OpenOffice als Datenkiller

14. November 2008 von Wolfgang Sommergut

openofficelogoAls ich Mitte der 90er-Jahre im Praxis-Ressort der PC-Welt arbeitete, mussten wir jeden Monat die Rubrik “Bug Report” füllen. Da sollten Fehler beschrieben werden, die unsere Leser oder wir selbst in populären Softwarepaketen gefunden hatten. Die Aufgabe war manchmal mühsam, weil es das Web als brauchbares Recherchemedium noch nicht gab und kurz vor Redaktionsschluss ein spektakulärer Fehler gefunden werden musste. Wenn es eng wurde, startete der für den Bug Report zuständige Kollege in seiner Verzweiflung StarOffice – und wurde selten enttäuscht. Nach einigem Herumexperimentieren lieferte das Office-Paket den benötigten Bug.

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Der schwierige Start von Firefox 3

7. August 2008 von Wolfgang Sommergut

Firefox StartseiteFirefox kann man schon seit einigen Versionen wahlweise mit einer leeren Seite, mit der/den Startseite/n oder mit den zuletzt geöffneten Seiten starten. Da ich beim Browser-Start standardmäßig fünf oder sechs Web-Seiten laden möchte, wäre für mich die beste Option “Startseite anzeigen”. Diese hatte aber stets den Nachteil, dass beim Öffnen eines neuen Browser-Fensters (mit Strg-N) in fünf Tabs erneut alle Homepages geladen wurden.

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Firefox-Plugin als Blog-Editor

5. Juli 2007 von Wolfgang Sommergut

it s all textEigentlich handelt es sich beim Browser-Plugin It’s All Text! um keinen Editor. Vielmehr kann es Eingabefelder vom Typ <textarea> mit jedem beliebigen Editor verknüpfen, so dass man nicht mehr in das Browser-Fenster schreiben muss, sondern in das bevorzugte Autorenwerkzeug. Nach dem Schließen des Editors übernimmt It’s All Text! den Text in das HTML-Formular. Da ich kein Freund der diversen WYSIWYG-Blog-Frontends bin, finde ich diese Lösung ideal: ein guter Texteditor bietet mir Syntaxunterstützung für HTML, außerdem kann man die Daten lokal zwischenspeichern. Und es taugt nicht nur zum Verfassen von Blog-Postings, sondern etwa auch zum Bearbeiten längerer Wiki-Einträge.

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Die Wahl der richtigen Wiki-Software

29. Juni 2007 von Wolfgang Sommergut

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Das Angebot an (freien) Wiki-Engines ist fast unüberschaubar. Wer ein Wiki einrichten will, hat also die Qual der Wahl. Ich habe mich in den letzten Wochen ein bisschen umgeschaut, um die passende Software für mich (und ein CW-Projekt zu finden). Hier ein kurzes Resümee:

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Woran es bei Wordpress noch hapert

30. Mai 2007 von Wolfgang Sommergut

Wenn man in einem Wordpress-Template den Titel eines Postings innerhalb des <title>-ELements ausgeben will, dann steht dafür die Funktion wp_title() zur Verfügung (die Funktion the_title() macht das auch, kann aber nur innerhalb der Schleife verwendet werden, die über die Blog-Einträge iteriert). Viele Themes komponieren den Inhalt von <title> aus Blogname plus Ausgabe von wp_title(). Wenn man den Namen des Blogs entfernt und nur den Titel des Eintrags stehen lassen will, dann gibt es eine Überraschung.

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Microsoft Office versus Google Apps versus OpenOffice

28. Februar 2007 von Wolfgang Sommergut

Alle möglichen Kommentatoren und Marktbeobachter waren nach der Ankündigung der Google Apps Premier Edition damit beschäftigt, die Features dieser Web-Tools mit Office 2007 zu vergleichen. Wenn man ständig den Kampf der beiden Giganten beschwört (häufigste Schlagzeile: “Google attackiert Microsoft”), dann liegt es nahe, die beiden vermeintlichen Konkurrenzangebote gegeneinander aufzuwiegen.

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Antisemetismus im Open-Source-Lager

31. Juli 2006 von Wolfgang Sommergut

Ein finnischer Entwickler verlässt das PHP-Projekt aus Protest gegen die Bombardierung eines UN-Postens im Südlibanon. Was hat das mit PHP zu tun? Die israelische Firma Zend spielt eine führende Rolle in der PHP-Entwicklung. Sie hat sich zwar nirgendwo zum derzeitigen Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah geäußert, geschweige denn die Bombardierung des Libanon gut geheißen. Aber das schert den finnischen Programmierer nicht. Der hat ohnehin ein anderes Problem, wie seine antisemitischen Pöbeleien zeigen. Falls es jemand geglaubt hat: Open Source bedeutet keine moralische Überlegenheit, auch wenn manche Repräsentanten freier Software diesen Eindruck erwecken wollen.

[Via WWWorker]

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Oracle kauft den Open-Source-Markt leer

15. Februar 2006 von Wolfgang Sommergut

Die Gründe für die große Einkaufstour (Sleepycat, Jboss) von Oracle sind nicht auf Anhieb ersichtlich. Einige Interpretationen laufen darauf hinaus, dass Oracle die Technolgie dieser Firmen benötigt, um bestimmte Nischenmärkte zu besetzen. Meines Erachtens hat Larry Ellison andere Motive.

