Das XML-Format von MS Office: kostenlos, aber nicht offen

12. November 2004 von Wolfgang Sommergut

Microsoft hat hat letzte Woche auf Drängen der EU zugesichert, dass die XML-Dateiformate der Office-Anwendungen auf unbeschränkte Zeit unter einer kostenlosen und „nicht diskriminierenden“ Lizenz nutzbar sein werden. Dies gelte auch für zukünftige Versionen der betreffenden XML-Schemata. Das ist besonders für Software von Drittanbietern wichtig, die Office-Dokumente verarbeiten soll, etwa für Import- und Exportfilter. Den Vorschlag der EU, die Office-Formate an ein Standardisierungsgremium zu übergeben, lehnte Micrsoft jedoch ab.
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Gmail mit POP-Unterstützung – brauche ich die?

von Wolfgang Sommergut

Gmail POP-UnterstützungGmail bietet nun auch die Möglichkeit, Mails über POP3 abzuholen oder automatisch weiterzuleiten. Bei allen Webmailern, die ich bisher benutzt habe – sei es 1 & 1, GMX oder Hotmail -, würde ich nicht zögern und auf einen „richtigen“ Mail-Client umsteigen. Bei Gmail sieht das anders aus: Obwohl eine Browser-Anwendung, lässt es sich fast genauso gut bedienen wie ein Rich Client und bietet mir zudem die Vorteile einer gehosteten Lösung. Eine so gute Suchfunktion und die Zusammenfassung von Mail-Threads zu Konversationen bietet mir fast kein Desktop-Programm. Bei einem 1 GB Speichervolumen besteht zudem keine Notwendigkeit, Mails per POP auf die lokale Festplatte runterzuladen.
Fazit: Es ist ganz nett, die POP-Option zu haben. Vielleicht entdecke ich bestimmte Anwendungsszenarien, wo sie mir von Nutzen ist. Bis auf Weiteres bleibe ich aber dem Webmailer treu.

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Sollen Firmen die Nutzung von Instant Messaging regulieren?

11. November 2004 von Wolfgang Sommergut

Sei es AIM, MSN Messenger oder andere IM-Clients, in vielen Firmen werden sie ohne Genehmigung der IT-Abteilung installiert und genutzt. Die Meta Group stellte nun in einer Studie fest, dass 57 Prozent der Befragten IM in der Arbeit für persönliche Zwecke gebrauchen. Überraschenderweise gaben aber auch 56 Prozent an, dass sie Instant Messaging zu Hause für geschäftliche Belange einsetzen. Die Meta Group fand die erste Zahl alarmierend und empfiehlt Unternehmen, den Einsatz dieser Technologie strenger zu kontrollieren. Tom Sullivan widerspricht den Analysten mit dem Argument, dass damit die Kosten für die Unternehmen steigen würden. 49 Prozent hatten nämlich geantwortet, dass sie sich um solche Vorgaben nicht kümmern würden. Sie müssten aber zusätzlichen Aufwand treiben, um die Einschränkungen ihres Unternehmens zu umgehen.
[Siehe auch Study tattles on workplace IM]

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Dänemark ist weltweit führende Informationsgesellschaft 2004

9. November 2004 von Wolfgang Sommergut

Der Information Society Index 2004 von IDC führt Dänemark auf Platz eins der Nationenwertung. In den letzten vier Jahren hatte Schweden diese Position inne. Deutschland belegt einen Rang im europäischen Mittelfeld und landet an 15. Stelle.
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Nun die ganz Großen: CNet investiert in Weblogs

6. November 2004 von Wolfgang Sommergut

Corante, eine der ersten Blog-Companies, hat mit ZDNet (das zu CNet gehört) einen Deal geschlossen. Die beiden Firmen wollen laut paidcontent.org gemeinsam vier Technologie-Weblogs ins Leben rufen. CNet selbst hat erst kürzlich einen Gründer des WordPress-Projekts eingestellt.

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Sechs Wochen Bloglines: Eine Zwischenbilanz

von Wolfgang Sommergut

Bloglines-Logo
RSS-Aggregatoren gibt es mittlerweile in großer Zahl für fast alle Plattformen, die meisten davon sind kostenlos. Ich habe im Lauf der letzten Monate ein paar Mal den Feed-Reader gewechselt. Zuerst nutzte ich AmphetaDesk, dann FeedReader, NewsDesk und schließlich SharpReader. Letzterer gefiel mir am besten, aber alle sind recht brauchbare und komfortable Desktop-Anwendungen. Warum also auf einen Browser-basierten RSS-Reader wechseln? Nach einigen Wochen Erfahrung mit Bloglines fallen mir dazu ein paar gute Gründe ein.

