Instant Messaging: Eine Frage der Kultur

24. Februar 2005 von Wolfgang Sommergut

Danah Boyd zeigt in einem interessanten Beitrag, wie verschiedene Nutzungsgewohnheiten von IM zu gegensätzlichen Erwartungen und kommunikativen Missverständnissen führen können. Der Graben verläuft nach ihrer Auffassung zwischen jenen, die ihren IM-Client immer laufen haben (die always-on’rs), und solchen, die ihn nur einschalten, wenn sie sich unterhalten möchten.

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Basis für virtuelle Teams: ortsunabhängiger Zugriff auf Daten, Personen und Anwendungen

22. Februar 2005 von Wolfgang Sommergut

Michael Sampson benennt ortsunabhängiges Arbeiten als eine der Säulen für die Kooperation in virtuellen Teams. Das ist im Prinzip keine neue Einsicht, dennoch lässt sie sich in der Realität oft nicht umsetzen. Manager denken nämlich häufig wie Immobilienmakler und messen dem Standort (location) die größte Bedeutung bei. Das äußert sich dann in wohlbekannten Symptomen.

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Die tückische Out-of-Office-Funktion von Lotus Notes

7. Februar 2005 von Wolfgang Sommergut

Notes: Out of Office Geht man ein paar Tage in Urlaub oder auf Termin, dann kann man alle Mails, die in der betreffenden Zeit eintreffen, automatisch mit einer Abwesenheitsnachricht beantworten. Das funktioniert mit allen fortgeschrittenen Mail-Systemen, auch mit Lotus Notes. Nur dort hat die Funktion offenbar einen Haken. Ich habe heute zu Büroschluss die Funktion für die Zeit „Heute“ und „Morgen“ aktiviert. Ergebnis: Alle, die mir im Laufe des Tages eine Mail geschickt haben, erhielten eine Abwesenheitsnachricht. Notes reagiert scheinbar nicht auf eingehende Mails, sondern beantwortet automatisch alle Nachrichten, die in den Zeitraum der Abwesnheit fallen. Wehe, man vertut sich im der Kalender-Control und gibt einen Anfangstermin ein, der einen Monat zurückliegt!

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Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik sorgt für sicheres KMail

von Wolfgang Sommergut

Das BSI ließ den KDE-Mail-Client KMail um eine Verschlüsselungsoption erweitern:

Bereits vor drei Jahren hatte das BSI die Unternehmen Intevation, g10 Code und Klarälvdalens Datakonsult im Rahmen des Projekts „Ägypten-1“ beauftragt, den vom BSI geforderten Verschlüsselungsstandard S/MIME für die freien E-Mail-Programme KMail und Mutt bereitzustellen. Primäres Ziel des Nachfolgeprojekts „Ägypten-2“, das im Dezember 2003 startete und im November des vergangenen Jahres abgeschlossen wurde, war es, die Benutzerfreundlichkeit der Verschlüsselung zu verbessern.

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Mozilla Thunderbird mit Pocket PC synchronisieren

27. Januar 2005 von Wolfgang Sommergut

Ein Manko von Thunderbird besteht zurzeit darin, dass man weder Mails noch Adressen mit einem Windows-PDA synchronisieren kann. Vor einem Monat wurde aber das Projekt pocketpcsync gestartet. Noch sieht die Site nicht nach übermäßiger Aktivität aus. Es wäre jedoch erfreulich, wenn dabei ein brauchbares Synchonisierungs-Tool herauskäme.

Update: pocketpcsynch ist offenbar nicht mehr aktiv und hat es zu keiner einsetzbaren Software gebracht. Dafür finden sich im Mozilla Wiki Hinweise auf zwei Alternativen. Ich habe keine der beiden ausprobiert, aber BirdieSync vermittelt den besseren Eindruck, weil es im Gegensatz zum Java-Tool FinchSync auf ActiveSync aufsetzt. Ersteres ist Shareware und kostet 20 Dollar.