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Die Open-Source-Logik von Knallgrau

28. Dezember 2005 von Wolfgang Sommergut

Kurz vor Weihnachten kündigte die Wiener Agentur Knallgrau an, ihre Blog-Software als Open Source freizugeben. Sie dient u. a. als Basis für twoday.net. Die Reaktionen waren überwiegend positiv und nach dem Muster “Glückwunsch zu diesem richtigen / mutigen Schritt”. Nachdem bei Knallgrau clevere Leute am Werk sind, haben sie ihre Software bestimmt nicht aus bloßer Begeisterung für Open Source freigegeben. Ich versuche ich hier, die geschäftlichen Überlegungen nachzuvollziehen, die dafür maßgeblich gewesen sein könnten .

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Open Office: Lizenzvereinfachung mit Hintergedanken

8. September 2005 von Wolfgang Sommergut

Letzte Woche kündigte Sun das Aus für die Sun Industry Standard Source License (SISSL) an. Es handelt sich dabei um eine relativ liberale Open-Source-Lizenz, der auch Open Office unterlag. Das freie Office gibt es im Zuge einer Lizenzvereinfachung ab der Version 2.0 nur mehr unter der GNU Lesser General Public License (LGPL). Waren zwei Lizenzen wirklich zu kompliziert? Die Gründe für die “Vereinfachung” dürften anderswo liegen. Zwischen Sun und IBM gibt es schon seit einiger Zeit Reibereien, weil die IBM OpenOffice in Workplace verwendet und sich bisher nicht an der Entwicklung der Software beteiligt hat. Simon Phipps spricht sogar davon, dass die IBM einen eigenen Projektzweig (”fork”) pflege. Die LGPL verpasst der IBM nun ein enges Korsett. Wenn sie den Code von OpenOffice 2.0 in Workplace verwenden will, muss sie alle Änderungen an das Projekt zurückgeben.

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Kurz-Resumee der ApacheCon 2005

25. Juli 2005 von Wolfgang Sommergut

ApacheCon 2005
Letzte Woche fand in Stuttgart die erste ApacheCon-Konferenz in Deutschland statt. Es kamen ungefähr 250 Teilnehmer zu dieser Open-Source-Veranstaltung, die im repräsentativen Haus der Wirtschaft ausgerichtet wurde. Wie schon in früheren Apache-Konferenzen gab es von früh bis spät Vorträge in vier parallelen Tracks. Zwei Sessions während meiner zweitägigen Anwesenheit fand ich besonders bemerkenswert.

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Noch ein deutsches CMS als Open Source

von Wolfgang Sommergut

Nach BaseCMP, das im April als freie Software veröffentlicht wurde, stellte die Kölner papaya Software GmbH kürzlich ihr gleichnamiges CMS ebenfalls unter die GNU General Public Licence (GPL). Während BaseCMP in Java geschrieben wurde, beruht papaya wie viele freie CMSe auf dem LAMP-Stack. Das Geschäftsmodell der Firma baut auf Support und Services sowie kommerzielle Plugins.

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Vor- und Nachteile von Drupal als Weblog-System

18. Juli 2005 von Wolfgang Sommergut

Drupal LogoDrupal ist ein Web-CMS auf Basis von PHP und MySQL (bzw. PostgeSQL), das der GPL unterliegt. Es gehört zu den populärsten freien Systemen und unterstützt seit einiger Zeit neben verschiedenen anderen Content-Typen auch Blogs. Nachdem mein Weblog auf einer schon etwas angestaubten Version von Movable Type läuft, ziehe ich Drupal als Alternative in Erwägung. Man kann zwar einwenden, ein voll ausgebautes CMS für ein Blog sei wie mit Kanonen auf Spatzen zu schießen. Aber es gibt zum einen prominente Drupal-Nutzer in der Blogosphere wie Dan Gillmores Bayosphere. Zum anderen böte mir die praktische Nutzung von Drupal in einem “echten” Projekt die beste Möglichkeit, mich mit einem der bekanntesten freien CMSe auseinanderzusetzen. Nach einigen Stunden Beschäftigung mit Drupal sehe ich in seinem Einsatz als Blog-Software folgende Vor- und Nachteile:

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Apache Forrest: Vom Dokumentations-Tool zum Publishing-Framework

14. Juli 2005 von Wolfgang Sommergut

Das Forrest-Projekt begann vor drei Jahren mit der Entwicklung einer Software für Projekt-Management und Dokumentationen. Die aktuell erschienene Version 0.7 versteht sich als Publishing-Framework, das eine Reihe von Ausgabeformaten unterstützt und die Inhalte strikt vom Layout trennt. Es basiert auf Apache Cocoon und setzt daher eine Servlet-Engine voraus.

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Infoworld testet freie XML-Datenbank eXist

30. Mai 2005 von Wolfgang Sommergut

Das von Wolfgang Meier gegründete eXist-Projekt begann als Middleware für MySQL. Sie diente quasi als Übersetzungschicht, die XML-Dokumente relational DOM-konform speicherte und mittels XPath abfragen konnnte. Mittlerweile wurde daraus eine native XML-Datenbank. Die Infoworld lobt die einfache Installation und Bedienung der freien Software. Außerdem erhalten die XQuery-Implementierung, die WebDAV-Unterstützung sowie das REST-API gute Noten.

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