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Gmail mit Schluckauf

5. November 2004 von Wolfgang Sommergut

In den letzten Tagen machte Gmail beim Anmelden mehrere Male Zicken. Sieht so aus, als fänden da im Hintergrund noch einige Umbauarbeiten statt. Mal sehen, wie lange der Betastatus noch andauert.
Gmail Error

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Microsoft lässt erste Informationen über Office 12 durchsickern

4. November 2004 von Wolfgang Sommergut

Mary Jo Foley will erfahren haben, welche Neuerungen Microsoft für die nächste Version von Office vorsieht:

  • An updated version of Content Management Server(CMS)
  • A new Excel Calculation Server (ECS)
  • A new InfoPath Forms Server (IFS)
  • An updated release of Project Server
  • An updated release of SharePoint Portal Server (SPS)
  • And some kind of centralized „Office Server Core“

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Yahoo als Orakel

von Wolfgang Sommergut

Ein sehr phantasieloses Orakel bietet Yahoo Deutschland an. Man darf nur Ja-/Nein-Fragen stellen und bekommt als Antwort Die Zeichen stehen (nicht) gut. In der Fußnote erhält man einen wichtigen Hinweis: Die Antworten des Orakels haben keine wissenschaftliche Gültigkeit. Wäre hätte das gedacht?
[Via Google Blogoscoped]

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Freie XML-Datenbank nähert sich Version 1.0

von Wolfgang Sommergut

Das maßgeblich von Wolfgang Meier an der Uni Darmstadt entwickelte eXist liegt seit kurzem in der Version 1.0, Beta 2 vor. Zu den Neuerungen zählen neben einer verbesserten Xquery-Implementierung die Unterstützung für WebDAV.

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Computerwoche setzt auf Paid Content

30. Oktober 2004 von Wolfgang Sommergut

Wie schon bei einer ganzen Reihe anderer Verlage werden nun auch die Leser der Computerwoche für Online-Inhalte zur Kasse gebeten. Frei zugänglich sind weiterhin die Nachrichten, außerdem einige ausgewählte längere Beiträge. Das Archiv sowie die meisten Texte der aktuellen Print-Ausgabe sind hingegen seit letzter Woche kostenpflichtig.

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Das Handwerk entdeckt den Spam

von Wolfgang Sommergut

Die neuesten Renner bei Junk-Mailers sind derzeit offenbar Rolex-Imitate, die Vigra allmählich den Rang ablaufen. Die meisten dieser Spams kommen von den großen Junk-Versendern aus Übersee (die Top 200 sollen für 90 Prozent des Mülls verantwortlich sein). Aber auch die heimischen Spam-Produzenten sind nicht untätig: Letzte Woche bekam ich zum ersten Mal eine unaufgeforderte Werbung von einem kleinen Handwerksbetrieb. Der „Online-Schuster“ verweist sogar auf einen Paketdienst, der die kaputten Latschen befördern soll. Da sage noch einer, nur große Firmen verstünden was von E-Business :-)

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Microsoft-Roundtable: Fahrplan von Exchange weiter unklar

von Wolfgang Sommergut

Eric Rudder

Am Donnerstag lud Microsoft zum Presse-Roundtable mit Eric Rudder, seines Zeichens Senior Vice President Server and Tools. Er kam gerade aus Indien und gab auf der Durchreise eine Präsentation zu seinem Geschäftsbereich. Einige der Folien wurden während seiner Abwesenheit aus Redmond bereits durch die Realität überholt. So enthielt der Ausblick auf Windows Server 2003 Release 2 noch das Feature Network Access Protection, das erst kürzlich auf das Longhorn-Release verschoben wurde. Über die weitere Entwicklung von Exchange gab es nur vage Auskünfte.

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Kopiergeräte und Drucker mit Fingerabdruck

29. Oktober 2004 von Wolfgang Sommergut

In alten Krimis nagelt der Kommisar oft Entführer fest, indem er ihnen nachweist, dass sie ihre Lösegeldforderungen auf ihrer eigenen Schreibmaschine getippt haben. Im Zeitalter von Laserdruckern und Kopiergeräten kann man die Spur zu einem bestimmten Gerät nicht mehr zurückverfolgen? Weit gefehlt! Der deutsche Big Brother Award für die Kategorie Technik ging an Canon, weil Kopierer dieser Firma eine unsichtbare und weltweit einmalige Geräte-Kennung in sämtliche Farbkopien einbettet. Aber auch bei „normalen“ Druckern lässt sich ohne solche Tricks feststellen, ob ein bestimmtes Dokument auf diesem Gerät ausgegeben wurde. Techdirt berichtet, dass Forscher ein Verfahren entwickelt haben, das den individuellen „Fingerabdruck“ eines Printers ermitteln kann.

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Das Internet wird PRIVAT

27. Oktober 2004 von Wolfgang Sommergut

In einer Pressemitteilung mit dieser Überschrift wirbt der Linkloader für seine Dienste: Der linkloader kombiniert einen zentralen Bookmarkserver mit einer frei gestaltbaren Startseite. Die dort hinterlegten Bookmarks werden offenbar vertraulich behandelt. Wie delicious zeigt, gewinnt eine solche Einrichtung aber gerade dadurch, dass Benutzer ihre Erfahrungen und ihr Wissen austauschen können. Darum dreht sich letztlich alles bei Social Software. Die Option, bestimmte Bookmarks oder dazu gehörige Anmerkungen privat zu halten, mag ja sinnvoll sein. Abschottung als Prinzip ist jedoch der Feind aller Netzwerkeffekte.

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