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Der vermurxte Autostart-Ordner von Lotus Notes

von Wolfgang Sommergut

Notes Startup-Ordner
IBM führte mit Notes 6 einen Autostart-Ordner ein, so dass man beim Aufruf des Programms gleich mehrere Datenbanken öffnen kann. Nach der Installation der Software findet sich im Ordner „Weitere Lesezeichen“ ein Ordner mit der Bezeichnung „Startup“. Man muss nur die Lesezeichen für jene Datenbanken dort ablegen, die automatish geladen werden sollen, und beim nächsten Start … passiert nichts – zumindest im deutschsprachigen Client. Die Version 6.5 löst dieses Rätsel: Dort heißt der Ordner jetzt nur noch „Start“. Benennt man in Notes 6 den Startup-Folder entsprechend um, dann klappt die Funktion auch dort.

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Mozilla Thunderbird noch nicht reif für den professionellen Einsatz?

11. Januar 2005 von Wolfgang Sommergut

Steven J. Vaughan-Nichols vertritt in der eWeek die Auffassung, dass der Mail-Client von Mozilla noch nicht reif sei für die Nutzung im professionellen Umfeld. Seine Argumente:

  • Die Software hat noch zu viele Fehler
  • Sie braucht zu viel Speicher
  • Thunderbird verträgt sich nicht mit einigen Viren-Scannern
  • Noch kein Gruppenkalender verfügbar

Wenn es um den Einsatz einer Software in Unternehmen geht, dann stelle ich immer die Frage nach der Administrierbarkeit. Wie sieht es aus, wenn man Thunderbird auf 1000 PCs installieren will und für bestimmte Benutzergruppen angepasste Konfigurationen einrichten möchte? Oder automatisch ein Update einspielen soll? Vermutlich nicht so gut.

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Der ideale Werkzeugkasten für virtuelle Teams

3. Januar 2005 von Wolfgang Sommergut

Ferris Research hat eine Liste von Tools zusammengestellt, die bei der Online-Kooperation idealerweise zur Verfügung stehen sollten. Dazu zählen natürlich E-Mail, Instant Messaging und ein gemeinsamer Dokumentenspeicher. Auch Wikis gehören mittlerweile zum Kreis der Kandidaten.

Auch Microsoft empfiehlt eine ideale Ausstattung für virtuelle Teams. Dazu zählen sinnvollerweise auch Gruppenterminkalender, die bei Ferris neben dem Faxgerät in der zweiten Reihe gelandet sind. Für die Nutzung von IM-Tools in Unternehmen hat Microsoft außerdem zehn gute Tipps zusammengestellt. Auch wenn viele davon eigentlich selbstverständlich sein sollten, dürften sie in der Praxis wohl häufig ignoriert werden.

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GMail-Nonsense

von Wolfgang Sommergut

GMail blendet Einladungen neuerdings unter jeder Mail ein, so dass man dem Absender unverzüglich ein Konto vermitteln kann. Sinnvoll ist das aber nicht immer.
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Microsofts Collaboration-Strategie

30. Dezember 2004 von Wolfgang Sommergut

Peter O’Kelly, Analyst der Burton Group, gibt einen Ausblick darauf, was sich bei Microsoft im nächsten Jahr hinsichtlich Collaboration tun wird. Es handelt sich dabei um keine tief schürfende Analyse, aber um eine gute Zusammenfassung der bevorstehenden Updates und Ankündigungen. Dazu zählen jene des Live Communication Server und ein neuer IM-Client unter dem Codenamen „Istanbul“. O’Kelly geht auch davon aus, dass die Exchange Edge Services im nächsten Jahr erscheinen werden. Einem Bericht von SearchExchange.com zufolge verzögert sich deren Fertigstellung aber bis 2006.

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Lotus Notes wird 15 – Interview mit Ray Ozzie

3. Dezember 2004 von Wolfgang Sommergut

Lotus Notes feiert am 7. Dezember seinen 15. Geburtstag. Die Network World bringt aus diesem Anlass ein Interview mit Ray Ozzie, dessen Firma Iris Associates mit der Entwicklung von Notes begann. Ein halbes Jahr zuvor hatte Tim Berners-Lee das Konzept für das spätere World Wide Web entworfen. Nicht zufällig antwortet Ozzie auf die Frage nach den größten Versäumnissen in der Geschichte von Notes mit einem Hinweis auf das Web:

We missed — but I missed clearly — the immense value in simple publishing. Notes was and is an amazing interactive system around messages and forms and documents and things like that, and in order to use it you have to authenticate yourself to the system so that there’s some security and you build these apps and it works really well.

