.
  • Unterstützung für 3D-Dokumente nach U3D, so dass auch dreidimensionale CAD-Zeichnungen als PDF weitergegeben werden können.
  • Daten aus unterschiedlichen Quellen und Formaten lassen sich zu einem PDF-Dokument zusammenführen.

Auf der deutschen Homepage des Acrobat Reader gibt es momentan immer noch die Version 6 zum herunterladen, der Nachfolger wird dort als demnächst erhältlich angekündigt.

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Open-Source-CMS Magnolia in Version 2.0 erschienen

von Wolfgang Sommergut

Magnolia ist in Java geschrieben und wird federführend von der Baseler Firma obinary entwickelt. Zu den Neuerungen der Version 2.0 zählen:

  • browser based rich text editor
  • completely configure Magnolia through the Web-GUI
  • lightning fast caching – more than twice the speed of static html pages
  • A breathtaking new user interface setting the standards of web administration GUIs to come.
  • Complete modularization allows the creation of third party modules to easily extend Magnolia.

Magnolia ist zudem eines der ersten Open-Source-CMS, das die Standard-APIs für Content-Repositories nach JSR-170 implementiert.

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Google PageRank: Alternative zur Toolbar

14. November 2004 von Wolfgang Sommergut

Siegfried Hirsch hat ein kleines Tool zusammengeklopft, mit dem es jetzt leicht möglich ist, die Pagerank von einer ganzen Reihe von Website abzufragen und diese Information auch gleich abzuspeichern, damit man das Ergebnis bei Gelegenheit (bzw. nach dem Google Dance) nachkontrollieren kann. CanGooRank läuft unter Windows und ist kostenlos. Es könnte ein nützliches Helferlein für SEO-Profis sein, die den PageRank ihrer Kunden-Sites über einen längeren Zeitraum beobachten wollen.

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Gartner Group: Microsoft überholt Palm bei PDA-Software

von Wolfgang Sommergut

Laut Gartner Group hat Microsoft im dritten Quartal 2004 PalmSource als Marktführer bei Software für Handhelds abgelöst. Der Marktanteil von PalmSource sei von 46,9 auf 29,8 Prozent eingebrochen, während jener von Microsoft von 41,2 auf 48,1 Prozent gestiegen sei.
>>Microsoft called top PDA software maker (Registrierung erforderlich)

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