(…)

When I first saw the Web — Mosaic — I am ashamed to admit that I said to myself, this is so trivial, it’s got no security, you can’t authenticate, the server doesn’t know who the user is — so all you can do with this is simple publishing. I should have foreseen earlier on in Notes the value of a simpler, anonymous client/reader that could have been used for a much broader set of applications than it was initially.

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Spam-Abwehr mit Greylisting

von Wolfgang Sommergut

David Given hat die Version 0.3.2 des SMTP-Proxies Spey publiziert. Es handelt sich dabei um eine Open-Source-Implementierung des Greylisting-Verfahrens (eine deutschsprachige Beschreibung dieser Technik findet sich bei xwolf). Die Software läuft unter Linux und benötigt Sqlite.

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Adobe Acrobat 7.0 bringt Collaboration-Funktionen

17. November 2004 von Wolfgang Sommergut

Adobe kündigte Acrobat 7.0 an. Die Analysten von Jupiter Research messen dem Update aus drei Gründen Bedeutung zu:

  • Auch der kostenlose Reader erhält Team-Funktionen. Damit können PDF-Dokumente mit Anmerkungen oder Kommentaren versehen werden.
  • Unterstützung für 3D-Dokumente nach U3D, so dass auch dreidimensionale CAD-Zeichnungen als PDF weitergegeben werden können.
  • Daten aus unterschiedlichen Quellen und Formaten lassen sich zu einem PDF-Dokument zusammenführen.

Auf der deutschen Homepage des Acrobat Reader gibt es momentan immer noch die Version 6 zum herunterladen, der Nachfolger wird dort als demnächst erhältlich angekündigt.

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Gmail mit POP-Unterstützung – brauche ich die?

12. November 2004 von Wolfgang Sommergut

Gmail POP-UnterstützungGmail bietet nun auch die Möglichkeit, Mails über POP3 abzuholen oder automatisch weiterzuleiten. Bei allen Webmailern, die ich bisher benutzt habe – sei es 1 & 1, GMX oder Hotmail -, würde ich nicht zögern und auf einen „richtigen“ Mail-Client umsteigen. Bei Gmail sieht das anders aus: Obwohl eine Browser-Anwendung, lässt es sich fast genauso gut bedienen wie ein Rich Client und bietet mir zudem die Vorteile einer gehosteten Lösung. Eine so gute Suchfunktion und die Zusammenfassung von Mail-Threads zu Konversationen bietet mir fast kein Desktop-Programm. Bei einem 1 GB Speichervolumen besteht zudem keine Notwendigkeit, Mails per POP auf die lokale Festplatte runterzuladen.
Fazit: Es ist ganz nett, die POP-Option zu haben. Vielleicht entdecke ich bestimmte Anwendungsszenarien, wo sie mir von Nutzen ist. Bis auf Weiteres bleibe ich aber dem Webmailer treu.

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Sollen Firmen die Nutzung von Instant Messaging regulieren?

11. November 2004 von Wolfgang Sommergut

Sei es AIM, MSN Messenger oder andere IM-Clients, in vielen Firmen werden sie ohne Genehmigung der IT-Abteilung installiert und genutzt. Die Meta Group stellte nun in einer Studie fest, dass 57 Prozent der Befragten IM in der Arbeit für persönliche Zwecke gebrauchen. Überraschenderweise gaben aber auch 56 Prozent an, dass sie Instant Messaging zu Hause für geschäftliche Belange einsetzen. Die Meta Group fand die erste Zahl alarmierend und empfiehlt Unternehmen, den Einsatz dieser Technologie strenger zu kontrollieren. Tom Sullivan widerspricht den Analysten mit dem Argument, dass damit die Kosten für die Unternehmen steigen würden. 49 Prozent hatten nämlich geantwortet, dass sie sich um solche Vorgaben nicht kümmern würden. Sie müssten aber zusätzlichen Aufwand treiben, um die Einschränkungen ihres Unternehmens zu umgehen.
[Siehe auch Study tattles on workplace IM]

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